Endrunde im Kreis Zugspitze

Zum dritten Mal im Finale

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Penzberg - Das Ticket für die oberbayerischen Meisterschaft ist wieder gebucht: Zum dritten Mal in Folge schaffte der FC Penzberg die Qualifikation für die oberbayerische Hallenmeisterschaft im Futsal.

Möglich machte das der Halbfinalsieg beim Endturnier des Zugspitz-Kreises in Fürstenfeldbruck gegen den TuS Holzkirchen im Sechsmeterschießen. Die zweite Penzberger Mannschaft, der ESV, verkaufte sich bei seiner Endrundenpremiere sehr ordentlich. Als Gruppendritter verpassten die Eisenbahner das Halbfinale jedoch knapp.

„Wir haben unser Ziel erreicht“, jubelte FC-Betreuer Takanobu Onudera nach dem 2:0-Erfolg im Sechsmeterduell gegen den Bayernligisten Holzkirchen, bei dem Torhüter David Salcher zum Matchwinner avancierte. Salcher wehrte zwei Schüsse ab, den letzten davon gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Franz Fischer. Maximilian Kalus und Mustafa Menzil versenkten dagegen ihre Versuche und beförderten die Penzberger damit ins Finale und zu den oberbayerische Titelkämpfen, die am kommenden Samstag in Manching stattfinden. „Ich bin stolz auf die Jungs, sie sind mit der Favoritenrolle gut zurecht gekommen“, urteilte Onudera. Sein Team musste zwar auf einige Hallenspezialisten wie Marco Hiry oder Samir Azizi verzichten, und auch Hannes Huber fiel kurzfristig aus. Dennoch überzeugte der Bezirksligist spielerisch mit schönen Kombinationen sowie dem einen oder anderen Kabinettsstückchen. Gegen den etwas ruppig zu Werke gehenden Kreisliga-Vertreter FC Aich startete der FC mit einem 5:3-Erfolg ins Turnier. Der klare 4:1-Sieg im zweiten Auftritt gegen den Landkreisrivalen TSV Altenstadt bescherte den Penzbergern dann bereits vorzeitig die Qualifikation fürs Halbfinale. Im abschließenden Prestigeduell gegen den Dauerrivalen FC Dei­senhofen gingen beide Mannschaften dann sehr verhalten zu Werke, da auch das Team aus dem Süden von München das Weiterkommen bereits gesichert hatte. In der Schlussphase geriet der FC nach einigen ausgelassenen Möglichkeiten in Rückstand. Nach einer Auszeit und der Herausnahme des Torhüters gelang Christos Tsigouriotis 39 Sekunden vor dem Ende aber der Ausgleich zum 1:1, der den Penzberger aufgrund der besseren Tordifferenz den Gruppensieg bescherte.

Im Halbfinale trafen sie dann auf den TuS Holzkirchen, der sich dafür nur mit viel Mühe qualifiziert hatte. Beide Teams lieferten sich dabei einen flotten Schlagabtausch, große Chancen gab es zunächst aber nur wenige. In den letzten Minuten war der FC näher am Siegtreffer, der jedoch nicht fallen wollte. Die Entscheidung musste so das Sechsmeterschießen bringen, bei dem die Penzberger das bessere Ende für sich hatten. Im bedeutungslosen Finale gegen Deisenhofen, das zuvor den TSV Peiting im zweiten Halbfinale mit 4:1 besiegt hatte, gewann der FC Penzberg dann seinerseits mit 4:1. hal

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