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Mit Begeisterung dabei

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Auf den Alpentriathlon freuen sich (v.l.) Schliersees Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, Veranstalter Sven Hindl, Sixtus-Geschäftsführerin Petra Reindl, Mathias Schrön (Leiter Tourist-Info Schliersee) sowie die beiden Triathleten Markus Hörmann (Dietramszell) und Maximilian Kirmeier (Raubling). © Thanner

Hausham – „Der Alpentriathlon hat sich im Laufe der Jahre zu einer der größten Veranstaltungen im Landkreis entwickelt“, sagte Schliersees Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer. Nach der Premiere in den 1980er Jahren hat der Wettbewerb viele Spitzensportler ins Oberland gelockt.

Doch zuletzt gab es Probleme, es drohte sogar das Aus. Nun hat mit „Wechselszene Sportpromotion“ ein neuer Veranstalter übernommen – und mit „Sixtus“ ist der Gründer als Titelsponsor wieder eingestiegen. Sie wollen der Veranstaltung wieder zu früherem Glanz verhelfen, wie bei einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag am Sixtus-Firmensitz in Hausham deutlich wurde. „Wir sind froh, als Namensgeber wieder dabei zu sein“, sagte Geschäftsführerin Petra Reindl. Aus einem Firmenlauf als Jubiläumsveranstaltung in den 80er Jahren entwickelte sich der Apentriathlon. „Der Grundstein liegt bei Sixtus“, betonte Wechselszene-Chef Sven Hindl, „nun wollen wir die Veranstaltung in die nächsten Jahre bringen“. Und die soll künftig neben den Sportlern vor allem auch wieder die Zuschauer begeistern. „Früher wollten wir alle unbedingt an der Strecke stehen“, betonte Reindl, es sei ein „richtiger Hype“ gewesen. Da wollen die neuen Partner wieder hin – und damit auch wieder attraktiver für Sponsoren sein. Die waren zuletzt schwer zu finden gewesen, in Schliersee ging laut Mathias Schrön, Leiter der örtlichen Gästeinfo, die Angst vor dem Ende des Alpentriathlons um. Eine Ausschreibung Ende vergangenen Jahres sollte ein neues Konzept bringen. Der in die Kritik geratene langjährige – und von dem Vorgehen überraschte – Veranstalter Andreas Fischer beteiligte sich nicht. Den Zuschlag erhielt Hindl mit seiner Wechselszene Sportpromotion. Wegen des späten Einstiegs, erklärte er, werde es heuer, am 2. August, noch nicht allzu viele Neuerungen geben. „Unsere Ausrichtung zielt auf 2015“, sagte er. Wesentlich ist, dass der Breitensport wieder eine größere Rolle spielen soll. So bereiten sich beipielsweise vier „Local Heroes“ mit professioneller Unterstützung auf die Herausforderung vor – „von 0 auf Triathlon“, erklärte Hindl. Zudem wird es eine Landkreismeisterschaft geben, für die Titelvergabe werden die Zeiten vom Alpentriathlon und dem Tegernseer Tal Triathlon addiert. Praktisch unverändert bleibt die  Strecke mit der olympischen Distanz. Lediglich beim abschließenden Lauf am Spitzingsee wird es eine kleine Änderung mit einer neuen Wechselzone geben. Einzel- und Staffelwertungen sind im Programm, genauso wie ein Familien- und Firmencup. Der Sixtus Schliersee Alpen Triathlon ist heuer eine von vier Stationen in Deutschland und Österreich, bei der es um den Titel AlpenASS geht. Jedoch ist der Wettbewerb nicht mehr Teil der Triathlon-Bundesliga. Spitzensportler werden dennoch dabei sein: Andreas Dreitz und Chris Wigell etwa, ebenso die Jungstars Markus Hörmann aus Dietramszell und Maximilian Kirmeier aus Raubling. Ex-Fußball-Nationalspielerin Petra Wimbersky ist ebenfalls gemeldet. Insgesamt rechnet Hindl mit 400 bis 500 Teilnehmern – weniger als in den Vorjahren. Zahlen sind für ihn aber nicht alles. Die „Leidenschaft“, sagte er, solle wieder im Vordergrund stehen. Und da sind ihm „400 begeisterte Teilnehmer wichtiger als 1000, die sich nur über die Strecke gescheucht fühlen“. Sie sollen ja noch bleiben und bei der Après-Party im Spinradl mitfeiern. ft

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