Sophia Zitzmann hängt auch die Buben ab

Sparkassen-Cup: 111 Skirennläufer im Ziel bei Riesenslalom auf Weltcup-Hang

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In guter Form zeigte sich Sophia Zitzmann beim Riesenslalom.

Lenggries – „In Anbetracht der widrigen Witterungsverhältnisse hat der Lenggrieser Skiclub einen wirklich sensationell guten Job abgeliefert“, so das uneingeschränkte Lob von Dr. Jörg Zitzmann, des alpinen Sportwarts des Skiverbands Oberland (SVO) am vergangenen Samstagnachmittag.

Dabei war der zum Sparkassen-Cup (vormals Hexal-Cup) zählende Riesenslalom wegen des immer wieder über den Weltcup-Hang hereinziehenden Nebels tatsächlich kurz vor dem Abbruch gestanden. „Die glorreiche Idee war dann, dass wir für den zweiten Durchgang das Flutlicht eingeschaltet haben. Damit konnten wir dann das Rennen noch regulär durchziehen“, erklärte Karl Haider jr., der alpine Jugend-Sportwart des Vereins.

„Mit dem Licht ist vor allem die Bodensicht viel besser geworden“, bestätigte dann auch Zitzmann’s Tochter Sophia (SC Gaißach), die überragende Rennläuferin des Wettkampfs: Sie fuhr in beiden Durchgängen Bestzeit und war schließlich mit der Gesamtzeit von 1:21,84 Minuten sogar um fast fünf Zehntelsekunden schneller als Florian Schelle (SC Kreuth), der die Tagesbestzeit bei den Buben einfuhr. Insgesamt hatten in den Schülerklassen U14/U16 sowie der Jugend U18/U20 111 Teilnehmer das Ziel erreicht.

„Das hat schon gepasst. Ein insgesamt gutes Rennen“, freute sich da auch SCL-Präsident Karl Gerg „und so gut wie verletzungsfrei.“ Lediglich eine Läuferin war im Zielauslauf gestürzt und musste medizinisch versorgt werden. Kaum beeinträchtigt hatte der Neuschnee die Piste. „Sind wir doch froh, dass es endlich ordentlich schneit. Wir haben doch Winter“, so der Clubchef. Vor allem das wechselhafte Wetter der letzten Tage, hatte dem Weltcup-Hang überaus gut getan. „Da hat es am Tag hineingeregnet und in der Nacht gefroren, jetzt haben wir einen Bombenuntergrund für Skirennen“, freute sich da auch Anderl Stadler jun., der SCL-Nachwuchs-Cheftrainer.

Vor allem im ersten Durchgang hat die weiße Unterlage ausgezeichnet gehalten, was auch die guten Zeiten bewiesen, die selbst die letzten Rennläufer noch einfahren konnten. „Im zweiten ist dann im Steilhang die Piste leicht gebrochen. Aber insgesamt war es durchaus in Ordnung und gut zu fahren“, so Sophia Zitzmann, die sich natürlich über ihren Erfolg riesig freute, auch wenn sie als Favoritin ins Rennen gegangen war: „Aber man darf ja nicht erwarten, dass man immer gewinnt.“ Auch ihre Freundin Lara Klein (SC Lenggries), war mit ihrem zweiten Platz „durchaus zufrieden. Der Neuschnee hat wirklich keine Probleme gemacht. So ganz fehlerfrei waren meine beiden Fahrten aber dann doch nicht. So ist halt die Sophia schneller gewesen. Das passt so schon.“ Neben den Tagesbesten der U16 Sophia Zitzmann und Florian Schelle gewannen Veronika Lindner und Emil Röttele (beide SC Lenggries) die Klasse U14. So wurde der SC Lenggries wurde mit großem Vorsprung vor dem SC Rottach-Egern und dem SC Kreuth Sieger in der Vereinswertung. Überaus zufrieden zeigte sich dann auch noch Dr. Jörg Zitzmann in seiner Funktion als Papa. Hat doch nicht nur Töchterchen Sophia den großen Siegerpokal davon getragen, Sohnemann Alexander war überdies auch noch schnellster des Jahrgangs 2006 geworden.ejs

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