Starker Gegenwind

Fußball Landesliga-Südwest: TuS Geretsried unterliegt Türkspor Augsburg mit 1:4

+
Im Spiel zwischen den TuS Geretsried und Türkspor Augsburg zeigt Lukas Kellner vollen Körpereinsatz auf dem Fußballplatz.

Geretsried – Das Ergebnis war am Ende deutlich. Mit 1:4 (1:1) unterlag der TuS Geretsried Türkspor Augsburg 1972, bleibt trotz der Niederlage aber weiter über dem Relegationsstrich.

.

Dass die Heimmannschaft dem ältesten in Bayern bestehenden türkischen Fußballverein fast eine Stunde lang Kopfschmerzen bereitete, gab Ex-Bundesligaprofi Manfred Bender offen zu. „Die Begegnung war enger als es das Ergebnis aussagt. Es war ein Kampfspiel und wir haben gut dagegen gehalten. Mit unserer Qualität haben wir in der zweiten Halbzeit die Partie entschieden“, sagte Bender.

Trotz der ungemütlichen Windverhältnissen ging das TuS-Team mit 1:0 (9.) in Führung. Meriton Alasani (19), der erstmals in der Startelf stand, bediente Arthur Kubica. Der Ex-Holzkirchner wiederum als absoluter Aktivposten ließ bei seinem Dribbling im Strafraum zwei Gegenspieler aussteigen und schob das Leder überlegen ins lange Eck.

In der 28. Minute konnte sich Borna Katanic auf der linken Seite durchsetzen und besorgte – ebenfalls ins lang Eck – den 1:1-Ausgleich. Gleich zwei verletzungsbedingte Wechsel gab es zur Pause bei den Platzherren. Michael Rauch und Lukas Kellner waren angeschlagen und als Vorsichtsmaßnahme wurden beide durch Sebastian Rosina und Johannes Bahnmüller ersetzt. Mit einem Doppelschlag schockte das mit vielen bayern- und regionalligaerfahrenen Akteuren gespickte Türksporteam die Gastgeber. Zunächst markierte Fatih Baydemir mit seinem 20. Saisontreffer auf Vorlage des kurz zuvor eingewechselten Hakan Kocakahya die 2:1-Führung (57.) und Yildirim Dönmez ließ kurz darauf Augsburgs dritten Treffer folgen.

Danach hatte die Geretsrieder Mannschaft mehr als eine Handvoll Chancen, das Ergebnis entsprechend zu korrigieren. Aber Maximilian Baumgartner, der Mazedonier Alasani, Spielführer Christoph Herberth, Johann Latanskij, Johannes Bahnmüller oder Kubica trafen neben das Tor, ans Außennetz oder scheiterten an Türkspors Schlussmann und Kapitän Stefan Brunner.

„Was müssen wir noch alles probieren, um den Anschluss herzustellen“, klagte Martin Grelics zu der Flut an verpassten Gelegenheiten. Der Geretsrieder Trainer sah dann noch den vierten Treffer des Tabellenzweiten. Nach einer Flanke fälschte Lucas Häusler den Ball ab. Das Spielgerät prallte dann von Kocakahyas Schienbein direkt über die Torlinie. „Es war ein offenes Spiel und das Ergebnis hätte in beide Richtungen ausfallen können. Türkspor war aber einfach effektiver und eiskalter bei der Chancenverwertung. Das war der große Unterschied, denn spielerisch waren wir sicherlich nicht schlechter“, befand TuS-Coach Grelics.

Am kommenden Samstag kommt es zu einer großen Belastungsprobe für den TuS Geretsried. Um 15 Uhr ist auf dem Kunstrasenareal der Tabellendritte SC Olching zu Gast. ehj

Auch interessant

Meistgelesen

Kegeln: Penzberg unterliegt Meister Augsburg, die Konkurrenz punktet
Kegeln: Penzberg unterliegt Meister Augsburg, die Konkurrenz punktet
Tölzer Löwen liegen in Playdown-Serie gegen Freiburg mit 0:2 zurück
Tölzer Löwen liegen in Playdown-Serie gegen Freiburg mit 0:2 zurück
TEV Miesbach macht in zwei Spielen gegen den HC Landsberg alles klar
TEV Miesbach macht in zwei Spielen gegen den HC Landsberg alles klar
Lenggrieser Skicross-Ass Heidi Zacher bei Weltcup-Finale in Veysonnaz
Lenggrieser Skicross-Ass Heidi Zacher bei Weltcup-Finale in Veysonnaz

Kommentare