Knie-OP nach Kreuzbandriss

Rührendes Foto: Darum geht‘s Neureuther nach dem Olympia-Aus schon besser

Das Olympia-Aus und die Knie-OP schlugen Felix Neureuther sehr aufs Gemüt. Doch nun ist der Slalomspezialist schon wieder glücklicher - und das hat einen ganz bestimmten Grund. 

Innsbruck - Am Freitag gab es die Meldung, mit der eigentlich schon viele Fans gerechnet hatten. Felix Neureuther entschied sich für eine Operation an seinem linken Knie, an dem er sich im November im Training in den USA einen Kreuzbandriss zuzog.

Zunächst hatte der 33-Jährige noch überlegt, ob er auf eine Operation verzichten solle und die konservative Behandlung anstrebe, womit eine Teilnahme bei den Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar 2018) unter Umständen noch möglich gewesen wäre. Doch Neureuther wählte den vernünftigen Weg, auch wenn er den Traum von einer Olympiamedaille damit aufgeben musste und ließ sich Ende vergangener Woche in Innsbruck operieren. 

"Da ich meine Karriere auf jeden Fall fortsetzen möchte, habe ich mich für diese Operation entschieden. Ich werde jetzt konsequent an meiner Rehabilitation arbeiten, um in der WM-Saison 2018/19 da weiterzumachen, wo ich in diesem Jahr aufgehört habe", sagte Neureuther.

„Was wirklich zählt im Leben“

Dass eine solche Entscheidung natürlich mit großer Enttäuschung verbunden ist, ist nachvollziehbar. Doch Neureuther hat eine kleine, große mentale Aufbauhilfe. Töchterchen Mathilda liegt bei Papa Felix im Krankenhaus auf dem Bauch und der schrieb bei Facebook: „Jetzt geht es mir schon viel besser“. 

Eine Rückkehr auf die Piste wird es für den dreifachen WM-Bronzemedaillen-Gewinner in dieser Saison aller Voraussicht nicht mehr geben. Bei so einer Unterstützung, sollte er die Zeit nun aber ordentlich nutzen können.

Auf Instagram postet er das Foto ebenfalls und versah es mit dem Hashtag #whatsreallycountsinlife. Was so viel bedeutet, wie: „Was wirklich zählt im Leben“.

Now I feel better :) #whatreallycountsinlife

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Neureuther hatte den Saisonauftakt in Finnland seine starke Form zum Auftakt im Olympiawinter unterstrichen und seinen ersten Slalom-Sieg seit Februar 2016 eingefahren. Umso bitterer, dass er sich bei einem Trainingssturz so schwer verletzte.

fs   

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