Sicher auf den Brettern

„DSV aktiv Safety Day“ mit vier Mitmach-Stationen im Skigebiet Spitzingsee

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Wird auch heute wieder für Überraschungen am Spitzing sorgen: die Geschwindigkeitsmessstrecke beim „DSV aktiv Safety Day“.

Spitzingsee – Wie man sicher auf den Brettern wird, zeigt der „DSV aktiv Safety Day“ mit vier Mitmach-Stationen im Skigebiet Spitzingsee am Samstag.

Spaß auf der Piste? Sicher. Dazu wollen auch der Deutsche Skiverband und die Stiftung Sicherheit im Skisport beitragen. Sie laden daher mittlerweile im zehnten Jahr zu „DSV aktiv Safety Days“ ein. Am Samstag, 1. Februar, sind deshalb am Spitzing wieder mehrere Mitmach-Stationen auf der Piste aufgebaut. Beginn ist um 10 Uhr, die Teilnahme ist (mit gültigem Skipass) kostenlos.

Bis 15 Uhr können Skifahrer und Snowboarder testen, wie fit sie für die Piste sind und ob sie ihre Bretter auch in brenzligen Situationen beherrschen – begleitet von Experten des Deutschen Skiverbandes (DSV) und der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS). „Die Sicherheit auf den Pisten ist nicht nur für uns, sondern für jeden einzelnen Skifahrer oder Snowboarder ausschlaggebend für einen Traumtag im Schnee“, betont Tilman Brenner, Geschäftsleiter der SIS. „Wir möchten mit den DSV aktiv Safety Days allen Interessenten die Möglichkeit geben, ihre Sinne zu schärfen und ihre Technik zu verbessern, um in unvorhergesehenen Situationen noch schneller reagieren zu können.“

Vier Stationen stehen ab 10 Uhr zum Mitmachen bereit. Immer ein Renner ist die Geschwindigkeitsmessstrecke. Mit Schwung und in der Abfahrtshocke geht es durch die Lichtschranke. Steil ist der Hang nicht – aus gutem Grund: Auf der Teststrecke geht es nicht darum, ein möglichst hohes Tempo zu erreichen. Vielmehr sollen die Teilnehmer versuchen, ihre eigene Geschwindigkeit selbst einzuschätzen. Ein zu hohes oder unterschätztes Tempo ist ein häufiger Grund für Skiunfälle und Zusammenstöße. Die meisten Skifahrer liegen mit ihrer subjektiven Einschätzung oft deutlich unter ihrer tatsächlichen Geschwindigkeit.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Bremsweg-Check. Dabei sind Reaktionsvermögen und Technik gefragt, wie Brenner erklärt: „Auf unserer Messstrecke sollen die Teilnehmer erleben, wie schwer es ist, an einer bestimmten Markierung schnellstmöglich zu stoppen.“ Jede Menge Action bietet außerdem der Slalom-Sicherheitsparcours, in dem die Teilnehmer sich auf das eine oder andere, natürlich ungefährliche Ausweichmanöver gefasst machen sollten.

Und in einem riesigen Schneeberg gilt es, einen verborgenen Schatz zu finden, den die DSV-Skiwacht versteckt hat. An der Station der „Roten Engel“ bekommen Kinder und Erwachsene die Möglichkeit, der Rettungsstaffel über die Schulter zu schauen und spielerisch zu lernen, wie ein Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS) funktioniert und bedient wird. Alle Stationen können natürlich auch mehrmals ab- und durchgefahren werden. Da tut eine Verschnaufpause am DSV-aktiv-Infostand gut: Dort wartet unter anderem das DSV-Maskottchen Tiger Skitty auf seinen Einsatz und steht für Fotowünsche bereit. ft

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