Sprint-Weltcup verzeiht keinen einzigen Fehler“

Nachgefragt: Skicrosserin Heidi Zacher berichtet über ihre verpatzte Weltcup-Quali im Schweizer Arosa

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Alpinistin Heidi Zacher.

Arosa/Lenggries – Die Lenggrieser Skicrosserin Heidi Zacher scheiterte jüngst an der Qualifikationshürde Schweizer Arosa. Mit Rang 21 in der Quali verpasste sie bei dem Sprint-Weltcup um knapp zwei Zehntelsekunden eine Platzierung unter den Top 16-Fahrerinnen. Die Hintergründe des Scheiterns erklärt die Isarwinklerin im Gespräch.

Frau Zacher, hat das überraschende Aus mit gesundheitlichen Auswirkungen nach ihrem Kreuzbandriss zu tun?

„Überhaupt nicht. Das Knie hat perfekt gehalten. Aber bei so einem kurzen Kurs bei lediglich 454 Metern Länge bekommt man keine Gelegenheit mehr, einen Fehler auszumerzen. Mir ist da halt ein Patzer unterlaufen. Damit war es dann halt insgesamt keine perfekte Fahrt von mir. Die wäre aber notwendig gewesen, um mit dabei zu sein.“

Insgesamt scheint Arosa den deutschen Skicrossern nicht so gut zu liegen?

„Ja das ist richtig. Wir sind mehr auf den normalen Cross-Strecken zu Hause. Der Sprint-WC in der Schweiz ist nicht einmal halb so lang wie ein üblicher Weltcup-Kurs. Der verzeiht einem keinen einzigen Fehler.“

Wie geht’s jetzt weiter?

„Am Montagabend werde ich mir das Flutlicht-Rennen anschauen und meine männlichen Teamkollegen kräftig anfeuern. Danach brechen wir nach Innichen in Südtirol auf zu zwei Weltcups. Dort wartet auch wieder ein Cross-Kurs in normaler Länge auf uns. Dort läuft’s dann sicher auch bei mir wieder wesentlich besser.“

Das Gespräch führte Ewald Scheitterer

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