Bayerische Leichtathletik Meisterschaften

Werferinnen Sabrina Zeug und Christina Stumböck feiern Titel und Medaillen

Christina Stumböck und Sabrina Zeug mit Hammer
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Christina Stumböck (l.) und Sabrina Zeug freuen sich ihre Bayerischen Meistertitel.
  • VonFridolin Thanner
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Hausham – In absoluter Topform haben sich Sabrina Zeug und Christina Stumböck (beide SG Hausham/LG Oberland) vor kurzem bei den Bayerischen Leichtathletikmeisterschaften in Erding präsentiert. Beiden holten einen Titel.

Zudem durfte sich Zeug als erfolgreichste Starterin der Meisterschaft feiern lassen. Kurz darauf legte die Haushamerin in Ingolstadt beim „Meet-In“ nochmal nach.

Der Wettkampf in Ingolstadt war zugleich Nachholtermin für die Oberbayerische Meisterschaft im Hammerwerfen. Bevor es an diese Disziplin ging, standen Wettbewerbe mit Kugel, Diskus und Speer auf dem Programm. Zeugs Ambitionen, zum Ende der Saison noch die ein oder andere Jahresbestmarke zu schaffen, war nicht zuletzt auch eine Frage des Wetters und vor allem des wechselnden Windes. „Man benötigte etwas Glück, den richtigen Augenblick zu erwischen, was leider nicht gelang“, berichtet Trainer Hans Zenzinger.

Dennoch durfte er sich mit seinem Schützling über gute Ergebnisse freuen. 46,02 Meter mit dem Diskus (Platz eins) waren „eine gute Bestätigung der guten Form“, findet Zenzinger. Mit der Kugel hätte sich Zeug nach dem Einstoßen mehr als 14,06 Meter erhofft, Platz eins war‘s dennoch wieder. Im Speerwurf landete sie mit 40,23 Metern auf Platz zwei. Mit dem Sieg im abschließenden Hammerwerfen und damit dem Titel des Bezirksmeisters zeigte Zeug auch noch eine gute Ausdauer. Der Wettkampf zog sich über fünf Stunden und am Ende stellte die Haushamerin mit 48,34 Metern ihre Bestleistung ein.

Bereits zuvor in Erding hatte sie mit Trainingspartnerin Stumböck fleißig Titel und Edelmetall gesammelt. Auch da bei wechselndem Wind bis fünf Windstärken und nur maximal sieben Grad mussten die Athleten mit schwierigen Verhältnissen zurechtkommen. Im Diskuswerfen gelang dies Stumböck bestens. Sie holte mit 45,25 Metern souverän den Titel vor Zeug (42,10 Meter). Stumböck verpasste damit ihre persönliche Bestleistung um nur 70 Zentimeter, weshalb Zenzinger die Leistung angesichts der Verhältnisse „besonders hoch“ bewertete.

Zeug, die zuvor mit dem Wind nicht zurecht gekommen war, glänzte dann im Kugelstoßen: Saisonbestleistung mit 14,32 Metern und damit Gold mit fast zwei Metern Vorsprung. Im Speerwerfen am nächsten Tag verpasste Zeug einen Medaillenrang um rund einen Meter. Den Medaillensatz komplettierte sie schließlich im Hammerwerfen, es fehlten sogar nicht einmal 30 Zentimeter zu Silber. Aber mit ihren 48,29 Metern durfte sie sehr zufrieden sein, sie kam damit ganz nach (fünf Zentimeter) an ihre Bestleistung heran. Stumböck hat sich einen neue Marke gesetzt. Sie warf zum ersten Mal über 40 Meter und erreichte Platz sechs (40,28 Meter). ft

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