Linus Straßer an der Weltspitze dran

Slalom in Flachau: Schock für DSV-Ass - Norweger siegt zum ersten Mal in seiner Karriere

DSV-Ass Linus Straßer zeigte eine starke Leistung beim Slalom in Flachau.
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DSV-Ass Linus Straßer zeigte eine starke Leistung beim Slalom in Flachau.

Der Ski-Zirkus macht Halt in Flachau. Die Slalom-Herren fahren am Samstag und am Sonntag in Österreich. Wir sind im Live-Ticker dabei.

  • Erst Wengen, dann Kitzbühel, jetzt Flachau: Nach dem großen Slalom-Chaos steigt der Weltcup nun im Salzburger Land.
  • DSV-Athlet Linus Straßer verpasste im ersten Rennen am Samstag nach starker Aufholjagd nur knapp das Podium.
  • Wir begleiten auch das zweite Rennen am Sonntag (10.30 Uhr) im Live-Ticker.

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14:42 Uhr: Wow! Der Norweger knallt einen Top-Lauf in den Schnee und gewinnt mit über sieben Zehnteln Vorsprung! Schwarz und Pinturault komplettieren das Podest. Foss-Solevag feiert mit 29 Jahren in seinem 86. Rennen seinen ersten Sieg und ist im Ziel völlig überwältigt.

14.41 Uhr: Der letzte Fahrer ist unterwegs: Sebastian Foss-Solevag. Holt er sich den Sieg?

14.39 Uhr: Fabio Gstrein ist unterwegs! Kann er seinen starken ersten Lauf bestätigen? Nicht ganz! Er landet auf Platz fünf, was für ihn ohnehin ein Riesen-Erfolg ist.

14.37 Uhr: Zu wild. Feller verschätzt sich an einem Tor und verliert viel Tempo - er kann nicht mehr im Kampf um den Sieg eingreifen!

14.35 Uhr: Schwarz fährt stark und schnappt sich die Führung! Was macht Feller? Eins ist klar: Bei ihm wird es eine wilde Fahrt.

14.33 Uhr: Pinturalut bleibt vorne, Loic Meillard auf der Zwei. Jetzt kommen drei Österreicher in Folge: Schwarz, Feller, Gstrein.

14.31 Uhr: Enttäuschender Lauf für Henrik Kristoffersen. Er ist nur Dritter. Der Schweizer Luca Aerni ist Zweiter.

14.27 Uhr: Alexis Pinturault schnappt sich den Platz an der Sonne. Wobei das relativ ist bei dem schlechten Wetter heute.

14.23 Uhr: Der Brite Dave Riding muss bei den letzt zehn Toren abreißen lassen und schafft es nur auf den fünften Platz. Die besten Acht sind noch oben.

14.20 Uhr: Langsam wird es spannend. Für Aufheiterung sorgte der lustige Zeitgenosse Ginnis aus Griechenland. Zum zweiten Mal in seiner Karriere holte er Punkte - und kommt mit einem breiten Lächeln unten an.

14.16 Uhr: Nach einigen, die an der Zeit des Schweizers Zehnhäusern gescheitert sind, ist es nun Kristoffer Jakobsen, der sich an die Spitze setzt. Jetzt kommen die Top Ten.

14.05 Uhr: Ramon Zehnhäusern setzt ein Zeichen! Satte sechs Zehntel ist er nach einem starken Lauf in Führung. Das wird ihn wohl nach vorn spülen.

14.02 Uhr: Der Südtiroler Manfred Moelgg kann die Zeit von Strolz knacken - um nur drei Hundertstel. Ein Routinier ist jetzt in Führung.

13.58 Uhr: Strolz noch immer an der Spitze. Noch 25 Athleten oben.

13.52 Uhr: Johannes Strolz nimmt ihm die Führung ab. Starke Teamleistung der Österreicher heute.

13.51 Uhr: Der Schweizer Marc Rochat setzt sich an die Spitze.

13.45 Uhr: Der zweite Durchgang beginnt! Deutsche Hoffnungen gibt es nicht mehr. Dafür verspricht der Kampf um die Spitze spannend. Wer holt sich den Sieg in Flachau?

Slalom in Flachau: Zwischenstand nach dem ersten Durchgang

1. Sebastian Foss-Solevag (Norwegen)53'50
2. Fabio Gstrein (Österreich)+ 0,27
3. Marco Schwarz (Österreich)+ 0,29
35. Julian Rauchfuss (Deutschland)+ 1,89
36. Anton Tremmel (Deutschland)+ 1,92
40. Fabian Himmelsbach (Deutschland)+ 2,12
41. David Ketterer (Deutschland)+ 2,15
Ausgeschieden: Linus Straßer (Deutschland)DNF
Ausgeschieden: Sebastian Holzmann (Deutschland)DNF

11.12 Uhr: Die meisten Fahrer sind durch. Sebastian Foss-Solevag liegt vor Fabio Gstrein und Marco Schwarz in Führung. Um 13.45 Uhr geht es weiter mit dem zweiten Lauf.

11.06 Uhr: Linus Straßer ist enttäuscht über sein frühes Ausscheiden. „Sieg und Niederlage liegen im Slalom sehr eng beieinander. Ich hab versucht, Gas zu geben und bin dann an einem Tor hängen geblieben. Es ist ärgerlich, ich wäre gerne einen zweiten Durchgang gefahren“, sagte er in der ARD.

11.03 Uhr: Der nächste starke ÖSV-Athlet! Fabio Gstrein kommt ganz nah an die Spitzenzeit von Foss-Solevag ran. Zweiter Platz für ihn - das wird spannend im zweiten Durchgang.

10.56 Uhr: Der Vortagessieger ist unten - wieder ein starkes Rennen von Manuel Feller. Er verdrängt seinen Landsmann Schwarz von Rang zwei.

10.54 Uhr: Die Sicht ist nicht ideal heute, deswegen agieren einige Athleten eher vorsichtig. Sebastian Holzmann und Anton Tremmel sind noch für Deutschland am Start, es dauert aber noch eine Weile, bis sie dran sind.

10.47 Uhr: Mittlerweile liegt der Norweger Sebastian Foss-Solevag in Führung. Zweiter ist Marco Schwarz, Dritter der Schweizer Loic Meillard.

10.42 Uhr: Eingefädelt! Mann, ist das bitter für Straßer. Der Münchner war gut unterwegs, setzt einen Rechtsschwung aber zu früh an. Für den besten Deutschen ist der Wettkampf leider schon gelaufen.

10.41 Uhr: Jetzt kommt Linus Straßer! Mal sehen, was der Athlet des TSV 1860 heute zu bieten hat.

10.39 Uhr: Der Schweizer Ramon Zehnhäusern reiht sich auf Platz drei ein.

10.36 Uhr: Ein MItfavorit ist schon ausgeschieden - Clement Noel aus Frankreich verpasst ein Tor.

10.33 Uhr: Henrik Kristoffersen beißt sich gleich mal die Zähne aus und bleibt 17 Hundertstel hinter Schwarz.

10.32 Uhr: Schwarz ist im Ziel - solider Lauf! Auf den ersten Blick keine Fehler zu erkennen, gleich wissen wir, was die Zeit wert ist.

Update vom 17. Januar, 10.28 Uhr: Gleich geht es los mit dem zweiten Rennen in Flachau! Linus Straßer geht mit der Startnummer sieben ins Rennen. Der erste Durchgang steht an, Marco Schwarz startet als erster Athlet.

Update vom 17. Januar, 10.02 Uhr: Heute wird nochmal in Flachau gefahren. Linus Straßer ist momentan an der Weltspitze dran - gelingt ihm heute nochmal ein Podium? Wir sind im Live-Ticker dabei.

Endergebnis des ersten Slaloms in Flachau:

1. Manuel Feller (AUT)
2. Clement Noel (FRA)+0.43
3. Marco Schwarz (AUT)+0.70
4. Sebastian Foss-Solevaag (NOR)+0.81
5. Linus Straßer (GER)+1.20

Update vom 16. Januar, 13.27 Uhr: Der Österreicher Manuel Feller gewinnt den Slalom in Flachau. DSV-Ass Linus Straßer landet nach seinem Sieg in Zagreb und dem zweiten Platz in Adelboden auf einem guten fünften Rang. Anton Tremmel als 22. und Julian Rachfuss als 26. runden das gute deutsche Ergebnis ab.

Clement Noel: Der Franzose schafft es nicht ganz und kommt als Zweiter ins Ziel.

Sebastian Foss-Solevaag: Wie bitter! Der Norweger, dessen Trainer den anspruchsvollen Kurs hier in Flachau angelegt hat, verdrängt Straßer vom dritten Platz. Jetzt kann nur noch Clement Noel Manuel Feller den Sieg entreißen.

Manuel Feller: Was ein Husaren-Ritt von Feller! Der Österreicher geht ans Limit und geht mit 0,70 Sekunden vor Schwarz in Führung. Straßer fällt auf den dritten Rang zurück - reicht es noch fürs Podium? Zwei Fahrer stehen noch oben am Starthäusl.

Kristoffer Jakobsen: Der Schwede fädelt ein und ist raus. Straßer ist schon unter den Top 5.

Marco Schwarz: Wahnsinn! Der Österreicher legt vor und setzt sich eine halbe Sekunde vor Straßer. Schade, aber Platz sechs hat der Deutsche schon mindestens sicher.

Linus Straßer: Jaaaaaaaaa! Linus Straßer geht in Führung und hat ein Polster von 0,38 Sekunden. Deutschlands Top-Fahrer legt ein wahnsinniges Tempo vor, dann verhaspelt er sich am ersten Übergang, doch am Ende reicht es. Starke Leistung vom Münchner!

Fabio Gstrein: Die Österreicher können Ryding nicht vom ersten Platz verdrängen. Der Brite hat schon sechs Positionen gut gemacht. Nur noch acht Fahrer stehen oben am Starthäusl. Als nächstes kommt Sandro Simonet, danach ist DSV-Hoffnung Linus Straßer dran.

Dave Ryding: Da war noch mehr drin! Der Brite setzt sich direkt in Führung, mit 0,06 Sekunden Vorsprung auf Luca Aerni.

Halbzeit: Die ersten 15 Fahrer sind unten. Jetzt wird es langsam ernst, gleich kommt DSV-Ass Linus Straßer. Erfreulich ist bislang die Leistung von Anton Tremmel, der sich auf den neunten Rang vorgearbeitet hat.

Luca Aerni: Der Schweizer knackt die Bestzeit von Pinturault äußerst knapp und setzt sich an die Spitze.

Alexis Pinturault: Der Franzose zeigt eine Reaktion und brennt eine klasse Zeit auf die Piste, die ihn noch weit nach vorne spülen könnte.

Henrik Kristoffersen: Der Norweger bleibt wieder nicht fehlerfrei und kommt sogar nur als Dritter ins Ziel. Was für eine Enttäuschung für das Slalom-Ass. Kristoffersen bleibt völlig ratlos im Zielbereich zurück.

Anton Tremmel: Der zweite Deutsche hat beim Übergang leicht gepatzt, rettet sich aber mit einem starken Schlussspurt ins Ziel und reiht sich auf dem zweiten Platz ein.

Albert Popov: Der Bulgar legt noch einen drauf und pulverisiert Haugans Zeit.

Timon Haugan: Der Norweger legt bei stark einsetzendem Schneefall einen tollen Lauf hin und geht klar in Führung. Der deutsche Rauchfuss konnte immerhin schon mal einen Platz gut machen und verdrängt Erik Read.

Julian Rauchfuss: Der 26-jährige Deutsche eröffnet den zweiten Durchgang der 30 besten Fahrer. Rauchfuss konnte sich zum ersten Mal für einen zweiten Lauf im Slalom qualifizieren. Nach einer soliden Vorstellung kann er sich auf jeden Fall über Weltcup-Punkte freuen.

Update vom 16. Januar, 12.30 Uhr: Linus Straßer hat sich für den zweiten Lauf einiges vorgenommen. „Das Tempo ist etwas höher. Die Piste rumpelt ein bisschen, ansonsten Vollgas. Es wäre schön, wenn es noch etwas nach vorne geht. Mal schauen, was geht“, so der DSV-Star.

Update vom 16. Januar, 12.25 Uhr: Gleich startet der zweite Lauf in Flachau. Linus Straßer liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang sieben aussichtsreich im Rennen. Neben dem deutschen Ski-Ass haben es mit Anton Tremmel als 26. und Julian Rauchfuss als 30. noch zwei weitere Deutsche in den zweiten Durchgang geschafft. Für Sebastian Holzmann als 31. hat es knapp nicht gereicht.

Update vom 16. Januar, 10.20 Uhr: Die Top-Läufer sind unten. Clement Noel führt nach dem ersten Lauf. Linus Straßer liegt auf Platz sieben in Lauerstellung und könnte noch ganz nach vorne fahren. Um ca. 12.30 Uhr soll der zweite Durchgang starten.

Fabio Gstrein: Ein toller Lauf von Gstrein. Der Österreicher startet furios, im Mittelteil kann er das Tempo aber nicht ganz halten. Am Ende reiht er sich direkt hinter Straßer auf Rang acht ein.

Kristoffer Jakobsen: Der Schwede holt sich eine dicke Lippe, hat wohl einen Schlag einer Stange abbekommen. Doch es hat sich gelohnt - vierter Platz.

Update vom 16. Januar, 9.55 Uhr: Die folgenden Fahrer schaffen es nicht mehr unter eine Sekunde Rückstand zu bleiben. DSV-Ass Linus Straßer liegt nach dem ersten Lauf auf einem guten sechsten Rang und mit nur 0.87 Sekunden Rückstand auf Noel in Schlagdistanz. „Es war bisschen anders zu fahren als gedacht. Oben drauf ist eine ganz glatte Schicht, das habe ich sofort gemerkt. Dann bin ich etwas zu vorsichtig geworden, aber die Ausgangsposition passt“, sagte Straßer im Ziel.

Alexander Khoroshilov: Uhuhuh, das ist bitter! Der Russe war auf Bestzeit unterwegs und fädelte kurz vorm Ziel ein. Schade!

Alexis Pinturault: Der zweite Top-Favorit strauchelt. Der Weltcup-Führunde Pinturault hat 1,68 Sekunden Rückstand auf seinen französischen Landsmann Noel.

Manuel Feller: Der Österreicher fährt von Beginn an eine aggressive Linie und kommt als Dritter ins Ziel. Straßer ist jetzt Sechster.

Henrik Kristoffersen: Das ist eine Riesen-Überraschung! Der Dominator der letzten Jahre Kristoffersen handelt sich fast zwei Sekunden Rückstand ein.

Clement Noel: Wir haben einen neuen Führenden. Der Franzose Noel, einer der Favoriten, setzt sich an die Spitze.

Marco Schwarz: Der erste Österreicher ist im Ziel. Marco Schwarz kommt als dritter ins Ziel. Linus Straßer ist nur noch Vierter, aber der DSV-Star steigert sich zumeist im 2. Durchgang.

Sebastian Foss Solevaag: Der Norweger zeigte eine starke Leistung und setzt sich klar an die Spitze.

Linus Strasser: Als dritter Fahrer kommt schon Linus Straßer. Der Münchner zeigt eine stabile Leistung und liegt nur 6 Hundertstel hinter dem Schweizer Ramon Zenhäusern.

Daniel Yule: Der erste Fahrer geht an den Start, doch der Schweizer Daniel Yule ist schon nach den ersten Toren ausgeschieden. Die Bedingungen sind nicht einfach. Die Piste ist glatt und die Sicht durch starken Schneefall eingeschränkt.

Update vom 16. Januar, 9:20 Uhr: In zehn Minuten tänzeln die Slalom-Fahrer um die Stangen. Nach den Absagen von Wengen und Kitzbühel dürfen die Technik-Spezialisten nun in Flachau ran. Deutschlands großer Hoffnungsträger seit dem Karriereende von Felix Neureuther ist Linus Straßer. Der 28-jährige Münchner ließ zuletzt mit seinem Sieg in Zagreb aufhorchen.

Slalom im Live-Ticker: DSV-Hoffnung Linus Straßer geht in Flachau an den Start

Erstmeldung: Flachau - Ende gut, alles gut. Letztlich hat man doch noch einen Austragungsort für den Weltcup von Wengen gefunden. Die Slalom-Experten fahren nun in Flachau - nachdem zuvor eigentlich Kitzbühel als Wengen-Ersatz auserkoren wurde. Wegen des anstehenden Hahnenkamm-Rennens wurde dieser Plan aber doch wieder verworfen.

Das Corona-Risiko sei zu groß, in so kurzer Zeit so viele Athleten an einem Ort zu versammeln. Und Priorität habe schließlich dann doch das legendäre Hahnenkamm-Rennen, das vom 22. bis 24. Januar in Kitzbühel ausgetragen werden soll.

So finden sich die Slalom-Spezialisten nun also nicht in Wengen oder Kitzbühel, sondern in Flachau wieder. Etwas bitter für den Deutschen Linus Straßer. Denn: Er wohnt in Kirchberg gleich neben Kitzbühel und somit nahe am Ganslern, jenem legendären Hang, auf dem er einst das Skifahren erlernt hat und der sich wie „Heimat“ anfühlt.

Slalom im Live-Ticker: Schafft es Linus Straßer auch in Flachau wieder aufs Podest?

Abgesehen von den Umständen: Straßer kommt die Verlegung nicht ungelegen. „Verkünstelt“, sagt der Skilöwe des TSV 1860 München im Gespräch mit dem SID, hätten die Kitzbüheler den Ganslern in den vergangenen Jahren, hätten die vielen tückischen Wellen, die laufend den Rhythmus der Fahrer brechen, zusätzlich manipuliert. „Tolles Rennen. Aber zum Fahren macht‘s da keinen Spaß“, erklärt Straßer. „Fünf Tore, Welle, Bruch. Fünf Tore, Welle, Bruch.“ Und so weiter.

Nichts stört Slalom-Fahrer mehr, als aus dem im Unterbewusstsein abgespeicherten Rhythmus gebracht zu werden - so gesehen ist Flachau eher ein Segen. Dort gibt es wenige Tücken. Der Österreicher Manuel Feller spricht etwas abschätzig von einer „Märchenwiese“. Doch genau deshalb, betonten Feller wie Straßer, ist Flachau „kein leichter Hang, um schnell zu sein“. Zu eng sei die Weltspitze beieinander.

Linus Straßer: Deutscher Slalom-Spezialist endlich in der Weltspitze angekommen

Und Straßer, der Sieger von Zagreb und Zweite von Adelboden, ist dort endlich angekommen. Sechs Jahre nach einem fünften Platz in Schladming, seit dem er als Sieger von Morgen galt. Wie er das schaffte? Indem er den Linus von damals hinter sich gelassen hat.

Die Lehrjahre waren hart. Straßer fuhr im Training Felix Neureuther und Fritz Dopfer um die Ohren, im Rennen aber, gibt er gerne zu, da „stand ich mir selbst im Weg“. Will heißen: „Du kommst in eine Rennsituation und weißt, du musst es noch besser machen als im Training. Dabei weißt du aber auch: Das geht nicht, es kann nur schlechter werden.“

Um dennoch besser zu sein, glaubte Straßer, im Rennen etwas ändern zu müssen - und schon klappte nichts mehr. Diese Tage sind nun aber vorbei. Der Erfolg von Zagreb hatte etwas „Befreiendes“, sagt Straßer. Und das „coole Gefühl“ des Sieges will er „wieder haben“. Vielleicht auf der „Hermann-Maier-Weltcuppiste“ in Flachau? akl/sid

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