Snowboard-Jungprofi im Portrait

Leon Vockensperger: Ein großer Traum, große Rückschläge und ein großes Ziel

Snowboarder Leon Vockensperger aus Flintsbach am Inn träumt von Olympia 2022.
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Snowboarder Leon Vockensperger aus Flintsbach am Inn träumt von Olympia 2022.

Leon Vockensperger ist Snowboard-Profi. Mit spektakulären Tricks fliegt er über die Pisten der Welt. Seinen Traum musste er sich hart erkämpfen. Rückschläge pflasterten seinen Weg, der ein großes Ziel hat.

Flintsbach am Inn - Profi-Sportler, das war sein großer Traum. Im August 2018 geht er in Erfüllung. Leon Vockensperger steht in Neuseeland bei seinem ersten Weltcup am Start und schlägt seine Idole. Wenige Wochen später wird der Traum des Freestyle-Snowboarders aber jäh unterbrochen. Er verletzt sich schwer, Selbstzweifel und Zukunftsängste kommen auf. Der gebürtige Rosenheimer ist zwar erst 21 Jahre alt, blickt aber bereits auf ein Sportlerleben voller Höhen und Tiefen zurück.

Alles beginnt mit drei Jahren. Der kleine Leon steht erstmals auf einem Snowboard. „Der Papa hat mich an einem extrem flachen Stück aufs Brett gestellt. Dann bin ich losgewackelt und auf ihn zugerutscht.“

Leons Vater ist selbst Snowboarder, aber kein übereifriger Helikopter-Dad, der seinen Sohn schon in jungen Jahren zum Profi trimmen will. „Er hat mir vom ersten Tag an den Spaß am Snowboarden vermittelt. Es ging immer ohne Zwang . Das ist auch der Grund dafür, dass ich bis heute mit Feuer, Leidenschaft und großem Spaß meinem Sport nachgehe. Es gibt nichts schöneres für mich“, erzählt Vockensperger, dem man die Dankbarkeit für seine Kindheit und die damit einhergehende Verbundenheit zu seinem Sport mit jeder Silbe anhört.

Leon Vockensperger: Innige Beziehung zur Heimat

Eine innige Beziehung führt der gebürtige Rosenheimer auch zu seinen geografischen Wurzeln. Aufgewachsen ist er in Zaisering, in Vogtareuth ging er auf die Grundschule. Die wahre Heimat ist aber Flintsbach am Inn.

„Meine Mutter kommt aus Flintsbach. Das kleine Dorf hat es mir angetan und ist meine Heimat. Ich kann dort total abschalten und meinen Energiespeicher aufladen, habe dort meinen Freundeskreis. In Flintsbach bin ich einfach zuhause“, erzählt der Profi-Snowboarder, der nach seinen ersten Wacklern auf dem Brett schnell ein Gefühl für sein heutiges Arbeitsgerät entwickelt.

Das Snowboard spielt in seiner Freizeit eine zentrale Rolle. „Im Alter von sieben oder acht habe ich sogar schon meine ersten Sponsorenverträge gehabt, weil ich für mein Alter sehr weit war“.

Da das Leben eines Kindes aber freilich nicht nur aus Freizeit besteht, müssen Snowboard und Schule schon früh unter einen Hut gebracht werden – nicht ohne Komplikationen.

„Zwei oder drei Saisons bin ich fast gar nicht auf dem Board gestanden“

Der Übergang aufs Gymnasium stellt sich als schwierig dar. Die Noten leiden unter dem intensiven Hobby. Der Fokus wird also auf die Schule gelegt, „zwei oder drei Saisons bin ich fast gar nicht auf dem Board gestanden.“

Ein erster kleiner Rückschlag bahnt sich den Weg, schließlich hat ihn „der Traum vom Profi schon als kleines Kind begleitet, das war immer im Hinterkopf.“

Der Papa hat die Lösung parat

Und wieder ist es der Vater, der die Lösung parat hat. Die CJD Christopherusschule in Berchtesgaden ist eine Privatschule, an der gezielt junge Wintersportler gefördert werden – perfekt also für den talentierten Jungboarder mit dem großen Traum.

„Als ich 12 war, hat mir mein Papa vom CJD in Berchtesgaden erzählt. Eine Schule, an der man Leistungssport und Unterricht unter einen Hut bringen kann. Ich war vom ersten Moment an Feuer und Flamme und wollte da unbedingt hin.“

Also geht es wieder ab aufs Snowboard, die Aufnahmekriterien sind hoch, der Trainingsumfang war es in den vorangegangenen Jahren nicht.

Hinweis der Redaktion: Leon Vockensperger hat ein Youtube-Projekt, hier Sehen Sie den Snowboarder in Aktion

„Ein Jahr später bin ich zu einer Sichtung von ‚Snowboard Germany‘, dem nationalen Verband der deutschen Snowboarder, gegangen. Die anderen Teilnehmer waren alle jünger als ich, gleichzeitig aber richtig gut. Das hat mich etwas irritiert im ersten Moment, dann aber umso mehr motiviert.“

Snowboard: Leon Vockensperger schreibt deutsche Slopestyle-Geschichte

Diese Motivation schlägt aber nicht in blinden Ehrgeiz um, ganz im Gegenteil. „Ich war einfach nur mega happy, dass ich eine Woche unter super Bedingungen snowboarden konnte. Als die Bedingungen schlechter wurden, wollte ich immer weiter fahren, ich kriegte einfach nicht genug.“

Diese Begeisterung entgeht auch den Trainern von Snowboard Germany nicht. Als Leon zum Abschluss der Sichtungswoche in einem internen Wettkampf aufs Podest fährt, ist er glücklich. Ein Gespräch mit den Trainern bringt ihn aber schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.

Leon Vockensperger vor dem Start. In Laax startet er in die Weltcup-Saison.

‚Du bist älter als die anderen und du bist schlechter als die anderen‘, waren die Worte, die Leon zum Ende des Lehrgangs zu hören bekam. Dann aber wird die entscheidende Frage gestellt, die er mit „einem fetten Grinsen und einem lauten Ja“ beantwortet.

‚Ob er denn wirklich aufs CJD und diesen Weg tatsächlich einschlagen wolle‘, war wohl eine der wichtigsten Fragen, die ihm in seinem noch jungen Leben gestellt worden war. Der Ehrgeiz aus der Sichtungswoche und die authentische Reaktion auf diese richtungsweisende Frage bringen Leon letztlich den ersehnten Platz am CJD ein.

Der große Traum rückt einen Schritt näher

Von nun an ist die Unvereinbarkeit aus Schule und Sport Geschichte, Leon ist seinem Traum einen wichtigen Schritt nähergekommen.

Das erste Jahr am CJD läuft auf Probe, er findet schnell Gefallen an der Kombination aus Sport und Schule. Ab der Oberstufe geht es während der Saison auf internationale Wettbewerbe oder auf Lehrgänge. Unterwegs ist viel Eigeninitiative gefragt, um den Schulstoff nicht zu verpassen.

„Die Lehrer am CJD haben uns gefördert, aber auch gezielt gefordert. Sie haben so sehen können, ob wir uns während der Abwesenheit aus dem Präsenzunterricht entsprechend sorgfältig um unsere Schulaufgaben kümmern. Das war richtig und wichtig, schließlich hatte das Abitur oberste Priorität“.

Das Weltcup-Debüt: „Ich war überwältigt und konnte nicht fassen, was da gerade passiert.“

Mit dem Abi in der Tasche geht für Leon dann sein großer Traum in Erfüllung. Er ist Profisportler, so wie er es sich es immer gewünscht hatte.

Im September 2018 geht es nach Neuseeland, der erste „richtige“ Weltcup steht an. Zwar durfte er 2016 und 2017 in Mönchengladbach schon einmal Weltcup-Luft schnuppern, „gefühlt ging es aber in Neuseeland mit dem Weltcup los.“

In der Qualifikation zum Weltcup in Cardrona steht er einen anspruchsvollen Trick und erreicht eine der höchsten Punktzahlen des Feldes. „Ich war überwältigt und konnte nicht fassen, was da gerade passiert. Auf dem Scoreboard standen Olympiasieger und X-Games-Gewinner – meine Idole. Und mein Name war mittendrin.“ Mit dieser Leistung schafft er es ins Finale und erreicht auf Anhieb den neunten Platz im Big-Air-Weltcup.

Eine lange Leidenszeit beginnt: „Das war extrem frustrierend“

Bei einem Einladungsrennen auf dem Hintertuxer Gletscher wird er kurze Zeit später mit dem „Best-Rookie-Award“ ausgezeichnet, alles läuft besser, als es sich der Weltcup-Neuling hätte erträumen können.

Aus dem Traum erwacht er aber wenige Tage später. Es wird richtig schmerzhaft und bringt Konsequenzen mit sich, die die kommenden Monate und die noch junge Sportlerkarriere prägen werden.

Beim Training auf dem Hintertuxer Gletscher stürzt Vockensperger und reißt sich das Syndesmoseband. Die Saison ist gelaufen, es beginnt eine Achterbahnfahrt mit intensiver Reha, falschen Diagnosen und falscher Behandlung. „Ich habe nach der Verletzung alle Kraft in die Reha investiert. Und nach fünf Monaten war der Knöchel wieder angeschwollen und der medizinische Spezialist sagt einem, dass der Knöchel unverändert schlecht aussieht. Das war extrem frustrierend.“

„Ich war blockiert und extrem vorsichtig“

Vockensperger muss im Januar 2019 operiert werden, über ein Jahr wird er keine Rennen fahren. „Als ich wieder auf dem Brett stand, war ich blockiert und extrem vorsichtig. Ich hatte kein Gefühl mehr für das Snowboard und habe viele Fehler gemacht. Da wusste ich, dass der Weg zurück unglaublich schwierig wird.“

Langsam tastet er sich an seine alte Leistungsfähigkeit heran, nennt das ganze ‚Survival-Mode‘. An seinen fulminanten Weltcup-Start kann er ergebnistechnisch nicht anknüpfen, die Sicherheit ist komplett weg.

Deutsche Snowboarder sammeln Müll am Jenner

Die Weltcup-Fahrerinnen Ramona Hofmeister (vorne) und Cheyenne Loch sammeln beim Mountain Clean Up Müll am Jenner.
Die Weltcup-Fahrerinnen Ramona Hofmeister (vorne) und Cheyenne Loch sammeln beim Mountain Clean Up Müll am Jenner. © Johannes Jank
Das Fundstück des Tages: Ein Autoreifen, mitten im Wald.
Das Fundstück des Tages: Ein Autoreifen, mitten im Wald. © Tobias Ruf
Das Fundstück des Tages: Ein Autoreifen, mitten im Wald.
Das Fundstück des Tages: Ein Autoreifen, mitten im Wald. © Tobias Ruf
Loch (vorne) und Hofmeister packen fleißig mit an.
Loch (vorne) und Hofmeister packen fleißig mit an. © Johannes Jank
Mountain-Clean Up am Jenner. Die deutschen Snowboarder finden unter anderem eine Vorrichtkasten für einen Feuermelder.
Mountain-Clean Up am Jenner. Die deutschen Snowboarder finden unter anderem eine Vorrichtkasten für einen Feuermelder. © Tobias Ruf
Eine Brille aus Metall, gefunden am Jenner.
Eine Brille aus Metall, gefunden am Jenner. © Tobias Ruf
Mountain-Clean Up am Jenner: Die deutschen Snowboarder sammeln Müll in den Alpen.
Mountain-Clean Up am Jenner: Die deutschen Snowboarder sammeln Müll in den Alpen. © Tobias Ruf
Auch Stefan Baumeister packt mit an
Auch Stefan Baumeister packt mit an © Tobias Ruf
Der Rosenheimer Freestyler Leon Vockensperger zeigt seinen Fund.
Der Rosenheimer Freestyler Leon Vockensperger zeigt seinen Fund. © Tobias Ruf
Es regnet in Strömen. Dennoch sammeln die Boarder fleißig weiter, eine Eisenstange lag am Wegesrand.
Es regnet in Strömen. Dennoch sammeln die Boarder fleißig weiter, eine Eisenstange lag am Wegesrand. © Tobias Ruf
Bauabfälle wurden auch gefunden.
Bauabfälle wurden auch gefunden. © Tobias Ruf
Der Sammeltrupp macht sich auf den Weg.
Der Sammeltrupp macht sich auf den Weg. © Johannes Jank
Leistungssportreferent Florian Heymann hat Spaß beim Sammeln.
Leistungssportreferent Florian Heymann hat Spaß beim Sammeln. © Johannes Jank
Die Kleinbusse begleiten die Boarder durch die Weltcup-Saison.
Die Kleinbusse begleiten die Boarder durch die Weltcup-Saison. © Johannes Jank
Christian Hupfauer (blau) auf dem Weg zum Speicherteich.
Christian Hupfauer (blau) auf dem Weg zum Speicherteich. © Johannes Jank
Teammanager Christian Thiel packt mit an.
Teammanager Christian Thiel packt mit an. © Johannes Jank
Teammanager Christian Thiel packt mit an.
Teammanager Christian Thiel packt mit an. © Johannes Jank
Leon Vockensperger vom SC Rosenheim
Leon Vockensperger vom SC Rosenheim © Johannes Jank
Leon Vockensperger (vorne) und Johannes Höpfl sind fleißig.
Leon Vockensperger (vorne) und Johannes Höpfl sind fleißig. © Johannes Jank
Gruppenfoto nach getaner Arbeit.
Gruppenfoto nach getaner Arbeit. © Johannes Jank
Die Weltcup-Fahrerinnen Ramona Hofmeister (vorne und Cheyenne Loch sammeln beim Mountain Clean Up Müll am Jenner.
Die Weltcup-Fahrerinnen Ramona Hofmeister (vorne und Cheyenne Loch sammeln beim Mountain Clean Up Müll am Jenner. © Johannes Jank
An der Talstation der Jennerbahn geht es los.
An der Talstation der Jennerbahn geht es los. © Tobias Ruf
Stärkung für den Sammeltrupp: Selbstgebackene Snowboard-Germany-Muffins.
Stärkung für den Sammeltrupp: Selbstgebackene Snowboard-Germany-Muffins. © Tobias Ruf
Auch Weltcup-Fahrer Christian Hupfauer gönnt sich einen Muffin.
Auch Weltcup-Fahrer Christian Hupfauer gönnt sich einen Muffin. © Tobias Ruf
Blick aus der Jennerbahn: Es regnet in Strömen.
Blick aus der Jennerbahn: Es regnet in Strömen. © Tobias Ruf
Auch an der Mittelstation ist das Wetter regnerisch.
Auch an der Mittelstation ist das Wetter regnerisch. © Tobias Ruf
Letzte Instruktionen an der Mittelstation.
Letzte Instruktionen an der Mittelstation. © Tobias Ruf
Ramona Hofmeister am Speicherteich.
Ramona Hofmeister am Speicherteich. © Tobias Ruf
Ramona Hofmeister am Speicherteich.
Ramona Hofmeister am Speicherteich. © Tobias Ruf

Kurz vor dem ersten Lockdown Mitte März 2020 reist er nach Schweden und erfährt dort einen Schlüsselmoment. Er findet das Gefühl für sein Arbeitsgerät wieder.

„Die Monate vorher waren nicht einfach und stellenweise auch von Selbstzweifeln geprägt. Umso erleichterter war ich, als ich in Schweden gemerkt habe, dass die Sicherheit zurückkommt und ich endlich wieder so boarden kann, wie ich es mir vorstelle.“

Die schwere Zeit hat den jungen Sportler sichtlich geprägt. „Die lange Verletzungszeit hat mich zum Nachdenken gebracht. Da waren Zweifel und Ängste dabei, ob ich wirklich auf dem richtigen Weg bin. Mit dem Erlebnis in Schweden aber waren alle Sorgen dahin und mir kam die Erkenntnis, dass ich genau das machen will und dafür auch bereit bin, Opfer zu bringen. Noch nie war ich mit meinem Snowboard so verbunden wie dort.“

Ohne Verbundenheit und ein hundertprozentiges Vertrauen zum Snowboard ist der Sport, den Leon so liebt, nicht ausführbar. Vockensperger ist Freestyle-Snowboarder. Die Halfpipe ist der in Deutschland bekannteste Ort, an dem Freestyle-Snowboard gefahren wird.

Hoch hinaus geht es für Leon Vockensperger und seine Teamkollegen von Snowboard Germany.

Leon fährt aber nicht in der Halfpipe, er fährt in den Kategorien Slopestyle und Big Air. Slopestyle ist dabei ein Unterbegriff und bezeichnet einen Parcours, in dem die Athleten verschiedene Sprünge ausüben. Getreu des Begriffs „Freestyle“ sind die Starter nicht an Regeln gebunden, müssen sich dem Wettbewerbsniveau aber anpassen und entsprechend anspruchsvolle Tricks zeigen, um konkurrenzfähig zu sein. Das gilt auch für die Big-Air-Wettbewerbe, in denen ein Sprung in möglichst großer Höhe durchgeführt wird.

Bewertet werden die Athleten von einer Jury, die die Sprünge nach Schwierigkeitsgrad und stilistischer Performance bewerten. Zudem wird der stilistische Eindruck des Laufes als Ganzes bewertet, ähnlich wie ein Sprung eines Skispringers von den Kampfrichtern bewertet wird.

USA als Ursprungsland, große Popularität auch in Asien

Die noch recht junge Sportart erfreut sich vor allen Dingen in ihrem Ursprungsland USA großer Beliebtheit. Auch in Asien sind die Wettbewerbe gut besucht und erfreuen sich entsprechender Begeisterung.

Das deutsche Team besteht aus einem Grundstamm von fünf Athleten, zu denen auch Vockensperger gehört. Je nach Wettbewerb gibt es zusätzliche Startplätze, um junge Athleten ans Weltcup-Niveau heranzuführen.

Die Corona-Epidemie hat die Snowboarder härter getroffen als viele andere Wintersportler. Zahlreiche Events mussten abgesagt werden, im November und Dezember fanden für die Freestyler zwei kleinere Rennen in der Schweiz statt. Mit dem Weltcup ging es erst am 19. Januar los. Dabei qualifizierte sich Leon in Laax fürs Halbfinale. Hier geht es zu den Ergebnissen

Private Sponsoren, Snowboard Germany und die Bundeswehr

Umso dankbar ist Vockensperger über die finanzielle Unterstützung, die er durch seine privaten Sponsoren Burton, Anon, Blue Tomato und G-Shock sowie Snowboard Germany erfährt. Grundpfeiler in seiner finanziellen Planung ist aber die Tätigkeit als Sportsoldat, „Ohne die es so nicht gehen würde“, wie er betont.

Dass es ihm aber nicht ums Geld geht, wird schnell klar, wenn man mit Vockensperger spricht. „Freestyle Snowboarden ist für mich der größtmögliche Spaß, den ich mir vorstellen kann. Es ist meine große Leidenschaft, die Gefühle auf dem Board kann ich kaum beschreiben.“

Mit Opas Weisheit zum großen Traum

Diese Begeisterung wollen Vockensperger und seine Teamkollegen auch an die jüngere Generation weitergeben. „Wir wollen die Kids in Deutschland für unseren Sport begeistern. Viele wissen nicht, dass wir als Snowboarder in einem klassischen Verband organisiert sind und man zu Olympischen Spielen fahren kann.“

Olympia 2022 in Peking ist dann der nächste Traum, den sich Vockensperger erfüllen will. „Jetzt werden die Grundlagen gelegt, Olympia ist mein großes Ziel.“

Um in Peking mit dabei zu sein, hält es Vockensperger ganz mit der Lieblingsweisheit seines Opas: „Von nix kimmt nix Leon, woast scho.“

Quelle: chiemgau24.de

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