Tölzer Löwen führen nach Auswärtssieg in der Serie gegen Bayreuth mit 3:1

Matchball in der „weeArena“

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Bayreuther Schreckgespenst: Hannes Sedlmayr (re.) gelingt im vierten Playdown-Match erneut der Siegtreffer.

Bad Tölz – Es sieht gut aus für die Tölzer Löwen. Am vergangenen Mittwochabend gelang den Isarwinklern in der zweiten Playdown-Runde gegen die Tigers in Bayreuth mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) nach vier Partien der erste Auswärtserfolg. Damit steht es in der Serie „Best-of-Seven“ nun 3:1 für die Tölzer Löwen. Sollten sie nun am Freitag, 6. April, zu Hause auch die fünfte Begegnung gewinnen, haben sie den Verbleib in der DEL II gesichert und Bayreuth steht als Absteiger fest.

Nachdem die Oberbayern in der ersten Playdown-Serie gegen Freiburg knapp mit 3:4 unterlegen waren, ging’s mit der zweiten, nun gegen Bayreuth, am vergangenen Gründonnerstag in der eigenen „weeArena“ los. Mit einem glatten 5:0-Erfolg zeigten sie da schon deutlich, wer der Herr im Haus ist. Diesem Sieg folgte dann am Karsamstag die knappe 1:2-Auswärtsniederlage in Oberfranken. Am Ostermontag schließlich, erneut in der Tölzer Arena, war beiden Team deutlich anzumerken, dass der aktuelle Zweitages-Rhythmus schon gewaltig an die Substanz geht. Beide Seiten zeigten vor allem im Anfangsdrittel erhebliche Konzentrationsfehler. So stand es bereits nach 20 Minuten 3:3. Es waren schließlich die zwei Shorthander durch Florian Strobl und Manuel Edfelder, die den Gästen da beim vielumjubelten 6:4-Erfolg der Buam das Genick brachen.

Wesentlich besser war dann der Isarwinkler Auftritt am zurückliegenden Mittwoch in Bayreuth. Das Penalty-Killing funktionierte überaus gut und auch Goalie Mikko Rämö zeigte keine unerwarteten Schwächen mehr. Zudem ließen sich die Wölfe erneut in Überzahl von Michael Endraß ein Ei zur Tölzer Führung (7.) ins Nest legen. Es war Hannes Sedlmayr, der in den Playoff-Partien zur späten Hochform aufläuft. Er sorgte auch diesmal für den spielentscheidenden Treffer: Von Christian Kolacny mit einem Traumpass in Szene gesetzt, startete der Waakirchner zu einem Sololauf von der blauen Linie aus. Diesen beendete er mit einem gekonnten Rückhand-Schuss knapp unter die Latte des Bayreuther Gehäuses (28.). „Da haben wir unsere Chancen wirklich effektiv genutzt“, schnaufte da Head-Coach Rick Boehm tief durch.

Klar, dass jetzt die Oberfranken alles auf eine Karte setzten und mit Macht den Tölzer Kasten bestürmten. Vor allem nachdem Sergej Stas die Hausherren noch einmal herangebracht hatte (49.). Doch diesmal hielt die Löwen-Defensive dicht auch wenn sie bei einer Zwei-Minuten-Strafe wegen eines Wechselfehlers kurz vor Spielende noch einmal einige bange Momente überstehen musste.

Damit haben sie nun am Freitagabend den Matchball des Jahres vor eigenem Publikum in einer vermutlich prall gefüllten „weeArena“. ejs

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