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Haushamerin Sabrina Zeug verteidigt Deutschen Meistertitel im Steinstoßen

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Von: Fridolin Thanner

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Sabrina Zeug (l.) verteidigte ihren Titel im Steinstoßen, Trainingspartnerin Christina Stumböck verpasste Bronze ganz knapp.
Sabrina Zeug (l.) verteidigte ihren Titel im Steinstoßen, Trainingspartnerin Christina Stumböck verpasste Bronze ganz knapp. © GB

Hausham - Die Spitzenathletinnen der SG Hausham haben wieder einmal eindrucksvoll ihre Stärke bewiesen. Sabrina Zeug ist Deutsche Meisterin.

Die Ansprüche sind hoch. Das zeigt sich nicht nur in den starken Ergebnissen, sondern auch daran, dass trotz eines Erfolgs nicht nur Zufriedenheit herrscht. So war es jüngst auch, als Sabrina Zeug (SG Hausham/LG Oberland) ihren Deutschen Meistertitel im Steinstoßen verteidigte.

Bei den Titelkämpfen im Rasenkraftsport vor Kurzem in Wasserburg trat neben Zeug auch ihre Trainingspartnerin Christina Stumböck an. Neben dem Wurfdreikampf fand separat das Steinstoßen um den Deutschen Meistertitel statt. Diesen scheint die Haushamer Spitzenathletin Zeug abonniert zu haben. Zum dritten Mal verteidigte sie den Meistertitel, diesmal gewann sie souverän mit 12,82 Metern, die zweitplatzierte Katharina Schiele aus Mutterstadt-Haßloch erreichte 12,33 Meter. Christina Stumböck (10,68 Meter) verpasste die Bronzemedaille um nur zwölf Zentimeter.

Und es wäre mehr drin gewesen. Sowohl Zeug, trotz des deutlichen Siegs, als auch Stumböck „waren nicht ganz zufrieden“, berichtet Trainer Hans Zenzinger und liefert auch gleich die Erklärung: „Der weiche Tartananlauf war nicht leistungsfördernd“. So fehlten seinen Schützlingen rund 50 Zentimeter zu den Trainingsleistungen – und damit auch wichtige Punkte für den Dreikampf. Wobei es zum Sieg nicht gereicht hätte.

Mit 3065 Punkten gewann die Schweizer Hammer-Rekordhalterin Nicole Zihlmann, die für Frankisch-Crumbach startet. Zeug (2770 Punkte) wurde Zweite mit nur zehn Punkten unter ihrer Bestleistung. „Ein guter Erfolg nach 14-tägiger Verletzungspause“, kommentierte Zenzinger die Leistung.

Mit seinem zweiten Schützling durfte er auch mehr als zufrieden sein. Christina Stumböck erzielte zwei neue persönliche Bestleistungen: Hammer 43,60 Meter und Gewichtwurf 22,34 Meter. Damit erreichte sie bei ihrem ersten Dreikampf gleich ein gutes Resultat, einen Podestplatz verpasste sie aber wieder knapp. Als Vierter fehlten 70 Punkte zu Bronze.

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