Hoffnung auf ersten Sieg

Snowboard: Schlierseerin Cheyenne Loch vor der WM zweimal auf Platz 2

Cheyenne Loch (SC Schliersee)
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Cheyenne Loch (SC Schliersee) carvte in Russland zweimal zu zweiten Plätzen.

Schliersee/Bannoye – Vor der anstehenden Weltmeisterschaft war Raceboarderin Cheyenne Loch im russischen Bannoye zweimal vorne dabei.

Für Raceboarderin Cheyenne Loch (SC Schliersee) läuft es grad richtig gut im Weltcup. Sie feierte in Russland zwei weitere Podestplätze. Damit stehen nun drei zweite Plätze zu Buche. „Meinen ersten Sieg hebe ich mir für die Weltmeisterschaft auf“, blickt sie guter Dinge auf die bevorstehenden Titelkämpfe.

Bereits in Bad Gastein stellte Cheyenne Loch ihre gute Form unter Beweis. Im russischen Bannoye knüpfte sie daran an – und feierte mit ihrem Team. Denn die deutschen Damen belegten im Parallel-Riesenslalom am Samstag (6. Februar) drei der ersten vier Plätze.

Im Halbfinale schaltete Loch die spätere Drittplatzierte Sabine Schöffmann aus Österreich aus. Im großen Finale musste sie sich dann Mannschaftskollegin Ramona Hofmeister geschlagen geben. Auf Platz 4 landete Selina Jörg. „Körperlich hadere ich ein bisschen mit meinem Rücken und dem Sprunggelenk. Aber das Selbstbewusstsein stimmt“, freute sich Cheyenne Loch. „Ich bin heute wieder richtig gut ins Rennen reingekommen und habe mir auch keinen Stress wegen der Sicht gemacht.“

Richtig gut ins Rennen gefunden hat sie auch einen Tag später beim Parallel-Slalom in Bannoye. Da carvte die 26-Jährige schon in der Qualifikation mit der drittschnellsten Zeit durch die Tore und setzte sich danach Runde für Runde durch. Im Halbfinale schaltete Loch wie am Tag zuvor die Österreicherin Schöffmann aus. Ein Sturz im Finale am vierten Tor beendete weitere Hoffnungen. Loch musste Julie Zogg aus der Schweiz den Vortritt lassen.

Dennoch war es für die Schlierseerin ein „langer Tag mit Happy End: Das Rennen heute war wirklich harte Arbeit. Der Parallel-Slalom setzt meinem Rücken sehr zu. Hinzu kommt das lange Rumsitzen. Aber das hat sich heute alles gelohnt. Ich freue mich total über meinen zweiten Platz.“ Und wenn es dann bei der WM mit dem ersten Sieg klappt, wird sie sich umso mehr freuen.

Riesig ist die Freude auch zu Hause bei Lochs Heimatclub, dem SC Schliersee. „Dreimal auf Platz 2, welch eine Leistung von ihr“, jubelte Skiclub-Vorsitzender Michi Wörfel. Er wird natürlich auch die Daumen drücken, wenn es am 1. und 2. März in Rogla (Slowenien) um die Weltmeistertitel geht. ft

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