Abermals Niederlage

ESC Geretsried: River Ratswerden vom ESC Kempten vom Eis gefegt

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„Väter des Siegs“ über die Frankfurter Löwen (v.li.): Andreas Pauli, Steven MacAulay und Hannes Sedlmayr.Foto: ejs

Geretsried – In der Relegationsrunde zur Bayernliga-Qualifikation leistete sich der ESC Geretsried einen klassischen Fehlstart. Mit 4:7 (1:1, 2:4, 1:2) unterlagen die River Rats dem ESC Kempten, der mit den Witterungsbedingungen offenbar besser zurecht kamen.

Nur Dank der Hilfe zahlreicher freiwilliger Helfer war es möglich, im Heinz-Schneider-Eisstadion den umfangreichen Schneemassen zu trotzen und die Eisfläche einigermaßen bespielbar zu gestalten. Die musste während der Partie ein paarmal außerplanmäßig aufbereitet werden. Geretsried tat sich von Beginn an schwer.

Die Führung der Gäste konnte dennoch Martin Köhler bis zur ersten Pause zum 1:1 ausgleichen. Die Cracks von der Iller erhöhten im zweiten Spielabschnitt auf 3:1, Daniel Merl konnte zumindest auf 2:3 verkürzen. Aber die Gäste stellten kurz darauf wieder den alten Zwei-Tore-Abstand her. Das ESC-Team ließ aber nicht locker und Ondrej Horvath gelang der 3:4-Anschlusstreffer. Den möglichen Ausgleich vergab der Tscheche mit einem vergebenen Penalty, während Kapitän Köhler mit einem Alleingang scheiterte. In Überzahl erhöhten die Sharks auf 5:3. Im Schlussabschnitt hörte es zwar auf zu schneien, aber die Gastgeber konnten kein Kapital mehr daraus schlagen. Vielmehr zog der Landesligist auf 7:3 davon. Lediglich Klaus Berger gelang noch eine Resultatsverbesserung. „Kempten hat den größeren Willen gezeigt und einfach gespielt. Das war das richtige Rezept. Und wir haben aus unseren Chancen zu wenig gemacht“, befand Rats-Coach Ludwig Andrä. Es war am vergangenen Freitag die zugleich letzte Pressekonferenz des 46-Jährigen, von dem sich tags darauf die Vorstandschaft trennte (siehe Bericht).

Nur 21:15 Minuten dauerte der Auftritt des ESC Geretsried mit dem neuen Trainergespann Sebastian Wanner und Peter Holdschik am Sonntag beim ESC Vilshofen. Dann wurde die Partie nach einer längeren Wartezeit bei den Wölfen beim Stande von 0:1 (Tor: Ondrej Horvath/13.) wegen strömenden Regens und der damit unbespielbaren Eisfläche abgebrochen. Über eine Neuansetzung wird der Bayerische Eissportverband kurzfristig entscheiden.ehj

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