Punkt dank Torwart-Patzer

Fußball: SV Bad Heilbrunn holt einen Zähler gegen Tabellenführer Sonthofen

sv bad heilbrunn toni krinner jubel
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Riesig war der Jubel von HSV-Kapitän Toni Krinner, der die seinen gegen Sonthofen in Führung geschossen hatte.
  • Max Müller
    VonMax Müller
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Bad Heilbrunn – Der 1. FC Sonthofen war zu Gast: Der Torhüter der Gäste patzte und der SV Bad Heilbrunn lieferte dem Ligenprimus einen beherzten Fight.

„Clevere Spielzüge, viele präzise kurze Pässe und gegen den Tabellenführer einen Punkt erbeutet – ich bin total zufrieden“, strahlte der HSV-Trainer Walter Lang. Dass das Match insgesamt etwas anders lief, als es viele erwartet hatten, war einem bösen Schnitzer des Sonthofener Torwarts in den Anfangsminuten zu verdanken.

Eigentlich hatten die Gäste alles sicher im Griff, als HSV-Kapitän Toni Krinner im Mittelfeld an den Ball kam und sich auf den Weg Richtung Tor machte. Etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse sah er sich zum einen von Verteidigern eingekreist und auf der anderen Seite war keiner seiner Kameraden mitgelaufen. Mangels einer geeigneten Anspielstation schoss der HSV-Antreiber halt einfach Mal flach in Richtung Tor. Was da Torwart Lukas Köck geritten hat, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Jedenfalls hechtete er relativ gemächlich nach dem Ball, der flutschte aber unter ihm durch und der selbst verblüffte Krinner drehte jubelnd ab (6.).

HSV-Keeper mit Sahnetag

Dass der knappe Vorsprung auch zum Seitenwechsel noch Bestand hatte, war zum einen den Sonthofener Aluminiumtreffern zu verdanken und auch dem tatkräftigen Einsatz von HSV-Keeper Christoph Hüttl, der einige sehenswerte Paraden auspackte. Denn die Gäste hatten mittlerweile den Druck erheblich erhöht. Die beste FC-Chance hatte Kevin Haug, dessen Schuss vom Strafraumecke genau auf das Kreuzeck Hüttl gerade noch zur Ecke lenken konnte.

Die beste Möglichkeit, einen weiteren Treffer für die Hausherren zu erzielen, hatte Max Schnitzlbaumer, nach einem genialen Diagonal-Pass von Krinner direkt in den Lauf. Lediglich um einen halben Schritt kam der HSV-Angreifer gegen den FC-Torhüter zu spät und so kullerte die Kugel letztlich knapp am Pfosten vorbei.

Verdienter Punktgewinn

Als Innenverteidiger Florian Kapfhammer im Zweikampf mit Gregor Mürkl zu Boden ging, warteten die Heilbrunner vergeblich auf einen Pfiff des Referees. Vielmehr blieb der Angreifer am Ball und drosch diesen humorlos zum Ausgleich in die Maschen (62.). In der Folge hielt der HSV aber allen weiteren Attacken seiner Gäste stand. „Das Ergebnis geht so schon in Ordnung“, befand Lang anschließend realistisch: „Ich denke wir haben heute eines unserer besten Spiele abgeliefert, deshalb ist der eine Punkt auch in Ordnung für mich absolut verdient.“

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