Kreisliga 1: LSC bezwingt Waakirchen

Ein Lenggrieser Arbeitssieg

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Von seinen Waakirchner Gegenspielern einfach nicht zu halten war der zweifache Lenggrieser Torschütze Jakl Gerg.

Lenggries – Es war ein hartes Stück Arbeit, ehe der Lenggrieser SC am vergangenen Dienstagabend in Waakirchen den 3:1 (2:0)-Sieg unter Dach und Fach hatte.

Mit unbändigem Siegeswillen und großer Laufbereitschaft dominierte die stark ersatzgeschwächten Truppe von Walter Lang letztlich. Matchwinner war zweifellos einmal mehr Mittelfeldrenner Jakl Gerg, der zwei Tore selbst schoss und das dritte mustergültig vorbereitete. „Ein Riesenkompliment an die ganze Mannschaft für ihren Einsatz. Vor allem aber an meine Ersatzleute, die alle einen guten Job abgeliefert haben“, lobte dann auch Trainer Lang. Freilich war auf dem durchweichten Waakirchner Acker schon zu sehen, dass da nicht die allererste Lenggrieser Garnitur auf dem Platz stand. Da lief das Kombinationsspiel nicht ganz so flüssig wie gewohnt, viele Pässe kamen nicht an und manch ein Ball wurde einfach weggedroschen – Hauptsache weit weg. In der Viererkette kamen da neben Stammkraft Toni Rauchenberger Rico Sonner, Matthias Forster und Stefan Adlwarth zum Einsatz und als sich zu allem Überfluss auch noch Goalgetter Maxi Schmid beim Aufwärmen eine Zerrung zuzog, musste Maxi Scheck für ihn auflaufen. Verlass war aber auf den quirrligen Antreiber Gerg, der ein schönes Zuspiel von Karl Murböck nutzte, um aus etwa 15 Metern zur Führung flach einzuschieben (12.). Auch in der Folge hatte der LSC leichte Feldvorteile und als die Waakirchner bei einer von Rico Sonner getretenen Ecke nicht ganz auf dem Posten waren, traf der kleine Gerg sogar per Kopf zum 2:0 (34.). Kurz darauf machten aber die Hausherren mit einem Lattenknaller darauf aufmerksam, dass mit ihnen weiterhin zu rechnen ist. Nach dem Seitenwechsel bedrängten sie das LSC-Gehäuse mit Macht und kamen auch durch Thomas Maier (52.) zum Anschlusstreffer. Dann durfte sich der LSC noch bei seinem Keeper Flori Schauer bedanken, der mit einem großartigen Reflex einen Kopfstoß aus kurzer Distanz gerade noch über die Querlatte lenkte (74.). „Eine sensationelle Parade vom Flori. Das freut mich wahnsinnig für ihn“, war da auch Lang voll des Lobes. Einen der stets gefährlichen Lenggrieser Konter verwandelte dann Wolfgang Hohenreiter (89.) zum Endstand. Lang urteilte: „Wir haben uns das Leben in der zweiten Halbzeit selbst schwer gemacht. Aber letztlich geht der Sieg in Ordnung weil wir mehr und bessere Chancen hatten.“ Ewald Scheitterer

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