Haben leider zu viele Geschenke verteilt“

Kämpferische Partie: TuS Geretsried verliert gegen VfR Neuburg mit 2:3

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Die TuS-Kicker Anastasios Karpouzidis und Ludwig Buchmair zeigten Kampfstärke. 

Geretsried – Viel Pech hatte der TuS Geretsried im mit 2:3 (0:2) verlorenen Heimspiel gegen den VfR Neuburg. Trotz eines 0:2-Rückstandes kämpften sich die Platzherren in Durchgang zwei zurück.

Mit dem 2:2-Ausgleich hatte man auch einen Zähler scheinbar sicher in der Tasche, als der 19-Jährige Neuzugang Niklas Golling mit dem 3:2 in der 82. Minute den Auswärtssieg der Gäste perfekt machte. Damit übernahm der Aufsteiger die Tabellenführung in der Landesliga Südwest. Bereits unglücklich war der Führungstreffer für den Neuling nach nur eineinhalb Minuten. Lucas Häusler wollte den Ball zu Keeper Kai Fritz zurückköpfen. Diese Aktion geriet zu kurz, weil sich der Innenverteidiger im Sprint einen Muskelfaserriss zuzog. Neuzugang Golling ging dazwischen und markierte das 0:1. Taso Karpouzidis kam für Häusler, auf dessen Position dann Lukas Kellner rückte. In der Folgezeit beschäftige Sebastian Schrills mehrmals VfR-Torhüter Dominik Jozinovic – allein der Ausgleich blieb verwehrt. Und es sollte für das TuS-Team noch ungemütlicher werden. Mit einem unglaublich harten Schuss aus 40 Metern versenkte Rainer Meisinger beim Freistoß trotz einer Zwei-Mann-Mauer die Kugel im Netz (45.). Vier Minuten zuvor die gleiche Situation. Der Ex-Eichstätter führte den Freistoß aus und drosch den Ball in Richtung Tor. Schlussmann Fritz klärte zwar reflexartig mit dem Kopf, ging aber dabei k.o. Der 29-Jährige wirkte derart benommen, dass er nach der Pause seinen Platz für Stellvertreter Sebastian Untch räumen musste. Und Wechsel Nummer drei schloss sich zur Halbzeit an. Nachdem Maximilian Baumgartner nicht ins Spiel kam, wurde Johann Latanskij in die Mannschaft beordert. Die entwickelte prompt Kampfgeist. Zunächst gelang Schrills per Kopfball (Ecke Michael Rauch, Torwartpatzer von Jozinovic) der 1:2-Anschlusstreffer. Dann war es Ryosuke Kikuchi, der eine Rauch-Flanke zum 2:2-Ausgleich verwertete. „Zu diesem Zeitpunkt haben wir uns absolut zurückgekämpft“, stellte TuS-Coach Florian Beham fest. Ausgerechnet als Srdjan Ivkovic außerhalb des Spielfeldes nach einem Foul (82.) behandelt wurde, gelang den Donaustädtern der Siegtreffer. „Wir haben leider zu viele Geschenke verteilt. In der Offensive haben wir zu viele Chancen liegen gelassen und im Abwehrbereich sind es immer wieder individuelle Fehler, die uns das Genick brechen“, fasste Beham die negativen Punkte zusammen. Christoph Herberth sah die Partie so: „Wir sind toll zurückgekommen. Dass wir dann hinten so einen Banane wie beim 2:3 reinbekommen, tut echt weh. Jetzt müssen wir das Positive für das Mittwoch-Nachholspiel gegen Aystetten herausziehen“, erklärt der Geretsrieder Spielführer. Diese Partie beginnt um 18 Uhr und muss vermutlich wiederum auf dem Kunstrasen ausgetragen werden, weil die Abschlusarbeiten an der Tartanbahn im Isaraustadion immer noch nicht beendet sind. ehj

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