Punkte liegengelassen

TEV kassiert zwei Niederlagen und muss am Freitag beim EHC Klostersee ran

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Torwart im Weg: Der TEV Miesbach (rot) vergab gegen Höchstadt zu viele Chancen und musste sich am Ende im Penaltyschießen geschlagen geben.

Miesbach – Punkte liegengelassen hat der TEV am Wochenende und so zwei knappe Niederlagen kassiert. Am Freitag muss die Mannschaft beim EHC Klostersee ran.

Zweimal in die Verlängerung, zweimal als Verlierer vom Eis gegangen und das zweite Heimspiel in Folge gibt es die Entscheidung erst im Penaltyschießen. Die Fans des TEV Miesbach bekommen derzeit Zugaben, wenn sie ihre Mannschaft in der Verzahnungsrunde sehen. Allerdings gab es am vergangenen Wochenende (8./9. Februar) nicht viel zu feiern. Erst unterlagen die Miesbacher zu Hause den Höchstadt Alligators mit 3:4 (1:1/2:1/0:1) nach Penaltyschießen. Dann verlor die Mannschaft von Trainer Peter Kathan mit 1:2 (0:1,0:0,1:0,0:1) nach Verlängerung beim EHC Waldkraiburg.

Wie schon in der Vorwoche musste auch am Freitag (7. Februar) die Entscheidung in der Miesbacher Eishalle per Penaltyschießen fallen. Trainer Kathan war nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Zu viele einfache Scheibenverluste, zu abwartend in den Zweikämpfen.“ Er forderte nach dem Heimmatch: „Wir können und müssen besser spielen, wenn wir den Anschluss an die Spitze halten wollen.“

Seine Mannschaft war schon in der ersten Minuten im Powerplay durch Felix Feuerreiter in Führung gegangen. Höchstadt glich in der 9. Spielminute aus und erzielte im zweiten Drittel das 2:1. Noch im selben Spielabschnitt drehte der TEV mit Toren von Mäx Hüsken (31.) und Sebastian Deml (33.) die Partie. Die Gäste kamen aber im letzten Spielabschnitt erneut zum Ausgleich – und hatten dann im Penaltyschießen das bessere Ende für sich. Mit einem Punkt hielt sich der TEV aber zunächst noch auf Platz 3.

Verzahnungsrunde Oberliga/Bayernliga: TEV Miesbach beim EHC Waldkraiburg

Am Sonntag (9. Februar) ging dieser dann verloren, obwohl Kathan gemahnt hatte: „Wir sollten anfangen, unser bestes Eishockey zu zeigen, sonst verspielen wir eine gute Ausgangsposition für die Playoffs.“ An der Einstellung der Miesbacher gab es in Waldkraiburg nichts zu kritisieren. Die Mannschaft um Kapitän Florian Feuerreiter kämpfte aufopferungsvoll, scheiterte aber an ihrer mangelhaften Chancenverwertung.

Der Start war holprig und so gingen die Hausherren bereits in der dritten Minute in Führung, als die Absicherung im Mitteldrittel nicht funktionierte. Ansonsten war das Drittel ausgeglichen. Größtenteils neutralisierten sich die Teams, sodass es nur wenige Torszenen gab. Im zweiten Drittel war es ähnlich, der TEV hatte optisch Vorteile, der EHC blieb bei Kontern brandgefährlich, sodass Anian Geratsdorfer im TEV-Tor einige brenzlige Situationen entschärfen musste. Für den Ausgleich gab es zu wenig zwingende Aktionen. Miesbach musste Druck machen – und baute den im letzten Drittel auf.

Teilweise setzten sich die Miesbacher minutenlang im gegnerischen Drittel fest, aber ohne sich Großchancen zu erarbeiten. Ein von Florian Feuerreiter abgefälschter Schuss, den Maxi Meineke aufs Tor brachte, bescherte den verdienten Ausgleich. Waldkraiburg kam nur noch vereinzelt zu Kontern, der TEV hätte in zwei Überzahlsituationen das Spiel entscheiden müssen.

Als auch in der Verlängerung der TEV mit einem Mann mehr auf dem Eis stand, lag der Torjubel auf den Lippen, doch feiern durften die Gastgeber, die trafen, als sie zum ersten Mal in der Verlängerung vor dem TEV-Tor auftauchten. „Die Enttäuschung ist groß“, sagte Kathan. „Wir schwächen uns mit dummen Fouls und zu langen Wechseln, sodass wir wieder Punkte hergeschenkt haben.“

Nun ist ein Sieg am Freitag (14. Februar, 20 Uhr) beim Tabellennachbarn EHC Klostersee schon fast Pflicht. Am Sonntag (16. Februar) empfängt der TEV dann Spitzenreiter Sonthofen. Spielbeginn in Miesbach ist 18 Uhr. ft

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