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Natalie Geisenberger rodelt auch in Altenberg zu einem Podestplatz

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Von: Fridolin Thanner

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Natalie Geisenberger
Raste beim Rodel-Weltcup in Altenberg auf Rang 2: Natalie Geisenberger. © Sebastian Kahnert/dpa

Miesbach – Rodlerin Natalie Geisenberger hat beim Weltcup in Altenberg gezeigt, dass sie nach der Babypause wieder vorne mitfahren kann.

Natalie Geisenberger (SV Miesbach) hat beim zweiten Saisonweltcup der Rennrodler erneut einen Podestplatz erreicht. In Altenberg reihte sich die 32-Jährige zwischen den beiden Russinnen Tatjana Ivanova und Ekaterina Katnikova ein. Damit hat Geisenberger eindrucksvoll bewiesen, dass sie nach ihrer Babypause sofort wieder zur Weltspitze gehört. Den Anspruch will sie natürlich auch in den kommenden Rennen untermauern. „Und weiter geht‘s nach Oberhof“, schrieb die Miesbacherin auf Facebook.

Am Samstag (5. Dezember) in Altenberg gewann Ivanova, die am Wochenende zuvor noch weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen gelandet war. Diesmal setzte sie sich nach Halbzeitführung mit insgesamt 0,113 Sekunden Vorsprung durch. Natalie Geisenberger, die einen starken ersten Lauf erwischt hatte und Zweitschnellste war, hatte in Lauf 2 einige kleine Fahrfehler, die ihren 50. Weltcup-Sieg verhinderten.

Nichtsdestotrotz bewies die Miesbacherin, dass sie nach ihrer Babypause immer noch die Ausnahmerodlerin schlechthin ist: „Der zweite Lauf war leider nicht so gut. Ich habe am Material nochmal etwas ausprobiert und auch riskiert. Das hat leider nicht funktioniert, aber das gehört dazu. Es zeigt trotzdem, dass ich wieder da bin und kämpfen will. Es ist zwar heute nicht ganz aufgegangen, aber mit Platz 2 kann ich trotzdem zufrieden sein. Ich bin schon stolz, wie gut es momentan läuft“, freute sich der Rodelstar im Ziel.

Sie hat sich zumindest für dieses Wochenende mit dem Stockerlplatz den Status erkämpft, den sie die vergangenen Jahre abonniert hatte: Nummer 1 im Team. „Chapeau an Natalie, sie hätte auch gewinnen können“, lobte Cheftrainer Norbert Loch.

Zweitbeste Deutsche wurde Julia Taubitz. Die Dreifachsiegerin von Innsbruck landete auf ihrer Heimbahn auf Platz 5. Als Sechste reihte sich Dajana Eitberger ein, die in Innsbruck als Dritte den deutschen Dreifachsieg perfekt gemacht hatte.

In der die Weltcup-Station Altenberg abschließenden Team-Staffel musste sich das deutsche Quartett mit Platz 4 zufrieden geben. Geisenberger, Felix Loch, Toni Eggert und Sascha Benecken reihten sich hinter Italien, Russland und Lettland ein. Dabei lag Natalie Geisenberger bei ihrem Lauf zwischenzeitlich vor Team Italien. Doch der Rückstand weitete sich von Lauf zu Lauf weiter aus. Auch am Wochenende (12./13. Dezember) in Oberhof wird eine Team-Staffel ausgetragen. ft

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