Damen weiter auf Final-Four-Kurs

Herren des Golfclubs Valley feiern deutlichen Heimsieg

Laurenz Baumgart Golfclub Valley
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Raus aus dem Bunker: Kein Problem für Laurenz Baumgart vom GC Valley. Darauf kann auch Team-Kollege Nicolas Horder (hinten) fest vertrauen.

Valley – Die Golf-Herren des GC Valley dürfen weiter vom Aufstieg träumen: Beim jüngsten Heimspieltag ließen sie der Konkurrenz keine Chance.

Auch Valleys Damen haben ihr Ziel, das Final Four, weiterhin fest im Blick, auch wenn es beim Auswärtsspiel in Fürth nur zu Platz 3 reichte.

Das erklärte Saisonziel der Valleyer Herren ist die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation und das Aufrücken in die höchste deutsche Spielklasse. Das demonstrierten sie auch auf dem heimischen Grün. Mit 20 über Par und insgesamt 18 Schlägen Vorsprung siegten die Gastgeber vor dem zweitplatzierten GC Eichenried (+38). Gespielt wurden erstmals in dieser Saison nicht nur acht Einzel, sondern anschließend auch noch vier Vierer. Dabei spielen zwei Golfer einen Ball abwechselnd als Paar.

In den Einzeln sorgten Nicolas Horder mit 1 unter Par (71 Schläge) und Vitek Novak mit einer Par-Runde (72) für die besten Ergebnisse. Mit einem Gesamtscore von +15 führte Valley vor den Vierern mit acht Schlägen vor Verfolger Eichenried. Dort gelang es den Hausherren sogar noch, ihren Vorsprung deutlich auszubauen: Nicklas Borrmann gelang mit Raphael Geißler eine 73. Eric Dörrenberg und Florian Horder sowie Nowak und Tarek Baraka lieferten souverän jeweils eine 74 hinterher.

Somit hatte Valley am Ende 18 Schläge Vorsprung. In der Tabelle bedeutet das nach zwei Spieltagen bereits zwei Punkte Vorsprung auf den Zweiten Eichenried. Head-Coach Danny Wilde war zufrieden: „Wir haben in den Einzeln etwas aggressiver auf Birdies gespielt. Bei den Vierern bewiesen die Jungs dann aber tollen Teamgeist. Es ist immer besser, wenn zwei Freunde als Mannschaft zusammen spielen.“

Auch die Damen bekamen diesmal einen neuen Modus: Da mussten sogar drei Runden absolviert werden – zwei Einzel und ein Vierer. Mit dem Ergebnis seiner Mädels war Wilde zufrieden, selbst wenn es diesmal nur zu Rang 3 reichte. Chiara Horder und Nina Lang lieferten im ersten Einzel mit jeweils 70 Schlägen (2 unter Par) hervorragende Runden. Beide bestätigten dann auch im Vierer mit einer 72 ihre Topform, während Verena Gimmy und Lilian Klug mit einer 73 nur einen Schlag dahinter blieben. Im abschließenden Einzel lieferte Horder dann noch einmal mit einer 67 ein sensationelles Ergebnis.

Am Ende fand sich Valley mit +13 trotzdem nur auf Platz 3 wieder. Tabellenführer St. Leon-Rot dominierte den Spieltag mit einem schier unglaublichen Ergebnis von 40 Schlägen unter Par. Auf Platz 2 schob sich noch knapp Frankfurt (+12), während sich der Münchner GC (+14) mit Platz 4 zufrieden geben musste. In der Tabelle konnte Valley damit allerdings seinen Vorsprung auf den Münchner GC auf drei Punkte ausbauen. „Ich bin allerdings froh, dass im Final Four wieder das Matchplay entscheiden wird“, erklärte Wilde, warum er seinen Blick weiterhin guten Mutes Richtung Final-Turnier richtet.

Weiter geht es für beide Teams erst wieder am 17./18. Juli. Dann wartet auf die Damen ihr Heimspiel in Valley, während die Herren Gast in Feldafing sein werden. wed

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