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Briem und Wiedemeyer gewinnen Schäfflertanz-International-Open in Valley

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Siegerfoto der Schäfflertanz-Open beim GC Valley
Auf dem Siegerfoto der Schäfflertanz-Open beim GC Valley präsentieren sich ausschließlich Nationalspieler: (v.l.) Tom Haberer, Philip Katich, Tim Wiedemeyer, Helen Briem, Charlotte Back und Philipa Gollan. © Wedekind

Valley – Bei der zweiten Auflage der Schäfflertanz-Open beim GC Valley wurde hochklassiger Golfsport geboten und lagen die Favoriten am Ende vorne.

Sie waren die erklärten Favoriten und sie wurden am Ende dieser Rolle auch gerecht: Helen Briem vom Stuttgarter GC und Tim Wiedemeyer vom Münchner GC, die beiden erst 16-jährigen Nationalspieler und Hoffnungsträger des deutschen Golfsports, holten sich die Siegerpokale bei den 2. Schaffer-und-Dross-Schäfflertanz-International-Open in Valley.

Auch in Abwesenheit der lokalen Topspieler wie Chiara Horder, Verena Gimmy und Sarina Schmidt gab es drei Tage Spitzengolf auf der Anlage des GC Valley. Die Damen schlugen von Blau, die Herren von Gold ab. „Eine schon längenmäßig große Herausforderung, die selbst meinen Nationalspielern alles abverlangte“, bestätigte Bundestrainer Sebastian Rühl die perfekten und auch international ansprechenden Bedingungen, die Sportdirektor und Organisator Danny Wilde mit seinem Team wieder auf die Beine gestellt hatten.

Vom ersten Tag an lagen die Favoriten an der Spitze des Feldes. Bei den Damen war es eigentlich nur Charlotte Back vom GC St. Leon-Rot, die der Topgesetzten aus Stuttgart zumindest ansatzweise Paroli bot. Am Ende gewann Briem jedoch souverän mit insgesamt 205 Schlägen vor Back, die mit 212 Schlägen auch noch vier unter Par blieb.

Da ging es in der Herrenkonkurrenz schon deutlich enger zu. Zwei Bahnen vor Schluss führten Tom Haberer vom Hannover GC und Philip Katich vom GC St. Leon-Rot schlaggleich das Feld an. Wiedemeyer lag nur einen Schlag dahinter. Doch dann bewies der Münchner einzigartige Nervenstärke. Während Haberer und Katich mit jeweils Bogey einen Schlag verloren, lochte Wiedemeyer zum Birdie und lag damit vor dem letzten Abschlag in Führung – und das ließ sich Deutschlands Toptalent auch nicht mehr nehmen. Mit einem weiteren Birdie auf dem letzten Grün demonstrierte er ein weiteres Mal die Stärke eines echten Champions.

Bei der Siegerehrung bedankten sich alle Teilnehmer nachdrücklich für die einzigartige Veranstaltung, die der GC Valley, seine Greenkeeper, die Sponsoren und besonders Danny Wilde und sein Team möglich gemacht hatten. Bei so viel Lob und tollem Sport soll es nicht die letzte Auflage dieser Veranstaltung in Valley gewesen sein: „Dieses Turnier bleibt auch künftig ein fester Bestandteil des internationalen Turnierkalenders“, betont Wilde. wed

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