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Kursänderung zum Wochenstart: Dauerregen bestimmt das Bayern-Wetter – Temperaturen purzeln

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Von: Thomas Eldersch

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Nach einem zu trockenen März und wenig Niederschlag im April steht jetzt endlich Regen auf dem Speiseplan. Vielerorts ist der Niederschlag bitter nötig.

Wetter in Bayern: Regen zieht auf – Segen für die Natur

Update vom 23. April, 12.28 Uhr: Endlich die Erlösung für die Natur. Die Wettervorhersage für Bayern für die kommenden Tage spricht von Regen. Schon in der Nacht auf Sonntag geht es los. Entlang der Donau bis zum Alpenrand fallen erste Tropfen vom Himmel. Dabei pendeln sich laut wetteronline.de die Werte zwischen sechs und acht Grad ein. Tagsüber regnet es dann bayernweit. Besonders viel Niederschlag soll in Unter- und Oberfranken vom Himmel kommen.

Am Montag legt Petrus eine kurze Pause ein. Nur noch im äußersten Norden und Süden können noch einzelne Tropfen fallen. Die Temperaturen ändern sich in den kommenden zwei Tagen kaum. Auf maximal 15 Grad klettert das Thermometer im Freistaat. Dann kommt es zu einem kleinen Temperatursturz am Dienstag. Von 15 auf zehn Grad gehen die Werte beispielsweise in München runter. Dazu Dauerregen bis Mittwoch. Erst zum Wochenende hin bessert sich die Wetterlage wieder.

Wetter in Bayern: Schon wieder Saharastaub - zu wenig Regen

Erstmeldung vom 21. April:

München – Eigentlich ist es bislang ein Frühling, wie er im Buche steht. Lange, sonnige Tage, kaum ein Wölkchen am Himmel. Dazu fällt so gut wie nie ein Tropfen Regen vom Himmel. Perfektes Ausflugswetter für die Osterferien also. Für die Natur und vor allem für die Landwirtschaft ist das Dauer-Gute-Laune-Wetter nicht so prickelnd. Und auch auf manche Regionen in Bayern* hat der Mangel an Niederschlägen schon Einfluss genommen. Erste Gemeinden rufen ihre Bürger zum Wassersparen* auf.

Während die Menschen in München den Frühlingsanfang genießen, kämpfen die Landwirte mit der anhaltenden Trockenheit.
Während die Menschen in München den Frühlingsanfang genießen (r.), kämpfen die Landwirte mit der anhaltenden Trockenheit (oben, l.). In Spanien hat es hingegen mehrere Zentimeter geschneit. © Sven Hoppe/Alvaro Barrientos/Armin Weigel/dpa

Wetter in Bayern: Hochdruckgebiet über Skandinavien vertreibt alle Tiefs

Der Grund für das anhaltend gute Wetter* in Bayern ist ein Hoch über Skandinavien und Island. Wie festzementiert hält es alle aufkommenden Tiefs* von weiten Teilen Deutschlands fern. Die landen dann in Südeuropa. Was zu rund 30 Zentimeter Schnee in der Region rund um Madrid geführt hat. „Pech für alle Osterurlauber“, schreibt Diplom-Meteorologe Dominik Jung in seinem Wetter-Update. Weiter heißt es bei ihm: „Ein Hoch* über Nordeuropa lenkt alle Tiefs nach Süden ab. Die Urlauber im Mittelmeerraum können ein Lied davon singen, von Portugal bis nach Italien viele Wolken und immer wieder starker Regen, dort sogar Unwetter möglich.“

Saharastaub in München.
Mitte März überzog Sahara-Staub die bayrische Hauptstadt wie mit einem orangenen Filter. © picture alliance/dpa/Sven Hoppe

Was bleibt also für Bayern übrig? Richtig, mal wieder Saharastaub. Dieser zieht statt Regenwolken in den nächsten Tagen über uns hinweg. Jung schreibt: „Dafür gibt es heute und morgen etwas Saharastaub in der Atmosphäre, um das Wüstenfeeling noch etwas zu optimieren …“ Doch von Staub wird keine Pflanze satt. Regen* braucht es in der Landwirtschaft. Besonders jetzt, da viele Landwirte mit der Aussaat begonnen haben. Aber es soll weiter trocken bleiben. Erst Anfang kommender Woche können ein paar Tropfen fallen.

Wetter in Bayern: Prognose für Mai fällt nicht gut aus

Laut wetteronline.de soll es am Montag und Dienstag ein wenig regnen. Den Wasserbedarf, der üblicherweise in dieser Jahreszeit leicht gedeckt wird, kann dieser aber wohl kaum befriedigen. Und die Prognose wird nicht besser. Nach dem Regen-Intermezzo scheint wieder kräftig die Sonne und das Thermometer steigt in München* in diesem Jahr erstmals konstant über 20 Grad.

Aber regnet es dann wenigstens ausgiebig im Mai? Laut dem amerikanischen Wetterdienst NOAA wohl eher nicht. Möglicherweise fällt auch der Mai recht trocken und warm aus, heißt es da. Mal sehen, wann sich das Hoch im Norden Europas entschließt, weiterzuziehen. „Aktuell ist aber kein wirkliches Ende dieser blockierenden Hochdruckwetterlage in Sicht“ zerstört Wetterexperte Jung jede Hoffnung des Bodens auf Wasser. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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