Sonntag der nächste Sieg?

Unverhoffter Erfolg: TuS-Basketballer schlagen TSV Weilheim mit 72:54

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Bedingungsloser Einsatz: Mit aggressiver Verteidigung von Ludwig Gößl und Mathias Basedow (r.) gelang dem TuS der erste Sieg. Coach Jörg Wedekind (l.) konnte zufrieden sein.

Holzkirchen – Die Holzis können es doch: Die TuS-Basketballer haben jüngst den TSV Weilheim mit 72:54 geschlagen. Folgt am Sonntag der nächste Sieg?

Endlich hat es geklappt: Mit 72:53 haben die Basketballer des TuS Holzkirchen den TSV Weilheim geschlagen und damit im zehnten Saison­spiel endlich den ersten Sieg gefeiert. Er ist die beste Motivation für das kommende Auswärtsspiel beim TuS Geretsried, das am Sonntagabend (19. Januar, 19 Uhr) auf dem Terminplan steht.

TuS Holzkirchen: Rechler 18, Siede 15, Gößl 8, Seitter 8, Basedow 5, Ibrahimovic 5, Werner 5, Mittler 3, Wörmann 3, Kitterle 2, Goldammer und Schneider.

Die Vorzeichen waren alles andere als gut. Durch den Heizungsschaden in der Batusa-Halle konnten die Holzis genau ein einziges Vorbereitungstraining abhalten und müssen wohl die gesamte Rückrunde auswärts in der Dreifachhalle der Realschule austragen. Doch Abteilungsleiter Ludwig Gößl hatte eine überraschende Idee parat: Genau zehn Minuten vor Spielbeginn überredete er nämlich Jörg Wedekind, Holzkirchens basketball-verrückten Sportbeauftragten, das Team als Coach von der Bank zu betreuen.

Und Gößl durfte sich ziemlich schnell über seine überraschende Idee freuen: Der TuS war von der ersten Spielminute an hellwach und zeigte vor allem in der Defensive großen Einsatz. Somit ist es kein Wunder, dass die Holzis bereits nach dem ersten Viertel mit 12:6 in Führung lagen. Zwei-Meter-Mann Torben Siede kontrollierte nicht nur Weilheims Topscorer Flo Willkomm, sondern setzte auch im Angriff immer wieder gezielt Nadelstiche. Durch ständiges Wechseln gelang es, das Tempo im Spiel und vor allem die Intensität in der Defensive konstant hochzuhalten. Der TuS konnte so einige Ballgewinne erzielen, die zu schnellen und einfachen Körben von Ludwig Gößl und Pascal Seitter führten. Die 34:23-Halbzeitführung ging in jedem Fall in Ordnung.

So richtig in Fahrt kamen die Holzis dann gleich nach der Pause. Die drei Langen unter den Körben – Siede, Seitter und vor allem Moritz Rechler – waren gar nicht mehr zu bremsen. Vor dem letzten Viertel lag der TuS bereits 57:35 in Führung und die Entscheidung war längst gefallen. Das ganze Team hatte sichtlich Spaß an der Begegnung. Selbst wenn die häufigen Wechsel den Spielfluss etwas hemmten, die gallige Defensive blieb hartnäckig und sicherte den verdienten Sieg.

„Der Erfolg ändert natürlich nicht viel an unserer Tabellensituation, er macht aber sicher Mut“, bremst Wedekind aufkommende Euphorie. Mut ist auf jeden Fall gefragt, denn gegen Geretsried sollte schon ein Sieg her, will man die Minimalchance auf den Nichtabstieg wahren. Die 51:54-Niederlage im Hinspiel war in jedem Fall völlig überflüssig und soll diesmal nicht mehr passieren. Man darf gespannt sein, ob Wedekind auch diesmal wieder in die Taktikkiste greift oder sein Coach-Einsatz gegen Weilheim einmalig bleibt. wk

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