Fast Sieger gegen die Uhr

Radsportlerin Pia Grünewald bei deutscher Meisterschaft vorne dabei

Pia Grünewald vom RSV Irschenberg bei der deutschen U17-Meisterschaft
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Im Einzelzeitfahren wurde Pia Grünewald vom RSV Irschenberg Zweite bei der deutschen U17-Meisterschaft.

Landkreis – Bei der deutschen Meisterschaft im Zeitfahren in Langenhagen waren RSV Irschenberg und Maloja-Pushbikers-Future-Stars erfolgreich. Ebenso wie andere Sportler aus dem Landkreis.

Es war ein 10 Kilometer langer, einsamer Kampf gegen die Uhr, gegen Wind und Reibung. Und vor allem gegen den inneren Schweinehund. Die U17-Mädchen und -Burschen gaben alles bei der deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren in Langenhagen. Für Pia Grünewald hat es sich sehr gelohnt: Sie holte Silber.

Neben Grünewald war mit Magdalena Fuchs eine zweite Radsportlerin vom RSV Irschenberg (Maloja-Pushbikers-Future-Stars) dabei. Fuchs wurde bereits mit Startnummer 4 auf die Strecke geschickt und legte eine Zeit vor, an der vorerst keines der anderen Mädchen vorbeikam. Erst ihre Vereinskameradin Grünewald konnte die Zeit unterbieten und übernahm mit 15:39,96 Minuten die Führung.

Nun hieß es für die beiden, die Ergebnisse der letzten 19 Fahrerinnen abzuwarten. Hanna Geiser (RSC Biberach) und Tilla Geisler (RSC Cottbus) schoben sich zwischen die Irschenbergerinnen. Bis zur letzten Startnummer hatte Pia Grünewald die Führung. Doch die diese Saison überragend fahrende Franzi Arendt vom RSC Turbine Erfurt holte sich noch den Sieg.

Grünewalds Jubel über die Silbermedaille war dennoch riesig. Unter Freudentränen rief sie Trainer Christian Lichtenberg an und berichtete vom Erfolg. Mit den Plätzen 2 und 5 war der RSV erfolgreichster Verein der deutschen Meisterschaft.

Haushamer Werferinnen dominieren oberbayerische Meisterschaften

Sabrina Zeug und Christina Stumböck (beide SG Hausham/LG Oberland) haben ihre Klasse bei der oberbayerischen Leichtathletik-Meisterschaft in Ingolstadt vor Kurzem unter Beweis gestellt. Sie dominierten die drei Wurfdisziplinen Kugelstoßen, Diskus und Speerwerfen. Zwei Siege und drei zweite Plätze feierten die Trainingspartnerinnen am Ende. „Was aber noch mehr zählte, waren die Weiten“, freut sich Trainer Hans Zenzinger mit seinen Schützlingen.

Wegen Corona fanden die Meisterschaften rund zwei Monate später als sonst statt. Und natürlich mit Auflagen, aber ohne Zuschauer. „Der Sicherheitsaufwand allein für die Teilnehmer war enorm“, erzählt Zenzinger. Zwar gab es einige zeitliche Verzögerungen, doch die Sportler nahmen sie nicht so schwer. Sie sind froh, dass überhaupt wieder Wettkämpfe stattfinden.

Die waren für die Werferinnen schon eine besondere Herausforderung. Sie mussten in nur zweieinhalb Stunden ihre drei Disziplinen absolvieren. „Die erbrachten Leistungen bekommen dann noch mehr Gewicht“, findet Zenzinger. Das gilt natürlich nicht nur für seine beiden Athletinnen. Die überzeugten aber auf voller Linie.

Im Diskuswurf verbesserte Sabrina Zeug ihre Saisonbestleistung auf 46,99 Meter und holte sich den Sieg. Stumböck, noch U23-Juniorin, glänzte ebenfalls und schaffte gleich zweimal neue persönliche Bestleistungen. Ihre 45,91 Meter bedeuteten Platz 2

hinter der Trainingspartnerin. So lautete auch das Endergebnis beim Kugelstoßen. Zeug gewann souverän mit 13,79 Metern, war aber nach einem guten Einstoßen nicht ganz zufrieden mit der Weite. Ähnlich erging es Stumböck, die auch nicht an die Leistung des Einstoßens herankam, aber mit 11,84 Metern dennoch eine Saisonbest­leistung für Platz 2 schaffte. Sabrina Zeug gewann neben den zwei Titeln die Silbermedaille im Speerwerfen. Ihre 42,38 Meter waren zudem Saisonbestleistung. „Die Leistungssteigerungen stimmen sehr positiv für die Ende September stattfindenden bayerischen Meisterschaften“, sagt Zenzinger.

Haushamer legen Segelflugprüfung erfolgreich ab

Zwei junge Haushamer Segelflieger des Luftsportclubs Schliersee haben auf dem Flugplatz der Alpensegelflugschule in Unterwössen ihre Flugprüfung erfolgreich absolviert. Felix Schöttler und Luis Zink sind nun stolze Besitzer eines Luftfahrerscheins.

Luis Zink (l.) und Felix Schöttler (r.) haben ihren Luftfahrerschein in der Tasche. Vor der Maschine, in der sie die Prüfungsflüge absolvierten, gratulierte auch Prüfer Sönke Bünger.

Nach rund 250 Starts seit ihrem Ausbildungsbeginn ging es für die beiden jungen Piloten nach Unterwössen. Unterstützt vom Vorstand des Luftsportclubs Schliersee, Fluglehrer und Ausbildungsleiter Sebastian Kienzle, wurden die Überprüfungsflüge durchgeführt. Schöttler und Zink mussten jeweils drei Flüge unter der Aufsicht von Prüfer Sönke Bünger vom Luftamt Süd der Regierung von Oberbayern absolvieren.

Die Prüfung haben sie gemeistert und nun haben die beiden Piloten ihren Luftfahrerschein für Segelflugzeuge in der Tasche. Sie dürfen nun in Geitau ohne Fluglehrer ihre Kreise am Himmel ziehen. „Alle Mitglieder des Luftsportclubs Schliersee gratulierten ihnen nach der Rückkehr von Unterwössen recht herzlich. Besonders stolz sind die Fluglehrer des Luftsportclubs Schliersee, Wolfgang Huber, Janika Huber-Scheglmann, Alex Friedl und Vorstand Kienzle, dass ihre Schützlinge es so schnell und gut geschafft haben“, berichtet Sprecher Herbert Scholl. ft

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