Langlauf: Alexandra Danner stark – Burschen laufen hinterher

Bei DM aufs Stockerl gelaufen

+
Mit Rang vier beim Massenstart im „Skiathlon“ unterstrich die Lenggrieserin Alexandra Danner (Startnummer 85) ihre derzeit glänzende Form.

Oberwiesenthal/Bad Tölz – „Bis auf den Freitag war es schon ganz gut.“ Eher bescheiden kommentierte Alexandra Danner (SC Lenggries) ihren überaus erfolgreichen Auftritt bei der deutschen Jugendmeisterschaft 2017 am vergangenen Wochenende in Oberwiesenthal.

Ihre Bilanz: Stockerlplatz drei im Einzelrennen über zehn Kilometer am Samstag in der freien Technik (Skating) und Rang vier dann am Sonntag beim Skiathlon im Massenstart, als die Athleten nach fünf absolvierten Kilometern vom klassischen Stil (Diagonal) für die zweite Hälfte des Rennens in die freie Technik wechselten. Stark auch Platz sechs für Simone Willibald (SC Bad Tölz) am ersten Wettkampftag im Classic Sprint über 2,5 Kilometer. Auch Rang 15 im zehn Kilometer-Einzel war noch recht ansprechend.“„Unsere Burschen sind schon hinterhergelaufen, das muss man so ganz klar sagen“, gab Thomas Schöpf zu, zusammen mit Basti Eisenhut Stützpunkt-Trainer der Region IV. Mit insgesamt 13 Athleten war das Stützpunkt-Team zu den dreitägigen Wettkämpfen angereist, die neben der DM auch als Deutschland-Pokal 3 gewertet wurden. Dabei seien freilich die meisten seiner jungen Langläufer durchaus im Rahmen der Erwartungen geblieben: „Wir sind mit unserer kompletten Mannschaft noch im Aufbau. Und das dauert halt, bis sich richtig gute Erfolge einstellen.“ Die extreme Wettersituation am ersten Tag mit orkanartiger Sturmböen und starkem Schneefall hatte das geplante Rennprogramm arg durcheinander gewirbelt. Mehrfach musste der Start verschoben werden und letztlich blieb am Nachmittag nur ein „Einzelstart Classic-Sprint“ übrig. „Da konnte ich mich einfach nicht richtig vorbereiten und gescheit aufwärmen“, klagte Alexandra Danner, die dabei abgeschlagen auf Rang 27 landete: „Das war einfach nur zum Abhaken.“ Ab dem zweiten Wettkampf-Tag besserte sich das Wetter und auch die Ergebnisse der heimischen Langläufer. Hansi Aschenloher (SC Lenggries), noch der beste der männlichen Teilnehmer der Region, verpasste da mit Platz 26 im Skiathlon die Punkteränge gerade Mal um 0,1 Sekunden. Insgesamt sieht Schöpf die Ergebnisse gar nicht so negativ: „Die meisten meiner Athleten müssen heuer jeweils als jüngerer Jahrgang in ihren Altersklassen antreten. Das macht schon was aus.“ Außerdem hätten sich die Rückstände auf die jeweiligen Siegerzeiten „gegenüber dem Vorjahr ganz erheblich reduziert. Das liegt zum Teil im Minutenbereich.“ So hofft der Trainer: „Der Winter ist noch lang. Da fahren wir schon noch ein paar gute Resultate ein.“ ejs

Meistgelesen

Der Erfolg der Unerfahrenen
Der Erfolg der Unerfahrenen
Medaille knapp verpasst
Medaille knapp verpasst
Holzis im Motivationsloch
Holzis im Motivationsloch

Kommentare