Furios ins neue Jahr

Holzis gewinnen mit 69:41 bei TSV 1860 München

Basketball
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Ein Basketball landet im Korb.

Holzkirchen – Die Holzis als Basketballer des TuS Holzkirchen waren nach Corona-Zwangspause nun beim TSV 1860 München zu Gast.

Corona und Omikron bestimmen auch weiterhin die Spielpläne der Landkreis-Basketballer. Während die Holzis beim TSV 1860 München mit einem eindrucksvollen Schlussspurt 69:41 auf der Erfolgsspur bleiben, wurde Miesbachs Start ins Jahr 2022 mal wieder abgesagt. Wasserburg befindet sich in Quarantäne.

Die Holzis machen da weiter, wo sie vor der Weihnachtspause aufgehört haben: mit konsequentem Zug in Richtung Tabellenspitze der Bezirksklasse. Allerdings taten sie sich in der ersten Halbzeit beim Tabellennachbarn TSV 1860 München noch ziemlich schwer.

Die kleine Schulturnhalle sowie ein extrem staubiger und darum rutschiger Boden verhinderten das schnelle Fast-Break-Spiel der Holzis. Auch das Setplay lief alles andere als rund bei Felix Feist und Co. Nur ein paar freie Würfe von Konstantin Mittler und Fynn Wolf fanden ihr Ziel.

Dagegen durften die routinierten Löwen im Angriff immer wieder viel zu billig punkten. Nach den ersten zehn Minuten lag der TuS zur eigenen Überraschung mit 13:16 zurück. Im zweiten Viertel änderte sich an den Spielanteilen nur wenig. Holzkirchens Defensive agierte nun zwar mit mehr Intensität, doch im Angriff lief außer ein paar Einzelaktionen von Feist und Torben Siede kaum etwas zusammen. Mit dem Halbzeitpfiff versenkte Mittler noch einen glücklichen Dreier. So blieb der TuS mit 22:27 auf Schlagdistanz.

TuS Holzkirchen: Mittler 19, Feist 12, Siede 12, Wolf 8, Ibrahimovic 4, Kitterle 4, Sioutis 4, Goldammer 3, Wörmann 2, Köck 1 und Werner.

Zur zweiten Halbzeit stellte Feist taktisch um und ließ statt Mann gegen Mann nun den Raum verteidigen. Für den TuS eigentlich recht ungewohnt, doch letztlich erwies sich diese Maßnahme als effektiv. Der Spielfluss des Gegners war damit nämlich abrupt gestoppt, freie Würfe der Münchner nur mehr die Ausnahme und weil Zwei-Meter-Mann Siede nun seine Größenvorteile voll ausnutzte, hatten die Holzis vor dem letzten Spielabschnitt mit 36:32 die Kontrolle übernommen.

An dem Offensiv-Feuerwerk, das Holzkirchen dann allerdings in den letzten zehn Minuten abbrannte, dürften die Münchner Löwen noch lange zu beißen haben. Egal ob Fastbreak nach guter Verteidigung, durch mutigen Zug zum Korb oder die fast unheimliche Dreier-Quote von Mittler – mit einem 33:9-Lauf zerlegten die Holzis die am Ende völlig überforderten 60er in ihre Einzelteile. „Natürlich hatte ich damit gerechnet, dass wir dort was holen können“, freute sich Feist über den furiosen Endspurt seiner Truppe, „auch wenn es zum Schluss fast unglaublich lief!“ wed

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