„Tadellose Arbeit abgeliefert“

SV Bad Heilbrunn und TuS Holzkirchen trennt sich 2:2- Unentschieden

Maxi Specker
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Und immer wieder Maxi Specker (Mitte): Zweimal traf der Heilbrunner Antreiber gegen Holzkirchen ins Schwarze.
  • Ewald Scheitterer
    VonEwald Scheitterer
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Bad Heilbrunn – Überaus ordentlich verläuft die Testspiel-Serie zur Vorbereitung auf die kommende Landesliga-Saison 2021/22 für den SV Bad Heilbrunn.

Schlugen sich die Mannen um Kapitän Toni Krinner bislang gegen unterklassige Gegner gut, so bekamen sie es am vergangenen Sonntag mit dem TuS Holzkirchen erstmals mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun.

Überaus ordentlich verläuft die Testspiel-Serie zur Vorbereitung auf die kommende Landesliga-Saison 2021/22 für den SV Bad Heilbrunn. Schlugen sich die Mannen um Kapitän Toni Krinner bislang gegen unterklassige Gegner gut, so bekamen sie es am vergangenen Sonntag mit dem TuS Holzkirchen erstmals mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun.

Und auch gegen den Vertreter aus der Landesliga Süd-Ost war der HSV über die gesamte Spielzeit gesehen die bessere Mannschaft. So war das 2:2 (0:0)-Endresultat eher etwas unglücklich für die Kicker aus Bad Heilbrunn. Erst in der Schlussphase hatten die Gäste nach einer fragwürdigen Elfmeter-Entscheidung noch ausgleichen können.

„Natürlich ist das Endergebnis schade, aber insgesamt ist das nicht weiter tragisch. Meine Mannschaft hat tafellose Arbeit abgeliefert, das lässt uns hoffnungsvoll nach vorne schauen“, zeigte sich da Coach Walter Lang insgesamt durchaus angetan von der Leistung seiner Schützlinge. Zumal er aus diversen Gründen auf einige Akteure seiner nominellen Bestbesetzung hatte verzichten müssen. Vor allem die nach dem altersbedingten Rücktritt von Ex-Kapitän Sebastian Mertens neu formierte Defensive mit den Innenverteidigern Florian Kapfhammer und Tom Pföderl vor Keeper Christoph Hüttl konnte sich da am Sonntag beweisen.

Im ersten Durchgang hatten sich die Gäste aus Holzkirchen durchaus optische Vorteile erarbeitet, kamen jedoch Dank der zuverlässigen Arbeit der HSV-Verteidigungsreihe kaum zu nennenswerten Einschuss-Gelegenheiten. So musste der Torhüter der Hausherren erst kurz vor der Pause das erste Mal richtig zupacken.

Nachschüsse scheiterten

Dabei lenkte er einen strammen Schuss von Sean Erten aus spitzem Winkel zur Ecke. Besser waren da durchaus die Chancen der Gastgeber. So scheiterten nach einem Freistoß von Maxi Specker zuerst dessen Bruder Bene und dann auch noch Felix Gellner mit ihren Nachschüssen. Bei Letzterem Versuch konnte dann TuS-Verteidiger Aron Mättig für seinen bereits geschlagenen Torhüter gerade noch kurz vor der Linie klären.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Heilbrunn seine Torgefahr erheblich. Zuerst kam Maxi Specker an der Strafraumgrenze frei zum Schuss und netzte zur längst verdienten Führung ein (55.). Wenig später traf dessen Bruder Bene die Kugel beim Abschluss nicht richtig. Schon da wäre ein weiterer HSV-Treffer möglich gewesen. Doch dafür sorgte dann erneut der unermüdliche Antreiber Maxi Specker. Er zirkelte einen Abpraller zentimetergenau ins Holzkirchner Netz (75.) zur 2:0-Führung.

Doch selbst da gaben sich die Gäste noch nicht auf. „Ein eindeutiger Beweis für die durchaus vorhandene Qualität des Gegners“, meinte Lang anerkennend. Zuerst setzte sich Tobias Seidl mit großer Geschwindigkeit auf der Außenbahn unwiderstehlich durch und schaffte den Anschlusstreffer (78.). Vier Minuten vor dem Abpfiff deutete der Referee nach einer undurchsichtigen Situation im HSV-Strafraum unmissverständlich auf den Punkt.

Eine harte Entscheidung, die sich allerdings Erten zu Nutze machte. Er setzte den fälligen Elfmeter zum letztlich nicht ganz unverdienten Remis in die Heilbrunner Maschen (86.). Da hatte es den Gastgebern auch nichts geholfen, dass sie gegen die Truppe von Coach Josef Albersinger über weite Strecken der Partie, dem Sieg ein wenig näher gewesen waren.

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