Ersten zwei Rennen bereits abgesagt

ROC-Führung denkt über verkürztes Programm nach – Online-Anmeldung abgeschaltet

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Ohne Corona zählt ROC-Vorsitzender Alfred Barth Jahr für Jahr zu den über 200 Finishern der Laufserie.

Bad Tölz – Auch in Sachen Raiffeisen Oberland Challenge (ROC) 2020 ist als einziges gewiss, dass absolut nichts gewiss ist. Bereits definitiv abgesagt sind der für 18. April geplante Schaftlacher Waldlauf (Cross) sowie der Geretsrieder Stadtlauf (Speed), der diesmal am 25. April hätte stattfinden sollen.

„Auch Überregional werden derzeit immer mehr große Laufveranstaltungen für Mai abgesagt. So wird bei uns auch über eine Absage des Sixtus-Halbmarathons in Schliersee nachgedacht. Der ist meines Wissens aktuell massiv gefährdet“, berichtet Alfred Barth, der Erste ROC-Vorsitzende. Der Sixtus-Lauf zählt zur Kategorie „Extreme“ und wäre für den 16. Mai vorgesehen. „Wenn freilich im Anschluss die Corona-bedingten Einschränkungen überwunden wären, würde aus jeder Kategorie jeweils ein Lauf fehlen und wir könnten die ROC 2020 dann in verkürzter Form starten lassen“, so der Wolfratshauser Funktionär. Dabei würden dann auch die Startgelder für die komplette Serie entsprechend reduziert. Eine Möglichkeit, die ihm durchaus gefallen könnte: „Gerade für die vielen Kinder, die bei uns mit großem Spaß mitlaufen, wäre es schon sehr schade, wenn wir die Laufserie heuer komplett streichen müssten.“

Insgesamt sei man aber ohne jeglichen Einfluss auf die künftige Entwicklung und von der Politik sowie den großen Sportverbänden abhängig. „Derzeit befinde ich mich mit meinen Vorstandskolleginnen in einer What’s-App-Konferenz in engem Austausch, um zu sehen was sinnvoll ist“, so Barth, aber derzeit ändere sich ja die Situation nahezu täglich.

Neben den fixen Absagen der beiden ersten Laufveranstaltungen wurde auch die Online-Anmeldung für die ROC 2020 bereits abgeschaltet. „Logisch, dass wir da auch die bereits eingegangenen Startgelder zurückzahlen werden“, verspricht der ROC-Chef. Letztlich bleibe sowie so nichts anderes übrig, als abzuwarten, wie sich die ganze Situation mit dem Corona-Virus entwickelt. Ewald Scheitterer

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