Hoffnung auf Südtiroler Speck

Skicross: Heidi Zacher landet in Arosa lediglich auf Rang neun

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Skicrosserin Heidi Zacher bei der Flutlichtabfahrt.

Arosa/Lenggries – „Zumindest geht es allmählich in die richtige Richtung“, schöpft das Lenggrieser Skicross-Ass Heidi Zacher nach dem erneut enttäuschenden Abschneiden am vergangenen Dienstagabend beim Sprint-Weltcup im Schweizer Arosa, etwas Hoffnung. Hat sie doch erstmals in dieser Saison bei der Cross Alps Tour einen Heat überstanden.

Da beim Flutlicht-Event in der Schweiz keine Qualifikation ausgefahren wird, fahren sowohl die Frauen als auch die Männer dort eine zusätzliche Ausscheidungsrunde. In dem Dreierheat ließen dann die beiden Deutschen Heidi Zacher und Daniela Maier der Tschechin Nikol Kucerova keine Chance auf ein Weiterkommen.

Freilich, bereits im folgenden Viertelfinale ging es auch für die beiden nationalen Skicrosserinnen nicht mehr weiter. Sie mussten sich der Schweizerin Fanny Smith und der Australierin Sami Kennedy-Sim geschlagen geben. „Auf dem kurzen Kurs in Arosa ist das schnell passiert“, erklärt die Isarwinklerin ihr Malheure: „Eigentlich war ich schon ganz gut an der Australierin dran. Dann habe ich aber eine Welle übersehen und bin etwas zu weit gesprungen.“

Durch die harte Landung nach dem zu weiten Hüpfer verlor die 31-Jährige so viel Geschwindigkeit, dass an ein Überholen nicht mehr zu denken war. Letztlich wurde Heidi Zacher in Arosa auf dem neunten Rang gewertet. Derzeit ist der internationale Skicross-Tross bereits in Richtung Innichen (Südtirol) unterwegs, der letzten Station der Cross Alps Tour. Dort finden am Samstag und Sonntag noch einmal zwei Weltcups statt. Üblicherweise gibt’s in Innichen einen großen Fransen Südtiroler Speck als Siegesprämie. Und Heidi Zacher hat sich fest vorgenommen, einen solchen zum Christfest mit nach Hause in den Isarwinkel zu bringen. ejs

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