Erfolge des TSV Penzberg

Brennauer wird Vizemeister

Penzberg - Riesenerfolg für Markus Brennauer: Der Penzberger wurde bei den deutschen Crosslaufmeisterschaften im niedersächsischen Löningen Zweiter in der Klasse M35. Nick Jäger kam auf Rang vier in der U20.

Im Männerrennen der Mittelstrecke landete Brennauer auf Platz 28 vor Lucas Herbeck (33.) und Tom Jäger (56.). Im Crosslauf musste sich Brennauer auf der 5,84 Kilometer langen Strecke in 19:23 Minuten nur um drei Sekunden dem Hamburger Mourad Bekakcha geschlagen geben. Dabei lag der 37-Jährige bis 500 Meter vor dem Ziel noch in Führung. „Als es dann leicht bergauf ging, verlor ich wenige Meter auf Bekakcha und merkte, dass ich absolut am Limit war und ihm nicht mehr folgen konnte“, so Brennauer. Trotzdem ließ er nicht locker und versuchte, die Lücke zu schließen, allerdings vergeblich, denn der Abstand wurde nicht kleiner. „Auf dem letzten Teilstück bergab habe ich noch einmal versucht zu beschleunigen, doch die Lücke wurde sogar noch größer anstatt kleiner.“ Auf der Zielgeraden ließ es Brennauer dann locker austrudeln, schließlich musste er knapp 20 Minuten später noch einmal im Mittelstreckenlauf der Männer antreten, gemeinsam mit seinen Vereinskollegen Lucas Herbeck und Tom Jäger. „Mit der Silbermedaille bin ich mehr als zufrieden, schließlich waren alle starken Läufer der Altersklasse M35 am Start, darunter auch der bayerische Meister Edwin Singer aus Kempten, gegen den ich vor drei Wochen noch im Schlussspurt verloren hatte“, zog Brennauer ein positives Resümee.

Im anschließenden Rennen über 4,36 Kilometer belegte der Trainer des TSV Penzberg dann in 14:43 Minuten Rang 28, Lucas Herbeck lag mit 14:50 Minuten fünf Plätze hinter ihm. Der von einer Erkältung gehandicapte Tom Jäger benötigte 15:28 Minuten. Bis 600 Meter vor dem Ziel lag der 19-jährige Herbeck noch vor Brennauer, doch dann zog sein fast doppelt so alter Vereinskollege an ihm vorbei. „Leider ging mir auf der letzten von drei Runden etwas die Luft aus, trotzdem bin ich mit meinem Auftritt sehr zufrieden“, bilanzierte Herbeck. Brennauer hingegen war nicht ganz zufrieden, schließlich war er im Männerrennen rund drei Sekunden pro Kilometer langsamer als im Seniorenrennen. „In der ersten Runde waren meine Beine noch extrem schwer, die Pause von knapp 20 Minuten zwischen beiden Rennen war einfach zu kurz“, klagte er. Trotzdem hatte Brennauer sein Ziel, einen Platz unter den Top 30, bei den Männern, erreicht. In der Mannschaftswertung kamen Jäger, Herbeck und Brennauer auf Rang neun.

Ebenfalls über 4,36 Kilometer musste Nick Jäger in der U 20 mit 19:22 Minuten drei Läufern den Vortritt lassen, so dass der 17-jährige Penzberger auf Rang vier ins Ziel kam. Trotzdem war Jäger alles andere als enttäuscht über seinen Auftritt, denn er gehört in dieser Altersklasse dem jüngeren Jahrgang 1999 an, zudem war sein Rückstand auf die Bronzemedaille mit zehn Sekunden relativ deutlich. „Die anderen waren einfach stärker, ich brauche mir also keinen Vorwurf zu machen“, meinte er hinterher. akr

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