Hüfner enttäuscht

Rodeln: Geisenberger zum vierten Mal Weltmeisterin

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Nächstes Edelmetall für Natalie Geisenberger.

Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) hat ihre Ausnahmestellung auch bei der Heim-WM in Winterberg bewiesen und ist zum vierten Mal Rodel-Weltmeisterin.

Die 30-Jährige führte am Samstag souverän einen deutschen Doppelsieg an, Senkrechtstarterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) holte mit mehr als vier Zehntelsekunden Rückstand Silber und feierte damit den größten Erfolg ihrer jungen Karriere.

Die weiteren deutschen Starterinnen konnten bei widrigen Bedingungen und Nieselregen nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Bronze ging an Emily Sweeney aus den USA. Rekordweltmeisterin und Titelverteidigerin Tatjana Hüfner (Blankenburg) belegte nur den zehnten Platz, die Olympia-Zweite Dajana Eitberger (Ilmenau) enttäuschte als Zwölfte.

Geisenberger holte bereits Sprintwettbewerb Gold

Im weniger wichtigen Sprintwettbewerb hatte Geisenberger am Freitag bereits Gold vor Taubitz gewonnen, die in Winterberg ihre bislang so starke Saison bestätigte. Das Hochsauerland bleibt damit ein gutes Pflaster für die 22-Jährige, 2016 hatte Taubitz sich hier schon zur Junioren-Weltmeisterin gekrönt. Im Seniorenbereich fährt sie seit diesem Winter Top-Ergebnisse ein.

Geisenberger, seit Pyeongchang 2018 erfolgreichste Olympia-Rodlerin, ist mit nun vier Titeln, drei Silber- und einer Bronzemedaille zweiterfolgreichste WM-Teilnehmerin. Nur Hüfner (5/1/1) steht in dieser Statistik noch vor ihr.

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SID 

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