Bezirksliga: Punktspielstart

Das erste Spiel weist die Richtung

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Penzberg - Die Zeit der Vorbereitungsspiele und Trainingseinheiten bei unangenehm kalten Temperaturen ist vorbei. Am Samstag, 11. März, 14.30 Uhr im Nonnenwaldstadion rollt wieder der Ball in der Bezirksliga. Der FC Penzberg eröffnet das neue Jahr mit einem Heimspiel gegen den SC Maisach.

„Das ist für beide Mannschaften ein ganz wichtiges Spiel“, sagt Penzbergs Coach Ludwig Donbeck vor dem Duell der beiden Aufsteiger. Aus dem Hinspiel, das mit 1:2 verloren ging, hat der FC Penzberg noch etwas gut zu machen. Donbeck sieht sein Team dafür gerüstet: „Die Jungs haben ihre Hausaufgaben gemacht, wir konnten von Beginn an im Training richtig Gas geben“, lobt er das Engagement und die Trainingsbeteiligung seiner Spieler. „Es sind auch alle fit, wir hatten in der Vorbereitung keine Verletzten,“ ergänzt Donbeck zufrieden. Das war in der Hinrunde nicht immer der Fall. Zahlreiche Stammkräfte wie Franz Fischer, Maximilian Kalus, Sepp Siegert oder Berat Saiti mussten bei vielen Einsätzen passen. Ein einziger Spieler, Fazlican Verep, absolvierte alle 19 Partien der aktuellen Saison.

Mit Tobias Rampf, der aus persönlichen Gründen kürzer treten wollte und sich dem TSV Perchting anschloss, sowie Maximilian Berwein, der berufsbedingt zum FC Oberau wechselte, hatten die Penzberger in der Winterpause zwei Abgänge zu verzeichnen. Anders als sonst holte der FC diesmal keine Neuzugänge von außerhalb, sondern verstärkte den Kader mit vier Spielern aus der eigenen A-Jugend. „Das ist auch der künftige Weg beim FC, wir setzen auf eigene Leute“, stellte Donbeck klar. Junge Spieler wie Dominik Kühberger sollen so mittelfristig an die Bezirksliga herangeführt werden.

In den fünf Vorbereitungsspielen kamen die Nachwuchsleute auch schon zum Einsatz. Die beiden Auswärtsspiele gegen den TSV Dorfen (0:4) und den SB DJK Rosenheim (0:4) gingen dabei deutlich verloren. Gegen die A-Jugend der SpVgg Unterhaching (1:0), den ASV Au (2:1) und den SV Dornach (2:1) gab es jeweils Heimsiege. „Bis auf Dorfen, als wir ein neuen System probierten, war ich mit den Testspielen sehr zufrieden“, urteilt Donbeck, der vor allem die Abwehrleistung lobt: „Wir sind sehr kompakt gestanden und haben nur wenige Chancen zugelassen.“ Die soll sein Team nun auch gegen Mais­ach zeigen, um in Verbindung mit der starken Offensive einen Sieg einzufahren.

Für reichlich Spekulationen sorgte am vergangenen Montag ein Besuch von Donbeck in der Geschäftsstelle der Tölzer Löwen. Beim Eishockey-Oberligisten fehlt der Geschäftsführer seit Wochen wegen Krankheit. „Die Tölzer haben mich angerufen, damit ich mir ihre Situation im Sponsoring und Marketing anschaue“, erklärte Donbeck, der vor Jahren die Geschäftsstelle des EV Landshut leitete. „Wir haben gesprochen, und jetzt werde ich mir darüber Gedanken machen. Zu gegebener Zeit werden wir uns dann nochmal zusammensetzen“, so Donbeck. hal

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