TEV: Große Probleme in der Defensive / Am Sonntag kommt der EV Regensburg

Miesbach bleibt ohne Punkte

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Kein Durchkommen gab es für die TEV-Stürmer gegen die Löwen aus Waldkraiburg und so setzte es beim Heimspiel am Freitag eine 1:7- Klatsche.

Miesbach – Nach den ersten beiden Wochenenden der Saison bleibt festzustellen, dass der TEV Miesbach noch lange nicht in der Eishockey-Oberliga angekommen ist. Nach den beiden Auftaktniederlagen sollte es am vergangenen Freitag gegen die ebenfalls punktlosen Waldkraiburger und am Sonntag gegen Landshut, die ebenfalls noch ohne Punkte waren, die ersten Erfolgserlebnisse geben. Doch weit gefehlt, denn gegen Waldkraiburg verloren die Burschen von Trainer Markus Wieland mit 1:7, und auch gegen Landshut gab es beim 4:9 nichts zu holen.

Das Sorgenkind des TEV ist die Defensivarbeit, das haben die ersten Spiele gezeigt. Genau das sollte sich leider gegen Waldkraiburg wiederholen. Schon nach 90 Sekunden lag die Scheibe hinter Timon Ewert im Kasten. Der TEV erholte sich von diesem Schock gut und war die bessere Mannschaft, doch sie belohnte sich dafür nicht, sondern mussten sogar noch vor der Pause das 0:2 hinnehmen. Das Mitteldrittel hatte gerade begonnen, da leistete sich Goalie Timon Ewert einen Aussetzer, der zum 3:0 führte. Als James Hall in der 32. Minute auf 1:3 verkürzte, hofften die rund 410 Zuschauer auf die Wende, die nicht kam. Denn die abgebrühten Gäste machten noch vor Drittelende das 4:1. Das Schlussdrittel zeigte, dass alleine auf Waldkraiburg Welten fehlen, denn die Gäste, die man in der Vorbereitung noch 3:2 besiegt hatte, ließen Mann und Scheibe laufen und hatten das Spiel jederzeit im Griff. Sie legten in der Folge noch drei Tore nach und sorgten mit dem 1:7 erneut für eine deutliche Niederlage des TEV. „Wir haben Waldkraiburg fast alle Tore auf dem Präsentierteller serviert und es wird Zeit, dass wir diese dummen Fehler abstellen“, sagte Trainer Markus Wieland, der aber seine Jungs nicht niedermachen will.

Immerhin starteten die Kreisstädter in Landshut sehr gut, denn Nico Fissekis sorgte bereits nach zwölf Sekunden für die Führung. Landshut glich nach sieben Minuten aus und ging sogar in Führung, die erneut von Nico Fissekis egalisiert wurde (12.). In der 23. Minute traf Christopher Stemke zum 3:2 und Hoffnung keimte auf, doch Landshut legte wieder nach und traf zwei Mal. Diese Führung glich Marinus Reiter nach 28 Minuten noch einmal aus, doch das war es dann. Die Gastgeber trafen noch vor Drittelende zum 5:4 und ließen im Schlussdrittel die Miesbacher nicht mehr aufkommen. So folgten noch vier weitere Tore bis zum 9:4-Endstand.

Alleine sechs Strafzeiten nutzten die Landshuter zu Toren und zeigten dem TEV, wie man richtig Überzahl spielt. Es ist zu hoffen, dass der TEV auf die zwei einigermaßen ansehnlichen Spieldrittel in Landshut aufbauen kann, es wird nicht leichter.

Am kommenden Freitag geht es zum Tabellendritten nach Peiting und da gilt es nicht komplett unterzugehen. Auch der Gegner am kommenden Sonntag (Beginn in Miesbach ist um 18 Uhr), der EV Regensburg dürfte eine Nummer zu groß sein, aber vielleicht schaffen die Miesbacher wider Erwarten die Wende.

„Wir sind in der Liga noch nicht angekommen und belohnen uns nicht für unser durchaus gutes Spiel. Es fehlt noch die Konzentration über 60 Minuten, und die Strafzeiten müssen wir reduzieren, denn die werden in dieser Liga einfach gnadenlos bestraft. Ich bin nach wie vor positiv und weiß, dass wir in dieser Liga noch konkurrenzfähig werden, wir müssen nur weiter an uns glauben“, sagte ein zuversichtlicher Markus Wieland. „Wir sind der Underdog“, hofft Wieland, „dass die Zuschauer weiter zu uns kommen und honorieren, dass sich unsere Jungs in jedes Spiel hauen und alles geben“.

hal

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