TuS bleibt sieglos

Gegen FC Gundelfingen reicht es nur zum 2:2-Unentschieden

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Johann Latanskij gab Maximilian Baumgartner eine Vorlage zur 2:1-Führung. Foto: Lippert

Geretsried – Der TuS Geretsried tritt momentan auf der Stelle, konnte auch im dritten aufeinanderfolgenden Spiel keinen Sieg einfahren. Am Samstag reichte es nur zu einem 2:2 (0:1)-Unentschieden gegen den Vorletzten FC Gundelfingen, der sich weitaus besser verkaufte als es die Tabellenplatzierung vermuten lässt.

Die Hausherren begannen gut, hatten in der Anfangsphase zwei dicke Chancen. Unter anderem brachte Florian Bahnmüller nach Zuspiel von Sebastian Rosina den Ball aus kürzester Distanz nicht über die Linie. „Danach hat bei uns ein Bruch stattgefunden. Wir spielten zu hektisch und haben nach Ballgewinnen zu schnell wieder das Leder verloren. Da war dann nach drei Kontakten oft Endstationen“, bemängelte Florian Beham. Die Truppe des Geretsrieder Trainers geriet nach einer halben Stunde ins Hintertreffen. Zunächst konnte TuS-Keeper Kai Fritz mit einer Fußparade klären. Jonas Schneider war zur Stelle und drückte den Ball im Nachschuss über die Linie. Bis auf einen Kopfball von Niko Karpouzidis neben das Gehäuse nach Ecke von Johann Latanskij blieb die TuS-Elf bis zur Pause nicht nur glück-, sondern auch farblos. Etwas besser wurde es im zweiten Durchgang. Nach einem von Michael Rauch ausgeführten Eckstoß war der zur Halbzeit eingewechselte Ryosuke Kikuchi zur Stelle und markierte aus dem Getümmel heraus den 1:1-Ausgleich (47.). Von nun an war bei den Gastgebern mehr Zug drin. Der Spielfluss wurde runden und ein gewisse Aufbäumen durchaus erkennbar. Allerdings ebbte das Engagement mit dem weiteren Verlauf wieder etwas ab. In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach einer Vorlage von Latanskij sorgte der ebenfalls eingewechselte Maximilian Baumgartner mit seinem ersten Saisontreffer (89.) für die 2:1-Führung. Eitle Freude beseelte das Isaraustadion über den späten Triumpf. Allerdings hatte man die Rechnung ohne die sich tapfer wehrenden Gäste aus der Gärtnerstadt gemacht. Nach einem schwachen Klärungsversuch in der Geretsrieder Abwehr landete der Ball bei Elias Weichler, der aus 18 Meter an Freund und Feind vorbei zum 2:2 (91.) ins Geretsrieder Gehäuse traf. „Da waren wir wieder zu naiv. Bevor der Ball in den Strafraum kommt, müssen wir den Ball an der Eckfahne eingraben“, echauffierte sich Florian Beham über das vermeidbare Missgeschick. Martin Wenig war es am Ende egal. „Das wir in unserer derzeitigen Situation in so einem Match keinen Schönheitspreis gewinnen, ist verständlich. Unser später Ausgleich war natürlich glücklich. Aber es geht um Punkte und da bin ich ganz froh, dass wir jetzt nicht mit leeren Händen heimfahren“, freute sich der Gundelfingener Coach. Am Sonntag findet das letzte Match der Vorrunde statt. Die Geretsrieder Mannschaft ist dabei zu Gast beim SV Mering.ehj

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