Es reicht nicht ganz

Basketball: Holzis unterliegen Bad Reichenhall mit 54:69

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Abwehr-Bollwerk: In der zweiten Spielhälfte taten sich die Holzis (weiß-grün) gegen Reichenhalls Center-Hünen Martin Kunert (Nummer12) schwer.F

Holzkirchen – Trotz eines guten Spiels reicht es für die Holzis nicht ganz gegen Bad Reichenhall. Am Samstag steht das nächste Heimspiel gegen Germering an.

Es bleibt dabei: Die Basketballer des TuS Holzkirchen sind ganz nah dran an den Siegen, aber eben nur nah dran. Auch gegen den TSV Bad Reichenhall reichte aller Einsatz nicht. Sie rannten und kämpften zwar bewundernswert, unterlagen aber am Ende sogar noch deutlich mit 54:69. Damit bleiben die Holzis weiterhin abgeschlagen Letzter in der Bezirksliga-Tabelle und sind auch beim Heimspiel am Samstag (8. Februar, 19 Uhr) gegen den SV Germering in der klaren Außenseiterrolle.

„Es ist ja nicht so, dass die Gegner über uns hinwegfegen“, sagt Ludwig Gößl trotzig. Der Spielertrainer der Holzis glaubt weiter an das kleine Wunder und wollte darum auch keine große Kritik an seinem Team vornehmen. „Die Jungs haben gekämpft und alles gegeben.“ An der Defensive lag es auch sicher nicht. Besonders gegen Martin Kunert fand man schnell die richtige Einstellung. Da es recht gut gelang, den zwei Meter langen Top-Scorer der Gastgeber aus dem Spiel zu nehmen, entwickelte sich von Beginn an eine Partie auf Augenhöhe. Nach dem ersten Viertel führte Bad Reichenhall mit 15:13, nach dem zweiten hatten dann die Holzis mit 30:26 die Nase vorn. Vor allem Dominik Wörmann und Torben Siede verstanden es, mit viel Präsenz Druck auf die Zone des Gegners auszuüben.

TuS Holzkirchen: Ibrahimovic 12, Siede 12, Gößl 10, Basedow 5, Wörmann 5, Schneider 4, Mittler 3, Rechler 2, Wolf 1 und Goldammer.

Im dritten Viertel erhöhte Reichenhall dann deutlich die Intensität in der Defensive und damit auch das Tempo im Angriff. „In solchen Phasen merkt man einfach die Unerfahrenheit der jungen Spieler“, erklärt Gößl, weshalb das Zusammenspiel schnell zum Erliegen kam. Wilde Einzelaktionen waren die Folge, auch wenn die Holzis trotzdem noch viele gute Wurfoptionen bekamen. „Doch irgendwie wollte die Kugel einfach nicht mehr durch den Ring fallen“, haderte Gößl am Ende mit dem außergewöhnlichen Wurfpech seines Teams. Im dritten Viertel gelangen den Holzis nur zehn Punkte, im letzten Spielabschnitt lediglich 14. Das ist einfach zu wenig, um so ein knappes Spiel auch mal zu gewinnen. Am Ende stand eine deprimierende Niederlage zu Buche, die sicher etwas zu hoch ausgefallen war.

Es ist natürlich ernüchternd, wenn man spürt, dass man mithalten kann, aber am Ende doch nichts Zählbares herauskommt. Den Holzis bleibt deshalb nichts anderes übrig, als weiter an sich zu glauben. Auch gegen einen Gegner wie den SV Germering, der am Samstag in der Realschulhalle an der Probst-Sigl-Strasse gastiert. Im Hinspiel kamen die Holzis mit 57:86 unter die Räder. Das will der TuS diesmal deutlich besser machen. Am besten nicht ganz nah dran sein, sondern vielleicht auch mal einen Punkt besser als der Gegner. wk

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