Pia Grünewald auf Platz drei

Irschenberger Radsport-Talent holt Bronze bei der Deutschen Meisterschaft

Pia Grünewald bei der Deutschen Straßenmeisterschaft
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Pia Grünewald, hier in Führung, wurde Dritte bei der Deutschen Straßenmeisterschaft. Mit im Feld sind (in grün) ihre Teamkameradinnen Antonia Betzinger und Magdalena Fuchs.
  • VonFridolin Thanner
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Irschenberg - Pia Grünewald hat Bronze bei der Deutschen Meisterschaft auf der Straße geholt. Die Irschenberger Talente zeigten sich auch sonst ganz stark.

Die Nachwuchs-Radsportler des RSV Irschenberg, die Futurestars der Maloja Pushbikers, haben bei der Vergabe der Deutschen Meistertitel auf der Straße vorn mitgemischt. Für den ganz großen Erfolg reichte es zwar nicht, doch die Talente vom Irschenberg haben einmal Bronze und viele weitere starke Platzierungen aus Bolanden mitgebracht, wo es am vergangenen Wochenende um die Titel der U15 bis U19 ging.

Den Anfang bei den RSV-Fahrern machten die starken U17-Mädchen Antonia Betzinger, Magdalena Fuchs und Pia Grünewald. Sieben Runden und insgesamt 55 Kilometern mussten die Starterinnen absolvieren – und in der fünften attackierte Grünewald. Sie zog mit einer sechsköpfigen Gruppe, in der auch Betzinger dabei war, davon. Am letzten Berg setzten sich schließlich Hanna Geiser (RSC Biberach), Janika Lode (RSV Einheit Lübben) und Grünewald ab. Die drei machten das Podium im Sprint unter sich aus, wobei Grünewald das Nachsehen hatte. Sie fuhr hinter Siegerin Geiser und Lode über die Ziellinie. Grünewalds Teamkameradin Betzinger folgte als Solistin auf Rang vier. Magdalena Fuchs kam als starke Siebte ins Ziel.

Eine sehr gute Leistung zeigte bei den U17-Burschen Jannik Heller. Die Meisterschaft war zugleich sein Debüt, er ist erst seit dieser Saison im Radsport aktiv. Trotzdem fuhr der RSV-Sportler gleich auf den 29. Platz bei fast 150 Startern aus ganz Deutschland. Pech hatte Maxi Weiß, er stürzte zweimal und fuhr deutlich gezeichnet als 52. über die Ziellinie.

In der U19 gab es für die Fahrer aus Irschenberg nichts zu holen. Anton Stadler, Mika Kleinhans (Team Marco Brenner) und Corbinian Klotz blieb nichts anderes, als Erfahrung mitzunehmen. Die Spitzengruppe gab von Beginn an Vollgas, die Irschenberger wurden zudem durch Stürze im Feld ausgebremst. Da Fahrer, die Gefahr laufen, überrundet zu werden, aus dem Rennen genommen werden, erreichten auch die RSV-Fahrer nicht das Ziel.

Deutlich besser lief es da für ihre Vereinskameradin Carolina Fuchs, die für das Team Mangertseder in die Pedale trat. Sie fuhr bei den U19-Frauen ein starkes Rennen und bestätigte mit Rang elf im nationalen Vergleich ihre konstant guten Leistungen.

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