Leichtathletik, Kunstradfahren, Schwimmen

Sportler aus dem Landkreis verbuchen zahlreiche Erfolge

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Die Haushamer Kunstradfahrer (v.l.) Moritz Kieser, Marlene Kieser, Vroni Koch, Johanna Kieser und Klara Gebhardt waren beim Bundespokal in Rimpar erfolgreich.

Landkreis – Die Haushamer Kunstradfahrer erreichen gute Plätze beim Bundespokal, Leichtathletin Sabrina Zeug wird bayerische Meisterin und die Schlierseer Schwimmer gewinnen sechsmal Gold.

Außerordentlich erfolgreich verlief vor Kurzem der Bundespokal in Rimpar für die Haushamer Kunstradfahrer. Marlene Kieser (U13), Klara Gebhardt (U15) und Vroni Koch (Elite) erreichten jeweils den zweiten Platz. Johanna Kieser (U19) wurde Siebte, Moritz Kieser (U19) Achter. Trainerin Edda Koch war natürlich mächtig stolz auf ihre Schützlinge.

Der Bundespokal, eine Veranstaltung der RKB Solidarität Deutschland auf Bundesebene, bildet den Jahresabschluss der Wettkampfsaison. Für die Teilnahme ist eine Mindestpunktzahl nötig. Ähnlich wie beim Bayern-Cup präsentieren sich alle Altersklassen und Disziplinen auf einer zweitägigen Veranstaltung. Verbandsfunktionäre der RKB Solidarität sichten dabei die präsentierten Leistungen der Sportler im Hinblick auf sportliche Förderung und Bestimmung der Kadermitglieder im kommenden Jahr. Die Haushamer haben sicher Eindruck hinterlassen.

Traditionell wird auf dem Bundespokal der Saisonabschluss ausgelassen mit einem Abendprogramm gefeiert.

Leichtathletik: Sabrina Zeug ist bayerische Meisterin

Auch Sabrina Zeug eilt von Erfolg zu Erfolg: Die Leichtathletin (SG Hausham/LG Oberland) hat gleich zu Beginn der Hallensaison drei Siege im Kugelstoßen gefeiert. Erst holte sie sich Mitte Januar in München den südbayerischen Meistertitel im Kugelstoßen mit 13,92 Metern. Darauf folgte der Sieg bei der Indoor-Meisterschaft in München, diesmal mit 14,34 Metern.

Ihre Vereinskameradin Christin Stumböck erreichte in den beiden Wettkämpfen die Plätze 4 und 6. Sie stoße unter Wert, sagt Trainer Hans Zenzinger. Aufgrund ihrer Ausbildung habe Stumböck Trainingsrückstand und keinen freien Kopf. Zeugs Leistungen hingegen sorgen für Begeisterung bei Zenzinger.

Sabrina Zeug (M.) von der SG Hausham/LG Oberland ist bayerische Meisterin im Kugelstoßen geworden.

Die momentane Krönung, wie er es nennt, ist Sabrina Zeugs Sieg bei der bayerischen Hallenmeisterschaft – Stumböck wurde Fünfte. 14,13 Meter bedeuteten da den Titel. „Alles in der Drehstoßtechnik“, jubelt Zenzinger. Er hofft nun, dass sich Zeug in dieser Technik weiter stabilisiert. „Die Trainingsleistungen lassen auf mehr hoffen.“ Als nächstes stehen die süddeutschen Meisterschaften in Sindelfingen mit mehreren deutschen Spitzenathletinnen an.

Schwimmen: Sechsmal Gold für Schlierseer Schwimmer

Mit 17 Sportlern sind die Schwimmer des Skiclubs Schliersee bei den Kreiskurzbahnmeisterschaften in Holzkirchen vor Kurzem an den Start gegangen. Neun Neulinge waren dabei. Und das Ergebnis der Schlierseer begeisterte die Vereinsverantwortlichen: 20 Medaillen, drei neue Vereinsrekorde und fast ausnahmslos neue Bestzeiten.

Sogar sechs Tagessiege durften die Skiclub-Schwimmer feiern. Bei ihrem ersten Schwimmwettkampf überhaupt holte sich die achtjährige Josepha Schloßnikel den Sieg über 25 Meter Rückengleichschlag. Ebenfalls ihren ersten Schwimmwettkampf bestritt die ein Jahr ältere Catherine Wehrmann. Sie schaffte es über 50 Meter Brust auf Anhieb ganz nach oben aufs Stockerl.

Die Schwimmer des Skiclubs Schliersee zeigten bei den Kreiskurzbahnmeisterschaften in Holzkirchen starke Leistungen und durften sechs Tagessiege feiern.

Das Brustschwimmen scheint den Schlierseern zu liegen, denn in dieser Stilart kamen durch Marina Hornfeck (Jahrgang 2001) und Niklas Geipel (2003) auf der 50-Meter-Strecke noch zwei Goldene hinzu. Gleich zwei Titel gingen auf das Konto der 13-jährigen Alina Baumbach, die sowohl über 50 Meter Schmetterling als auch Rücken unbezwungen blieb, letzteres in 0:37,41 Minuten mit neuem Vereinsrekord.

Einen weiteren Rekord verbuchte sie in 0:31,35 Minuten über 50 Meter Freistil. Die dritte Bestmarke ging auf das Konto des ein Jahr älteren Jonathan Oberleitner, der in 1:25,59 Minuten die alte Marke für 100 Meter Rücken um zwölf Sekunden verbesserte. ft

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