Tristesse beim TuS

Nach 0:3 gegen Vilzing: Holzkirchen heute zu Gast bei den „kleinen Löwen“

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Im Stich gelassen: Nur Holzkirchen-Keeper Zeisels Paraden war es zu verdanken, dass die Niederlage gegen Vilzing nicht noch höher ausfiel.

Holzkirchen – Der TuS Holzkirchen hat auch nach der 14-tägigen Pause nicht in die Erfolgsspur gefunden: Das Tabellen-Schlusslicht der Fußball-Bayernliga Süd unterlag am vergangenen Samstag vor 140 Zuschauern im Haidroad-Stadion der DJK Vilzing mit 0:3 (0:1) und wartet somit auch nach 14 Saisonspielen auf einen Dreier. Magere zwei Pünktchen stehen bislang zu Buche.

Es wäre wohl gleichbedeutend mit einer Riesen-Sensation, falls die Holzkirchner Kicker ausgerechnet am heutigen Mittwoch im oberbayerischen Derby beim TSV 1860 München II (Anstoß um 18.30 Uhr an der Grünwalder Straße 114) einen Sieg landen würden. Zumal die „kleinen Löwen“ nach ihrem 3:1-Erfolg beim SV Kirchanschöring (Kapitän Dennis Dressel glänzte als zweifacher Torschütze) auf Rang elf kletterten und ein 14-Punkte-Polster zwischen sich und die Elf von Trainer Stefan Schubert legten.

Die Vorstellung gegen die Oberpfälzer offenbarte einmal mehr, dass es beim TuS derzeit an allen Ecken und Enden hapert. Selbst die vermeintlichen Bayernliga-Basics beherrscht man nicht, so dass man gegen einen keinesfalls gigantisch auftrumpfenden Gegner in ein kleines Debakel, genauer gesagt in die zwölfte Saisonniederlage schlitterte.

Die Partie begann mit einer Chance für die Gäste, doch Keeper Benedikt Zeisel rettete gegen Ben Kouame (8.). Auf der anderen Seite scheiterte Andreas Maurer an DJK-Schlussmann Maximilian Putz, der den Schuss mit einer sehenswerten Parade unschädlich machte (11.). Erneut zeigte sich dann der Holzkirchner Goalie gegen Maximilian Wolf auf dem Posten (18.). Die Gäste-Führung nach 34 Minuten entsprang einem Konter, den Kouame nach Pass von Andre Luge mühelos zum 0:1 verwertete. Die letzte Ausgleichsmöglichkeit an diesem Nachmittag besaß Christoph Schenk, der in Putz seinen Meister fand.

Die Hausherren waren in Gedanken noch beim Pausentee, da klingelte es zum zweiten Mal im Holzkirchner Kasten: Nach einer Luge-Flanke war es Andreas Kalteis, der aus kurzer Entfernung die Chance zum 0:2 nutzte. Nachdem der Ex-Pipinsrieder Gilbert Diep die Möglichkeit zum 1:2-Anschlusstreffer verstreichen ließ, brannte in Vilzings Hintermannschaft nicht mehr viel an. Im Gegenteil: In der 81. Minute machten die Schützlinge von Trainer Christian Stadler alles klar und sorgten durch Luge für die endgültige Entscheidung.

Der TuS schleppt also weiterhin die rote Laterne durch Südbayern, die er jedoch mit zwei Siegen (am Mittwoch in München und am Samstag beim TSV Nördlingen) abgeben könnte – vorausgesetzt, die Zweitliga-Reserve des SSV Jahn Regensburg, die am Samstag beim Vorletzten FC Unterföhring aufkreuzt, leistet entsprechende Schützenhilfe. Doch wer will in Anbetracht der aktuellen Holzkirchner Verfassung daran glauben, dass diese Ergebnisse tatsächlich aufs Papier kommen… set

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