Verdienter Sieg

Fußball Landesliga Südwest: TuS Geretsried schlägt SC Olching mit 2:1

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Spiel Tus Geretsried gegen Olching: am Ball Maximilian Baumgartner.

Geretsried – Ein weiterer Schritt in Richtung Mittelfeld der Landesliga Südwest ist dem TuS Geretsried mit dem 2:1 (1:1)-Heimerfolg gegen den SC Olching gelungen. „Der Sieg war verdient. Man hat aber auch gesehen, dass wir uns noch stärker entwickeln und mehr Dominanz an den Tag legen müssen“, befand TuS-Coach Martin Grelics auf der abschließenden Pressekonferenz.

Beide Teams mussten auf einige Akteure verzichten. So fehlten bei den Platzherren mit Michael Rauch, Lukas Kellner, Johann Latanskij und Meriton Alasani gleich vier Spieler, die noch gegen Türkspor Augsburg in der Startelf nominiert waren. Dafür standen diesmal von Beginn an Sebastian Rosina, Ludwig Buchmair, Ryosuke Kikuchi sowie Claudio Sevkovic beim Anpfiff auf dem Kunstrasen.

Die Geretsrieder Mannschaft begann recht ordentlich, haderte in der ersten viertel Stunde aber mit der miserablen Chancenverwertung. Der Japaner Kikuchi setzte das Leder nur knapp neben den Pfosten (4.), Maximilian Baumgartner von Arthur Kubica mustergültig bedient schoss freistehend über die Latte (8.) und Sebastian Schrills köpfte nach Flanke von Ludwig Buchmair über das Quergebälk (15.). „Wann belohnen wir uns endlich für diese Tormöglichkeiten“, fragte sich kopfschüttelnd Grelics auf der Trainerbank.

Die TuS-Kicker ließen sich bis kurz vor der Pause Zeit, ehe die 1:0-Führung unter Dach und Fach war. Aus einem Gewühl im Strafraum brachte Taso Karpouzidis mit einem Schlenzer per Innenrist den Ball im Gehäuse unter. Die Gäste traten zuvor nur zweimal ernsthaft in Erscheinung. Roman Fuchs traf den Pfosten (21.) und Kapitän Ender Dag köpfte nach einer Ecke knapp neben das Tor.

Engagiert kämpfte das TuS-Team weiter. Lohn der Bemühungen war das 2:0 durch Johannes Bahnmüller. Der 20-Jährige kam nach einem Pressschlag in Ballbesitz, düpierte einen Verteidiger und schob den Ball überlegen ins lange Eck. Olching versuchte immer wieder Standardsituationen wie Eckbälle oder Freistöße zu erzwingen. So führte auch ein Eckball in der Nachspielzeit zum 1:2-Anschlusstreffer der Amperstädter durch den eingewechselten Lois Frank.

„Geretsried hatte im Spiel die klareren Chancen und ist besser in die zweiten Bälle reingekommen. Das war in rund 80 Prozent der Fall und war heute der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem haben wir die Zweikämpfe nicht so wie gewohnt angenommen“, bemängelte SCO-Coach Dario Casiola, der zum Saisonende beim Tabellendritten seine Arbeit beendet. Sich im gesicherten Mittelfeld etablieren kann sich der TuS Geretsried am kommenden Samstag. Dann ist die Grelics-Elf um 16 Uhr zu Gast beim abgeschlagenen Schlusslicht SC Oberweikertshofen, der bereits 15 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat.ehj

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