Hexal-Cup am Weltcup-Hang: Sophia Zitzmann und Kilian Murböck überragend

Nachtfrost sorgt für fairen Wettbewerb

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Auch für Kilian Murböck gab es aufgrund der guten Leitungen beim Hexal-Cup ein Sonderlob vom Nationaltrainer Anderl Ertl.

Lenggries – „Ein wenig Glück gehört halt auch dazu“, strahlte Karl Haider, der kommissarische Sportwart des Lenggrieser Skiclubs, als der Auftakt zur regionalen, alpinen Rennserie um den Hexal-Cup am Drei-Königs-Tag auf dem Weltcup-Hang erfolgreich über die Bühne gegangen war.

Der Frost in der Nacht zum vergangenen Samstag hatte die durch die Regenfälle der vergangenen Woche arg strapazierte und durchweichte Piste gerade noch rechtzeitig wieder in einen rennfähigen Zustand versetzt.

Freilich hatten auch die zahlreichen Helfer des Skiclubs mit großem Arbeitsaufwand bei der Strecken Präparierung dafür gesorgt, dass die knapp 100 jungen Skirennläufer des Skiverbands Oberland (SVO) aus den Altersklassen U16 und U14 zu dem Riesenslalom optimale Bedingungenvorfanden. Vor allem die Sieger in ihren jeweiligen Klassen nutzten dann auch ihre Chancen eindrucksvoll: So rasten Viktoria Dierl (TSV Wolfratshausen) und Kilian Murböck (SC Lenggries) in der U14 nach ganz oben aufs Stockerl. In der U16 durften sich dann Sophia Zitzmann (SC Gaißach) und Bastien Rambla (SC Ostin) über die Tagessiege freuen. Absolut stark hierbei die Vorstellung der jungen Gaißacherin, die nicht nur zweimal in Bestzeit den mit 30 Toren ausgeflaggten Weltcup-Hang bezwang. Das schnelle Madl hatte nach zwei Durchgängen in 1:20:43 Minuten sogar um rund drei Sekunden ihren männlichen Kollegen abgehängt. Nämliches gelang dann auch noch Lara Klein (SC Lenggries), die hier als Zweitplatzierte in 1:21.57 Minuten immer noch weit schneller war, als der beste Bub. Dennoch zeigte sich Zitzmann selbstkritisch: „Mit meinem zweiten Lauf war ich nicht ganz zufrieden. Da wäre sogar noch mehr drin gewesen.“

Der erfolgreiche alpine Lenggrieser Rennnachwuchs durfte sich dann noch über die Plätze zwei und drei von Veronika Lindner und Sophia Schrezenmeier in der U14 und über die Bestzeiten von Viktoria Hoffmann und Florian Fehringer bei den Jugendlichen freuen.

Ein Sonderlob für die Pistenpräparierung erfuhren die SCL-verantwortlichen dann auch noch von DSV-Nachwuchstrainer Anderl Ertl: „Besser geht es nicht. Die Piste hat vom ersten bis zum letzten Läufer super gehalten.“ Auch die insgesamt faire Kurssetzung sorgte bei dem Riesenslalom dafür, dass der alpine SVO-Nachwuchs bereits zum Auftakt des Rennwinters 2017/18 insgesamt ansprechende Leistungen bot. Da war Ertl nicht nur mit den äußeren Bedingungen zufrieden: „Es wurde heute wirklich guter Sportgeboten.“ Und für die beiden überragenden Rennläufer Sophia Zitzmann und Kilian Murböck gab’s dann noch ein Sonderlob vom Nationaltrainer: „Die machen ihre Sache wirklich gut.“ ejs

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