Löwen sind Meister der Saison 2016/17 der Oberliga-Süd

Erstes Etappenziel erreicht Tölzer

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Geschafft: Die Tölzer Löwen sind Meister 2016/17 der Oberliga-Süd und ließen sich samt Trainern und Betreuern von den begeisterten Fans frenetisch feiern.

Bad Tölz – Die Tölzer Löwen sind Meister 2016/17 der Oberliga- Süd. Damit haben sie das erste Etappenziel der aktuellen Spielzeit erreicht.

Noch vergangenen Freitag mussten sie die Meisterfeier vertagen, nachdem sie in Regensburg eine 2:6 (1:3, 0:1, 1:2)-Niederlage hinnehmen mussten. Doch am Sonntagabend machten sie zu Hause in der Hacker-Pschorr-Arena alles klar: Beim ungefährdeten 3:0 (2:0, 1:0, 0:0)-Sieg über den EC Peiting, übrigens der sechste Erfolg im sechsten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten, holten sie sich den Meisterpokal. Damit haben die Buam insgesamt 102 Punkte in den bisherigen 46 Begegnungen eingesammelt. Eine überaus glänzende Bilanz. Noch am Freitag hatte Regensburg von Beginn an deutlich gemacht, dass sie diesmal die Punkte behalten wollten: Lediglich 14 Sekunden waren vergangen, als der Puck erstmals hinter Markus Janka im Netz zappelte. William Trew hatte per Nachschuss zur frühen Führung getroffen. Auch in der Folge ging das Spiel meist nur in Richtung des Löwen-Tores. Nach zwölf Minuten durfte der EVR dann ein zweites Mal jubeln: Nikola Gajovsky hatte einen Traumpass von Tomas Gulda zum 2:0 verwertet. Und Benedikt Böhm ließ die Hausherren wenig später sogar ein drittes Mal jubeln, ehe Thomas Schenkel noch im Anfangsdrittel zumindest den Anschlusstreffer schaffte. Eher ausgeglichen war dann der Mittelabschnitt. Pech hatte da Maxi Hörmann bei der besten Tölzer Chance als sein Schuss wenige Zentimeter vor der Torlinie liegen blieb. Da zeigten sich die Oberpfälzer deutlich abgezockter und bauten erneut durch Gajovsky die Führung weiter aus. Am deutlichen Regensburger Sieg änderte auch Stefan Reiters Powerplay-Tor gleich zu Beginn von Drittel drei nichts. So erzielten die Gastgeber noch zwei weitere Treffer bis letztlich zum Spiel-Endstand von 6:2. So musste der letzte Spieltag am vergangenen Sonntag gegen Peiting die Entscheidung bringen. Erneut mussten die Löwen ohne „ersten Sturm“ antreten: Michael Endraß brummte noch seine Matchstrafe ab und Jordan Baker sowie Julian Kornelli waren verletzt ausgefallen. Dennoch konnte Goalie Markus Janka mit glänzenden Paraden seinen Kasten sauber halten - es war der insgesamt sechste Shutout für den Löwen-Keeper. Mit 103 Gegentoren stellen die Tölzer Löwen die mit Abstand beste Defensive der Liga, und auch gegen den EC Peiting standen die Buam defensiv sicher. In den ersten zehn Minuten entwickelte sich noch ein recht ausgeglichenes Match, doch mit zunehmender Spieldauer machten die Gastgeber klar, wer Herr in der Hacker-Pschorr Arena ist. Hannes Sedlmayr traf nach acht Minuten aus kurzer Distanz zur Führung, Klaus Kathan setzte nach 17 Minuten das 2:0 drauf, und schnell wurde klar: Die Löwen haben alles im Griff. Kaum einmal kam der ECP gefährlich ins Tölzer Drittel und falls die Gäste einmal vor Markus Janka auftauchten, hielt dieser gewohnt sicher. Spätestens nach dem 3:0 durch Stefan Reiter - er verwandelte nach einer schönen Kombination über Klaus Kathan und Florian Strobl - gingen die Feierlichkeiten los. Die 1722 Zuschauer bejubelten ihre Buam euphorisch. Dies war auch dem Umstand geschuldet, dass das Spiel im letzten Drittel etwas abflachte. Die Löwen taten nur noch das Nötigste und der EC Peiting fügte sich in die Niederlage. So bleiben aus der restlichen Spieldauer hauptsächlich die lautstarken Fangesänge in Erinnerung. Freilich geht die Saison für die Isarwinkler jetzt erst richtig los. Gegner in der ersten Playoff- Runde ist der EV Landshut, der nach dem Trainerwechsel neuen Schwung geholt hat. Nach dem Modus „Best-of-Five“ startet der ECT mit einem Heimspiel am kommenden Freitag (Spielbeginn: 19:30 Uhr) in die Serie. Ewald Scheitterer

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