TuS-Basketballer unterliegen DJK Landsberg mit 77:79/ Samstag nach Weilheim

Am Ende fehlt das Glück

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Pech in letzter Minute: Der TuS (im Bild Stefan Fascher) verpasste an der Freiwurflinie eine mögliche Überraschung.

Holzkirchen – Die reelle Chance, dem Abstieg noch zu entgehen, war mehr als dürftig. Nach der 77:79-Niederlage gegen die DJK Landsberg II ist nun endgültig das letzte Fünkchen Hoffnung erloschen.

Jetzt brauchen die Holzis auch nicht mehr auf ein Wunder hoffen, wenn sie am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) beim Tabellenführer in Weilheim gastieren. Schon das Hinspiel in Landsberg verlor der TuS mit einem Punkt Unterschied – diesmal waren es also nur zwei. Gleich zu Beginn gerieten die Holzkirchner ins Hintertreffen, weil sie den Anfang komplett verschliefen. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste bereits 18:31, und die Holzis mussten wie so oft schon in dieser Saison wieder einmal hinterher laufen. „Natürlich ist die Landsberger Truppe immer wieder eine Wundertüte“, wusste Mike Brunner schon im Vorhinein. Die Regionalliga-Reserve kann sich immer wieder mit erfahrenen Ex-Stars verstärken und so auch manch großes Team bei Bedarf ärgern. So waren 18 erzielte Punkte im ersten Viertel nicht schlecht, aber 31 zu kassieren völlig desolat. Wenigstens ging es so im zweiten Viertel nicht weiter. Ganz langsam kam auch die Holzi-Defensive in Schwung und sorgte dafür, dass der Rückstand bis zur Halbzeit auf 40:48 zusammenschmolz.Weil Holzkirchens Coach im dritten Viertel auch seinen Bankspielern ausreichend Spielzeit bot, wuchs der Rückstand aber wieder auf 15 Zähler an. „Im letzten Viertel sind wir dann aber mit der Kraft der Verzweiflung noch mal so richtig angerannt“, trauert Brunner dann doch den vergebenen Möglichkeiten nach. Minuten vor dem Ende war der TuS am Ausgleich dran. Sogar die Führung wäre möglich gewesen, hätten die Holzis nicht einen freien Korbleger verlegt und im Anschluss die beiden Freiwürfe vergeben.“ Landsbergs Routiniers machten es besser und fixierten an der Freiwurflinie die Entscheidung. „Ich bin trotzdem wahnsinnig stolz, weil die meisten meiner Jungs noch vor zwei Jahren U18 gespielt haben“, sagte Brunner.

TuS Holzkirchen: Tadi 22 Punkte, Mann 14, Martin 13, Siede 8, Schneider 6, Gäbl 5, Gricar 3, Mohamed 2, Wörmann 2, Fascher 2

Wie erwähnt, braucht der TuS nach dieser Niederlage nicht mehr auf ein Wunder in Weilheim hoffen. Der Tabellenführer wird sich ohnehin keine Blöße auf dem Weg in die Bayernliga geben. Die Holzkirchner sollten darum das Duell mit dem Topteam der Liga einfach nur genießen.

wed

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