Mit der Spitze auf Augenhöhe

Valleys Golf-Damen müssen sich beim Final-Four mit Platz 4 begnügen

Golf-Spielerinnen vom GC Valley
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Auch wenn es am Ende nicht ganz für den Titel reichte, haben Valleys Golf-Damen Bayern eindrucksvoll vertreten.

Hamburg/Valley – Die Golf-Spielerinnen vom GC Valley können auf Augenhöhe mit den besten Teams Deutschlands mithalten. Beim Final Four in Hamburg landeten sie auf Platz 4.

Platz 4 war nicht ganz das Ergebnis, das sich Danny Wilde und sein Team erhofft hatten. Trotzdem ist allein schon die erstmalige Teilnahme am Final-Four der deutschen Mannschaftsmeisterschaft für Valleys Golf-Damen der größte Erfolg in der noch jungen Vereinsgeschichte.

„Natürlich war der Titel unser erklärtes Ziel“, gibt Valleys Head-Coach Wilde unumwunden zu. „Sonst hätten wir da gar nicht erst hinfahren müssen.“ Am Ende blieb darum auch als wichtigste Erkenntnis, dass man sich trotz zweier knapper Niederlagen absolut auf Augenhöhe mit den besten Teams des Landes befindet.

Halbfinale gegen GC Berlin-Wannsee

Bereits das Halbfinale war für Chiara Horder und Co. eine Herkulesaufgabe, denn mit dem Meister der Bundesliga-Nord, dem GC Berlin-Wannsee, hatte man es gleich mit dem Geheimtipp zu tun – und das bestätigte sich auch nach den ersten drei Vierern. Sowohl das Valleyer Spitzenduo Chiara Horder/Verena Gimmy, als auch Lilian Klug/Sonya Knebel und Maria Anets­eder/Marian Lang verloren den Matchplay-Vergleich gegen ihre Berliner Konkurrentinnen.

In den anschließenden sechs Einzeln kamen die Wilde-Schützlinge zwar wesentlich besser ins Spiel, mehr als zwei Siege durch Lilian Klug und Chiara Horder kamen dabei aber nicht rum. Weil Verena Gimmy und Maria Anetseder jeweils Unentschieden spielten und Sonya Knebel und Ramona Zauner ihre Partien abgeben mussten, stand am Ende eine ernüchternde 3:6-Niederlage zu Buche.

Hamburger GC schafft Sensation

Die eigentliche Sensation des Finalturniers schaffte im zweiten Halbfinale der Hamburger GC. Die Gastgeberinnen bezwangen in einem super spannenden Vergleich Titelverteidiger St. Leon-Rot überraschend mit 5:4. So standen sich also im Spiel um Platz 3 nur die beiden im Vorfeld noch als Topfavoriten gehandelten Teams gegenüber – und auch hier blieb das Glück nicht unbedingt auf Valleyer Seite. 1,5:1,5 stand es nach den Vierern, 4:5 nach den Einzeln.

„Die Mädchen haben an sich alles richtig gemacht. Leider verfehlte jedoch der eine oder andere mögliche Putt am Ende sein Ziel. Das ist eben Golf. Wir können aber sehr stolz auf unsere Leistung sein und was wir in dieser Saison erreicht haben“, resümierte Wilde den mutigen Auftritt seines Teams.

Klare Angelegenheit im Finale

Das Finale blieb dann mit 5,5:3,5 wieder eine klare Angelegenheit für Berlins Damen. Wie schon gegen Valley entschieden sie auch gegen Hamburg alle drei Vierer für sich. Da reichten dann bereits zwei Siege und ein Unentschieden in den Einzeln zum verdienten Meistertitel.

„Die waren echt an diesem Wochenende das beste Team“, gratulierte Wilde dem neuen deutschen Meister. „Man hat aber auch gesehen, dass wir mit allen mithalten können. Wir haben an diesem Wochenende sehr viel dazugelernt und werden darum im nächsten Jahr gestärkt in den Titelkampf zurückkehren.“ wed

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