Wieder geht die Luft aus

TuS-Basketballer unterliegen SV Germering mit 60:87

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Zugriff auf Spiel und Ball verloren: In der zweiten Spielhälfte lief es nicht mehr so rund für Dominik Wörmann (M.) und die Holzis.

Holzkirchen – Die TuS-Basketballer unterliegen gegen den SV Germering mit 60:87, weil erneut die Luft ausgeht. Nun stehen drei Wochen spielfrei an.

Es bleibt dabei: Die Holzis schnuppern weiterhin und regelmäßig an einer Überraschung. Am Ende behält jedoch immer der Gegner die Punkte. So war es dann auch wieder im Heimspiel gegen den SV Germering, in dem der TuS am Ende noch deftig mit 60:87 unter die Räder kam.

Dabei startete Holzkirchen fast perfekt gegen den Tabellendritten. Mit viel Aggressivität in der Verteidigung brachte man den ziemlich siegessicheren Favoriten schnell in Bedrängnis. Im Angriff nutzten Dominik Wörmann und Torben Siede mit schnellen Kontern den gewonnenen Freiraum. Nach sechs Minuten führten die Holzis überraschend mit 14:9. Germerings Coach Christian Moltz reagierte schnell und beantragte eine Auszeit. Mit Erfolg. Danach waren die Gäste deutlich näher am Mann und machten mächtig Druck auf die Holzkirchner Zone. Mit einem 16:2-Lauf überrannte Germering den TuS regelrecht und sicherte sich damit eine deutliche 25:16-Führung nach dem ersten Viertel.

TuS Holzkirchen: Rechler 13, Wörmann 12, Siede 10, Ibrahimovic 9, Basedow 4, Gößl 4, Kitterle J. 4, Mittler 3, Goldammer 1, Kitterle M., Setter und Werner.

Das zweite verlief dann wieder wesentlich ausgeglichener. Auch weil es Moritz Rechler nun besser gelang, unter den Brettern den körperlich überlegenen Gästen Paroli zu bieten, blieb der Rückstand bis zur Pause konstant. Zur Halbzeit führte Germering weiterhin 39:29. Der Start ins dritte Viertel stand ganz im Zeichen von Torben Siede. Der Zwei-Meter-Schlacks wand sich mehr als einmal schön in Richtung Korb und brachte sein Team mit 35:39 wieder auf Schlagdistanz. Jedoch bewiesen Germerings Distanzschützen ausgerechnet in den engen Phasen, wie viel Erfahrung in diesem Team steckt. Ein Dreier nach dem anderen rauschte durch den Korb der Holzis. Nach dem dritten Viertel hatten sich die Gäste wieder mit 61:46 etwas absetzen können.

„Es ist natürlich auch so, dass wir irgendwann im Spiel wechseln müssen und damit einfach nicht mehr dieselbe Schlagkraft aufs Parkett bekommen“, erklärt Spielertrainer Ludwig Gößl, warum es immer wieder solche Einbrüche im Spiel der Holzis gibt. In den letzten zehn Minuten war der große Widerstand beim TuS gebrochen. Während bei den Holzis nun auch die Bankspieler ausreichend Spielzeit bekamen, zog Germering sein bedingungsloses Angriffsspiel bis zum Schlusspfiff durch.

Am Ende stand ein alles andere als unverdienter 87:60-Erfolg der Gäste. Aufgrund der langen, sicherlich auch bemerkenswerten Gegenwehr der Holzis in der Höhe aber vielleicht etwas zu deutlich. Jetzt hat der TuS erst einmal drei Wochen lang spielfrei und kann sich intensiv auf die letzten entscheidenden Spiele vorbereiten. wed

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