TV Dürnbach hatte Eltern und Kinder eingeladen

Erfolgreiches Tennisturnier und fast kompletter Kader beim TEV Miesbach

Die großen und kleinen Teilnehmer am diesjährigen Eltern-Kind-Turnier des TV Dürnbach hatten eine Menge Spaß.
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Die großen und kleinen Teilnehmer am diesjährigen Eltern-Kind-Turnier des TV Dürnbach hatten eine Menge Spaß.

Gmund/Miesbach – 20 Paare haben begeistert beim Eltern-Kind-Turnier des TV Dürnbach mitgemacht. Und beim TEV Miesbach verlängern Felix Feuerreiter, Nico Fissekis und Stefan Mechel.

Nach dem Erfolg 2019 war das keine Überraschung: Die beiden Jugendwarte des Tennisvereins Dürnbach, Christian Füsser und Kerstin Absmeier, luden wieder zum Eltern-Kind-Turnier ein. Rekordverdächtige 20 Paarungen hätten sich angemeldet, wie Vereinssprecherin Isabelle Schaebbicke berichtet.

Bei dem Turnier bilden jeweils ein Elternteil und ein Kind eine Paarung. Gespielt wird auf Zeit und es gelten die Wettspielbedingungen des bayerischen Tennisverbandes (BTV). Wenn kein Elternteil teilnehmen konnte, durften Paten einspringen. Es wurden zwar Rangplätze ausgespielt, aber viel wichtiger waren laut Schaebbicke der große Spaß und das Miteinander von Groß und Klein.

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„Und der Erfolg des Turniers ist nicht zuletzt der zielorientierten und gut durchdachten Jugendarbeit von Christian Füsser und des Vereinsvorstandes zu verdanken“, lobt die Sprecherin des TV Dürnbach. Der Tennisverein veranstaltet aufgrund der Corona-Krise in dieser Sommersaison ausschließlich interne Turniere. Eine Teilnahme der Mannschaften am Punktespielbetrieb des BTV hat der TV Dürnbach zurückgezogen.

Kader des TEV Miesbach fast komplett

Der Kader des TEV Miesbach für die neue Spielzeit in der Eishockey-Bayernliga ist nun fast komplett: Mit Felix Feuerreiter, Nico Fissekis und Stefan Mechel hat das nächste Meistertrio seine Verträge verlängert, wie der sportliche Leiter Stefan Moser berichtet.

Feuerreiter geht bereits in seine 8. Saison für den TEV Miesbach und zählt als Eigengewächs schon seit Längerem zum Stammpersonal in der Offensive. Der Erste-Reihe-Flügel absolvierte 27 Spiele in der abgelaufenen Saison, wobei ihm 15 Tore und 6 Assists gelangen. Mit 8 Powerplay-Toren war er der gefährlichste Angreifer. Aufgrund einer Verletzung hatte Feuerreiter aber am Anfang der Saison rund einen Monat pausieren müssen. In 7 Spielzeiten streifte sich der 25-Jährige bereits 240-mal das Trikot des TEV über und es gelangen ihm 120 Scorer-Punkte (68 Tore/52 Assists). „Felix war eine gute Ergänzung unseres Import-Duos Filip und Bobby und hat mit dem nötigen Selbstvertrauen stark gespielt. Wir freuen uns, kommende Saison wieder auf die eingespielte Reihe setzen zu können“, berichtet Teamleiter David Keckeis.

Mit Nico Fissekis verlängert einer, der fast ebenso lange beim TEV ist und in seine bereits 7. Saison geht. In der Meistersaison bestritt Fissekis 35 Spiele bei 21 Scorerpunkten (9 Tore und 12 Assists). Seine Gesamtstatistik im Dress des TEV ist beeindruckend: In 203 Spielen erreichte der 25-Jährige 202 Scorer-Punkte (100 Tore und 102 Assists). Speziell in der Oberliga-Saison konnte er sich mit elf Toren in der Statistik hervortun. „Nico hatte Pech mit seiner Zahnverletzung, dadurch kam er etwas aus dem Tritt und konnte sich danach nicht mehr so zeigen, als es insgesamt gut lief. Er möchte neu angreifen und wieder der Fissi sein, den wir kennen“, hofft Keckeis darauf, dass Fissekis wieder zu gewohnter Stärke zurückfindet.

Mit Stefan Mechel zählte ein weiteres Eigengewächs zum Stammpersonal in der Verteidigung der vergangenen Saison. Bei 37 Spielen konnte Mechel 13 Vorlagen liefern, unter anderem zum wichtigen 1:0 im letzten Saisonspiel in Landsberg. In 7 Saisons stand der 24-Jährige bei 198 Spielen auf dem Eis, in denen ihm 46 Scorer-Punkte (9 Tore und 37 Assists) gelangen. „Stefan steht defensiv stabil, kann offensiv Akzente setzen und harmonierte gut mit Viko Deml. Er gehört zu den Spielern, die noch mehr Verantwortung übernehmen sollen, auch in der Kabine“, findet Keckeis.

Eine Absage erhielten die Verantwortlichen indes von Matthias Nowak. Der 20-jährige Bruder von Verteidiger Andreas Nowak trainierte vergangene Saison mit der Mannschaft und wurde in fast allen Spielen der 1b- und 1c-Mannschaft eingesetzt. Dabei deutete er sein Talent mehrfach an und war fest für den Bayernliga-Kader eingeplant. Er entschied sich jedoch aufgrund des Studiums zum Wechsel zu einem Landesliga-Team aus dem Nachbarlandkreis. „Das ist schade, da uns altersbedingt die nächsten Jahre womöglich der eine oder andere Abwehrspieler verlässt und da hätten wir uns Matthias perspektivisch sehr gut vorstellen können“, sagt Keckeis. ft

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