Keine Chance im Abstiegsduell

TuS-Basketballer unterliegen Altenerding mit 70:85 / Am Sonntag gastiert Ismaning in Holzkirchen

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Alles versucht: Yasin Mohamed (Mitte) brillierte besonders im zweiten Viertel, als die Holzis noch führten.

Holzkirchen – „Wenn das die Gegner sind, die man schlagen muss, um die Klasse zu halten, dann haben wir in dieser Liga nichts zu suchen!“ Tobi Guggenhuber, Basketball-Cheftrainer in Holzkirchen, sprach unverblümt aus, was die meisten der knapp 70 Zuschauer dachten. Nach der 70:85-Niederlage gegen die SpVgg Altenerding stecken die Holzis nun tief im Tabellenkeller und selbst ein Sieg am Sonntagabend (19 Uhr) gegen den TSV Ismaning würde daran noch nicht viel ändern.

Dabei waren die Vorzeichen nicht so schlecht. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison stand der gesamte Kader zur Verfügung. Frystacki und Rabentko sorgten auch noch für eine schnelle 4:0-Führung. Doch die Gäste ließen sich davon wenig beeindrucken und konterten wie bereits im Hinspiel eiskalt. Kein Wunder also, dass nach den ersten zehn Minuten Altenerding mit 19:13 führte. Auch im zweiten Viertel gehörte der Start den Holzis. Bärenstark übernahm Yasin Mohamed die Verantwortung im Team, glich die Partie nicht nur aus, sondern brachte den TuS sogar mit 25:21 in Front. „Da schien der Ball eigentlich gut zu laufen,“ sah Guggenhuber sein Team kurzfristig im Vorteil. Doch die Holzis schafften es nicht, über einen längeren Zeitraum ihrer Linie treu zu bleiben. Von einer Minute auf die nächste wurde wieder auf Einzelaktionen gesetzt und in der Defensive ließ der TuS den Gästen viel zu viel Passfreiheit. Altenerding schaffte durch das Powerspiel von Max Nothaas und Jonah Richardson bis zur Halbzeit, sich wieder 42:35 abzusetzen.

Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Holzis kein Mittel mehr, um gegen die gut gestaffelte und im richtigen Moment ziemlich humorlos einsteigende Defensive Altenerdings anzukommen. Nach dem dritten Viertel war bei einem 55:71-Rückstand die Vorentscheidung gefallen.

„Ich kann meinen Jungs nichts vorwerfen“, stellte Guggenhuber heraus, „sie haben alles versucht, was momentan möglich ist!“ Fakt ist jedoch, dass es die Holzis ganz offensichtlich nicht schaffen, mit der Konkurrenz mitzuhalten. Der Abstand auf den rettenden zehnten Platz beträgt bereits zwei Siege. Ob da ausgerechnet gegen den TSV Ismaning gepunktet werden kann, muss bezweifelt werden. Der starke Aufsteiger ist von der Spielanlage Altenerding recht ähnlich. Zwei, drei erfahrene Spieler, die bereits höherklassig Erfolge erzielten, reichen meist gegen das junge Holzkirchner Team. Ab sofort steht für Guggenhuber ohnehin die Zukunfts-Planung im Fokus. „Und wenn am Ende doch noch die Klasse gehalten wird, soll‘s mir recht sein!“

Holzkirchen: Rabentko 24, Mohamed 18, Gricar 10, Frystacki 6, Mann 6, Brunner 2, Buziek 2, Schneider 2, Simon, Weinzierl und Wörmann.

wed

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