Tölzer Löwen gewinnen in Landshut mit 4:2 (1:0, 0:2, 3:0)

13 Mal in Serie gepunktet

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Einmal mehr gab der starke Löwen-Goalie Markus Janka auch in Landshut den Ausschlag über Sieg und Niederlage.

Landshut/Bad Tölz – Die Tölzer Löwen sind derzeit nicht zu stoppen: Zwölf Spiele in Folge hatten sie bereits gepunktet und auch in Landshut nichts anbrennen. Mit diesem Erfolg kletterten sie, zumindest kurzzeitig, auf Tabellenplatz zwei in der Eishockey-Oberliga-Süd.

Es war erneut ein knappes Spiel, aber auch im dritten Aufeinandertreffen gingen letztlich die Isarwinkler als Sieger vom Eis. Das erste Drittel gestaltete sich größtenteils ausgeglichen. Beide Teams hatten sich einige gute Chancen erspielt, doch nur die Löwen nutzten eine ihrer Möglichkeiten. In Überzahl marschierte Michael Endraß durch die Defensive der Gastgeber und netzte über die Schulter des Landshuter Torhüters Patrick Berger zum 1:0 ein. Doch im zweiten Abschnitt sollte sich das Blatt aber schnell wenden. Der EVL gab alles, um das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten, und es gelang ihm bereits nach zwei Minuten. Nach einem Schussblock von Horschel gegen den Ex-Tölzer Christoph Fischhaber war Jackson Kuhn am gedankenschnellsten und traf zum verdienten 1:1-Ausgleich. Der Treffer war wie eine Initialzündung für das Team von Interimstrainer Alexander Serikow, das in der Folge immer wieder zu guten Chancen kam. Nach einem Lattentreffer von Max Forster bekam der Stürmer nur kurze Zeit später eine zweite Chance und nutzte diese. Mit einem platzierten Schlenzer traf er über den Kopf von Markus Janka hinweg zur Landshuter Führung. Trotz einer doppelten Überzahl und allein drei Hochkarätern für Jordan Baker gelang den Löwen zunächst der Ausgleichstreffer nicht. So mussten sich die rund 50 mitgereisten Löwenfans bis zum letzten Drittel gedulden, um den zweiten Treffer ihrer Mannschaft bejubeln zu können. Nur drei Minuten waren da gespielt, die Löwen hatten gerade eine Unterzahl-Situation überstanden, als Klaus Kathan wenige Meter zentral vor dem Tor frei zum Schuss kam. Der 39-Jährige ließ sich nicht zweimal bitten und platzierte das Spielgerät zentimetergenau im linken oberen Winkel – der Ausgleich. Jetzt nutzten die Löwen den Schwung des Erfolgserlebnisses und machten weiter Druck aufs Landshuter Tor. Nur vier Minuten dauerte es bis Stefan Reiter nach einem Konter das 3:2 besorgte, und als schließlich Julian Kornelli dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene zum 4:2 einschob, war die Partie zugunsten der Löwen entschieden. Dank eines starken Markus Janka blieb es auch beim verdienten Vorsprung der Buam. Es war das erwartet schwere Spiel gegen engagierte Landshuter. Im Endeffekt hat so die Mannschaft mit der besseren Chancenverwertung und dem stärkeren Torhüter gewonnen. ejs

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