Tölzer Löwen haben einen Nachfolger für Markus Berwanger gefunden

Italo-Kanadier Scott Beattie ist neuer Cheftrainer der Löwen

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der neue Coach der Tölzer Löwen: Scott Beattie.

Bad Tölz - Der neue Chef an der Löwenbande hört auf den Namen Scott Beattie: Der Italo-Kanadier übernimmt ab jetzt die Geschicke in der Löwenkabine und ist somit der Nachfolger von  Markus Berwanger.

Scott Beattie kommt  unter anderem mit einer jahrelangen Trainer-Erfahrung aus WHL und NLA/NLB nach Bad Tölz. „Ich bin kein Verlierer, ich gewinne. Ich habe vor mit Bad Tölz zu gewinnen“: Die Marschrute ist klar. Beattie möchte das verbleibende Saisonviertel mit den Tölzer Löwen positiv gestalten. Der Familienvater spielte lange selbst auf hohem Niveau Eishockey. Direkt nachdem er seine Schlittschuhe an den Nagel hängte, stieg er ins Trainergeschäft ein. Nach der Freistellung Markus Berwangers nahm Geschäftsführer Christian Donbeck am Mittwoch Kontakt zu Beattie auf. „Wir hatten viele Anfragen und Angebote, bei denen wir uns aber nicht sicher waren, ob sie einen Job brauchen oder Tölz trainieren möchten“, erklärte Donbeck. Bei Beattie stellte sich die Situation anders dar.

Der gebürtige Kanadier kam ohne zu zögern am Freitag zum Heimspiel, um sich ein erstes Bild vom Team zu machen. „Für ihn ist es wichtig, mit welcher Mannschaft, mit welcher Mentalität und mit welchem Umfeld er zusammenarbeitet“, so Donbeck weiter. Beattie selbst kam nach dem Spiel zu dem Schluss, dass Bad Tölz ein „riesiges Potenzial“ hat. „Ich habe mit Christian Donbeck und Hubert Hörmann gesprochen und mir hat es gefallen, was sie zu sagen hatten. Ich denke, dass wir als Gruppe einiges ändern und uns weiterentwickeln können“, freut sich Beattie auf die neue Aufgabe. Nach den ersten Gespräch zwischen Beattie, Hörmann und Donbeck ist sich Letzterer sicher: „Er hat eine unglaublich offene, direkte Art. Ich denke, dass er - insofern wir das in dieser kurzen Zeit beurteilen können - sehr gut nach Bad Tölz passt“.

Beattie selbst freut sich auf die Herausforderung, die sich ihm in den letzten 13 Hauptrunden-Spielen stellt. Bei fünf Punkten Rückstand auf Platz zehn sei noch alles möglich. „Aber wir werden Drittel für Drittel, Spiel für Spiel absolvieren“, so Beattie. Erstmals an der Bande stehen wird der neue Coach bereits am Dienstag - zum wichtigen Auswärtsspiel in Crimmitschau. „Die Spieler erwartet vielleicht ein kleiner Schock. Ich werde die Herangehensweise hier verändern“: Denn Scott Beattie ist hier, um zu gewinnen. red

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