Miesbacherin auf dem Siegerpodest

Natalie Geisenberger rodelt in Sigulda auf den zweiten Platz

Natalie Geisenberger Sprint Sigulda
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Natalie Geisenberger ist beim Sprint in Sigulda auf den zweiten Platz gerodelt.
  • VonFridolin Thanner
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Miesbach/Sigulda – Natalie Geisenberger freut sich über einen weiteren Podestplatz in diesem Winter. In Sigulda erreichte sie im Sprint den zweiten Platz.

Die Weltcupsaison verläuft bisher sicherlich noch nicht ganz so, wie sich Rennrodlerin Natalie Geisenberger das gewünscht hätte. Doch trotz allerlei Widrigkeiten fährt die 33-Jährige aus Miesbach starke Ergebnisse ein.

In Sotschi (Russland) feierte sie Anfang Dezember das erste Podium der Saison. Es folgten Bronze in Innsbruck und Silber in Winterberg. Auf den ersten Saisonsieg muss Geisenberger weiter warten. Am vergangenen Wochenende belegte die vierfache Olympiasiegerin in Lettland die Plätze vier und zwei.

„A good day in Sigulda“, ein guter Tag, kommentierte „Nat“ Geisenberger auf ihrer Facebookseite Fotos der Siegerehrung. „Sie ist sehr zufrieden“, sagt auch Papa und Manager Helmut Geisenberger. Allerdings müsse man anerkennen, „dass Julia Taubitz momentan besser ist“. Geisenbergers Teamkollegin führt den Gesamtweltcup an, rodelte in Sigulda im Einzelrennen auf Platz zwei hinter der Österreicherin Madeleine Egle. Dritte wurde die Russin Tatyana Ivanova.

Geisenberger verpasste einen Platz auf dem Stockerl knapp, Schuld war der erste Lauf. Da hatte die Miesbacherin nur auf Platz sieben gelegen. Als Zweitschnellste des zweiten Durchgangs verbesserte sich Geisenberger noch auf den vierten Platz, der Rückstand auf den Bronzerang betrug etwas mehr als 13 Hundertstel.

Noch weiter nach vorne ging es für Geisenberger beim kurze Zeit später gestarteten Sprint. Da musste sie nur Russin Ivanova den Vortritt lassen, die sich erst vor Kurzem ihren Fuß gebrochen hatte und dennoch zum Sieg raste. Mit nur 0,014 Sekunden Rückstand holte Geisenberger Silber. Weiter geht‘s für die Rennrodler am kommenden Wochenende in Oberhof.

Danach steht noch St. Moritz (Schweiz) vor den Olympischen Spielen auf dem Weltcupprogramm. Noch hat sich Geisenberger nicht endgültig entschieden, ob sie teilnehmen wird. Die Tendenz zeigt Richtung Peking, wie Helmut Geisenberger bestätigt. Er schiebt aber hinterher: „Sie hält sich den Start bis zuletzt offen.“

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