Rottacher Damen steigen ab

Eisstock: Hartpenning und Fischbachau weiter erstklassig / Plätze zehn und elf

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Auf Platz zehn der Eisstock-Bundesliga beendete der TSV Hartpenning mit (v.l.) Monika Mösl, Maria Fagner, Sandra Schneider, Andrea Maurer und Gertraud Zellermayer die Saison.

Landkreis – In der kommenden Saison ist der Landkreis Miesbach nur noch mit zwei Mannschaften in der Damen-Bundesliga der Eisstockschützen vertreten. Während sich der TSV Hartpenning und der EC Fischbachau an den beiden Spieltagen am vergangenen Wochenende im gesicherten Mittelfeld der Liga hielten, reichte es für den EKC Rottach-Egern nicht zum Klassenerhalt. Für die Rottacherinnen geht‘s runter in die Bayernliga, weil aufgrund einer Umstrukturierung die zweite Bundesliga aufgelöst wird.

Die Damen des EC Fischbachau belegen Platz elf der Bundesliga: (v.l.) Barbara Guggemos, Katharina Spermann, Bärbel Dialler, Maria Dialler und Marianne Guggemos.

Dass der Bundesligaverbleib schwer werden würde, war klar. Mit Platz 23 von 25 bei fünf Absteigern war die Ausgangsposition äußerst schwierig. Und von Anfang an lief es nicht gut für die Rottacherinnen. Gabi Götschl, Monika Schöllenberger, Gabi Hiergeist, Michaela Tosto und Reinhilde Ulrich legten einen mächtigen Fehlstart aufs Eis. Erst nach drei Niederlagen verbuchten sie auch Erfolge und kämpften sich zum Ende des Spieltags auf Platz 19 vor. Am darauffolgenden Tag rutschten die EKC-Damen aber wieder auf Platz 21 ab und mussten von Bahn elf in die anschließenden Platzierungsspiele starten. Nach einem Sieg und zwei Niederlagen war der Abstieg besiegelt, die Rottacherinnen belegten den 22. Platz.

Nicht viel besser sah es vor den beiden Spieltagen für den EC Fischbachau aus. Bärbel Dialler, Maria Dialler, Katharina Spermann, Barbara Guggemos und Marianne Guggemos hatten ebenfalls im November einen schwarzen Tag erwischt, sie lagen nur einen Platz vor Rottach-Egern. Doch die Fischbachauerinnen schafften nach einer Auftaktniederlage eine fulminante Aufholjagd. An den beiden Spieltagen kletterten sie in der Tabelle nach oben bis auf Platz elf. Mit zwei Siegen in den Platzierungsspielen stiegen sie von Bahn sechs sogar auf Bahn vier auf, doch dann mussten die Damen des EC Fischbachau doch noch zwei Niederlagen einstecken. Damit belegen sie in der Abschlusstabelle der Bundesliga den elften Platz.

Diesen Platz hatte vor dem vergangenen Wochenende der TSV Hartpenning inne und befand sich damit in einer komfortablen Ausgangsposition. Doch die war nach einem Fehlstart, wie er auch Rottach-Egern passiert war, gleich dahin. Auch die TSV-Damen verloren ihre ersten drei Spiele und so fanden sich Andrea Maurer, Gertraud Zellermayer, Maria Fagner, Monika Mösl und Sandra Schneider zwischenzeitlich auf dem 18. Tabellenplatz wieder. Doch dann erarbeiteten sie sich drei Siege in Folge, bevor es eine knappe Niederlage setzte. Im Landkreis-Derby gegen Fischbachau und im abschließenden Spiel des Tage setzte sich der TSV aber wieder durch. Auch das zweite Landkreis-Derby gegen Rottach-Egern, am zweiten Tag, gewann Hartpenning. Es war der erfolgreiche Auftakt in einen Spieltag, an dem sie die Vorrunde auf dem zehnten Platz abschlossen. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in der Platzierungsrunde änderte sich daran nichts mehr. Der TSV Hartpenning beendet die Damen-Bundesliga in dieser Saison als Zehnter. 

ft

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